Kein Plan was ein "Docker" sein soll aber bei mir läuft die "Download Station" auf der NAS. Unterstütz diverse Anbieter und lässt sich bequem aus dem Paketzentrum installieren.
Docker ist.. vergleichbar mit virtuellen Maschinen. Aber nur auf sehr grober Sicht.
Streng genommen liegen dazwischen Welten. Auf
erfährst du genauer, was Docker ist und falls dich die prinzipielle Thematik interessiert, dann solltest du dich auf jeden Fall auch mit Docker beschäftigen.
Mir geht es hauptsächlich darum, das ich Windowslastig bin.
Docker funktioniert auch unter Windows +hüstel
[src=bash]docker run -d --name="JDownloader2" -e HEIGHT="720" -e WIDTH="1280" -v /path/to/config:/config:rw -v /etc/localtime:/etc/localtime:ro -p XXXX:8080 aptalca/docker-jdownloader2[/src]
Das ist der Konsolenbefehl, der den Dockercontainer startet. Da du auf einem NAS arbeitest, schätze ich, dass du eine Art grafische Oberfläche zum Steuern der Dockercontainer hast.
-p ist das Flag, welches Portbindungen zwischen Container und Host-System angibt.
Dabei kannst du den Hostport und optional den Containerport angeben. Ist nur ein Port angegeben, so bindet Docker den gleichen Port für den Container, als auch für den Host: -p [hostPort:]containerPort
8080 ist der alternative HTTP-Port. Ohne mir den Container genauer angeschaut zu haben, gehe ich davon aus, dass jDownloader wohl mit aktivem Webinterface gestartet wird, so dass du es über http
://ip-von-deinem-nas:xxxx ansteuern kannst. Der Container (intern) lauscht auf Port 8080, deshalb ist dieser fix vorgegeben. Nach außen solltest du an einen Port binden, der nicht bereits von deinem NAS verwendet wird. 80 (http) und 443 (https) sind in der Regel schon vergeben. Auch solltest du keine Well-known-Ports verwenden. Üblicher Weise verwendet man für Webservices etwas um 8080 (8000-9999), das bleibt allerdings dir überlassen. Du musst allerdings bedenken, dass du das Webinterface von jDownloader über diesen Port ansprichst.
-v /path/to/config/:/config:rw
solltest du ebenfalls beachten. Hierbei wird aus deinem Hostsystem das Verzeichnis /path/to/config in den Dockercontainer nach /config gebunden. jDownloader erwartet dort wohl, dass deine Konfigurationsdateien dort liegen. rw gibt an, dass im Lese-Schreib-Modus gebunden wird. Das heißt der Container kann diese Dateien/ Verzeichnisse auch (be)schreiben.
phre4k hat ja auch schon einiges dazu gesagt.
Und die entscheidene Frage wie führe ich das aus. Bis jetzt nutze ich die NAS nur als Filestation
Nachdem du den Befehl auf deine Bedürfnisse angepasst hast, führst du ihn einfach auf der Kommandozeile aus oder falls vorhanden über eine GUI.
Ich schätze er will deshalb Docker verwenden, weil sein NAS eine GUI für Docker bietet, über die die Ausführung und Verwendung eigentlich ganz einfach ist. Ganz ohne Linux-Kenntnisse wird das jedoch schwer.