[VIDEO] Quake auf einem Oszilloskop

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Retro-Nerd-Hippie
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Doom gibts ja auch auf Geldautomaten, etc., wobei das hier wohl doch schon eine deutlich höhere Kunst ist:



Quelle:

Wir hatte so ein Ding vor über 30 Jahren daheim. Glaub, das hatte mein Vater von einem Krankenhaus oder einer großen Firma bekommen. War mal sündhaft teuer und glaub auch größer als das da. Eine spannende Sache.

Bei dem oben gezeigten Gerät, bzw. allgemein versteh ich jedoch nicht, wie er so viele Kurven aufs Bild bekommt, selbst wenn sie verzerrt sind. Also unseres konnte glaub vier Stück gleichzeitig darstellen, aber ich weiß es leider nicht mehr.

Edit: Ok, hatte zuerst das GIF angeschaut, dann den Anfang des Clips und erst jetzt in der Infobox auf YT einen Link zur Erklärung gefunden:

Mal durchschauen, ob mir das was sagt. :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das gabs hier schonmal.

Auf der Homepage gibt es auch Audio Files die man sich runterladen kann um auf einem Oszi selber den spielablauf anzuzeigen.

Hatte das schon vor längerer zeit mal vorgehabt und mir die files dazu sogar auf meinem Handy gespeichert.
Bin aber leider noch nicht dazu gekommen.
 
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  • #3
Ich dachte, es sei Doom gewesen, drum kam ich mit dem da an.
Hab vorhin mal spaßesweise gesucht, aber finde im Fun samt Unterforum nichts zu Quake, Doom und auch nichts zu Oszilloskop generell.

Jep, Erklärung (und dort verlinkten Files) hab ich wie geschrieben noch gefunden. Wäre sicher interessant und lustig, das nachzubauen. Die Erklärung war mir dann allerdings zu kompliziert. ;-)
 
Bei dem oben gezeigten Gerät, bzw. allgemein versteh ich jedoch nicht, wie er so viele Kurven aufs Bild bekommt, selbst wenn sie verzerrt sind. Also unseres konnte glaub vier Stück gleichzeitig darstellen, aber ich weiß es leider nicht mehr.

das ist der XY-modus, d.h. der elektronenstrahl wird von den vertikalen und horizontalen ablenkspulen frei über den bildschirm gescannt - ähnlich wie beim fernseher, jedoch nicht nach festem muster (zeilen und "pixel"), sondern direkt von 2 eingangskanälen (für X und Y) getrieben wie ein vektor-plotter.. das macht nen hübschen effekt und erlaubt eine "beliebige" auflösung wie bei vektorgrafiken, benötigt aber einen sehr cleveren algorithmus, weil er den strahl (offenbar) nicht blocken kann, sondern einfach so schnell wie möglich von einem gezeichneten objekt zum nächsten zieht, was geisterlinien macht.. das soundkartensampling ist elegant, aber die 96kHz kommen bei scharfen kanten und einer hohen updaterate an die grenzen der analogen bandbreite (liegt wohl eher am oszi und dem verwendeten kabel), was die ganzen wellenmuster erzeugt (-> scharfe signalflanken)..

wahrscheinlich wird das ein modernes digital-oszi mit hoher waveform-updaterate (angefangen bei ein paar k€) noch viel präziser darstellen können (so präzise wie die soundkarte das ausspuckt), aber wo ist da der fun? ;) die vektor-software ist aber tatsächlich clever gemacht...
 
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