Neue Netzwerkverkabelung im Haus

django

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25 Nov. 2015
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Hallo,
bin vor ein paar Tagen zufällig auf euer Forum getroffen. Da ich mich die letzten Jahre während dem Studium kaum noch mit solcher Technik tiefer befasst habe, frage ich einfach mal hier nach. Falls solche Fragen hier schon beantwortet wurden (und ich das übersehen habe), bitte einfach dahin verlinken.

Unser Internetanschluss wurde vor ein paar Wochen auf einen IP-Anschluss umgestellt. Seitdem ist endlich auch 25.000er DSL verfügbar, 100k kommt dann nächstes Jahr, wenn ich ein Glasfaserkabel ins Haus gelegt bekomme :) (Aussiedlerhof mitten auf'm Land :D )
Als neuen Router habe ich eine Fritzbox 7490 bekommen.
Vorher hatte ich einen PC im Büro als "Datenserver" laufen, auf dem alle Daten usw des Betriebes waren. Da die Fritzbox auch mehr oder weniger als NAS missbraucht werden kann, dachte ich mir, ich schließe die Festplatten einfach da an. Funktioniert soweit auch ganz gut, allerdings scheinen die Kabel im Haus nur 100mbit/s zu schaffen. Gerade bei Backups (die dann natürlich auch aufs NAS sollen), aber auch schon bei größeren Bildern ist mir der Zugriff über die 100mbit Leitung zu langsam. Die einzelnen PCs im Büro sind über einen Gigabitswitch verbunden, die ganze restliche Verkabelung im Haus ist allerdings schon vor 10-15 Jahren verlegt worden, wobei dort ein flexibles (wieso auch immer...) Cat5-Kabel verlegt wurde.

Jetzt muss ich wohl oder übel die Kabel im Haus ersetzen. Bei der Suche nach Kabeln usw bin ich allerdings auf einige Fragen gestoßen:
1. CAT7-Verlegekabel. Gibts bei denen etwas zu beachten? Welche Vorteile bringt ein 1200Mhz Kabel gegenüber einem 1000Mhz?
2. Gibt es keine flexiblen CAT7-Kabel als Rolle(z.b. 50m)? Oder bin ich einfach zu dumm welche zu finden? :D (Ich weiß, über RJ45-Stecker geht nur Gigabit, kein 10Gigabit, dachte aber, wenn ich schon alles neu mache, dann nehme ich den neusten (bezahlbaren) Standart)
3. Bei Verlegekabel muss ich ein Patchpanel (bei der Fritzbox) bzw Dosen an den anderen Enden der Kabel anbringen. Richtig?

Danke schon mal! :)

django
 
Welche Hardware nutzt du, die 10 GBit unterstützt? Solltest du wirklich Cat7a verlegen wollen (und nur diese sind 100℅ig für 1000MHz geeignet), benötigt du für deine RJ45-Endgeräte u.U. neue Stecker bzw. Adapter.
 
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  • #3
Ich habe keine Hardware die 10gbit unterstützt. Ich dachte nur, wenn ich mir die besch... Arbeit antue, neue Kabel in die Kanäle zu legen (geschätzte Arbeitszeit für das komplette Haus 2 Personen 1 Tag...), plane ich lieber etwas zukunftssicherer und, da eine 50m Rolle CAT7 Kabel auch nicht wirklich viel kostet, wollte ich halt so eins verlegen.
 
Die einzelnen PCs im Büro sind über einen Gigabitswitch verbunden, die ganze restliche Verkabelung im Haus ist allerdings schon vor 10-15 Jahren verlegt worden, wobei dort ein flexibles (wieso auch immer...) Cat5-Kabel verlegt wurde.
Flexible Cat5-Kabel sind so ziemlich die günstigsten Netzwerkkabel, die ich kenne. Daher basiert auch meine ganze Hausverkabelung hier auf den Kabeln. Hatte noch nie den Fall, dass das Kabel in den LSA-Klemmen nicht kontaktiert hätte.

Auch diese Kabel sind prinzipiell problemlos und können sehr wohl Gigabit übertragen. Möglicherweise wurden nur die Doppeldosen mit einem einzigen Kabel belegt (weiß-orange und weiß-grün auf Dose 1 und weiß-blau und weiß-braun auf Dose 2). Dadurch wären sie nur 100MBit/s-fähig. Mit einer Umbelegung der Dosen solltest Du auch bereits Gigabit übertragen können (solange die Kabel <100m sind, mehr wäre auch bei 100MBit/s eigentlich bereits unzulässig). Allerdings würdest Du dadurch die zweite Dose verlieren - Problem ist das allerdings nur, wenn Du diese auch wirklich benötigst.

Wenn die Dosen korrekt belegt wurden ( ), solltest Du Dich auf Fehlersuche machen. Mein Tipp würde ja eher abzielen. Probier es erst einmal direkt an der Box.

Abhängig von diesen Faktoren und dem eingesetzten FRITZ!Box-Modell sind Übertragungsraten zwischen 1 MB/s (8 Mbit/s) und 13 MB/s (104 Mbit/s) möglich.
 
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  • #5
Bis jetzt wurden leider keine Dosen an die Wand geschraubt. Die Kabel kommen jeweils aus der Fußbodenleiste und es wurde direkt ein Stecker draufgecrimpt (Bzw im Technikraum direkt aus dem Kabelkanal an den Router...sieht ja eh keiner :D ). Bei diesen sind auch alle 8 Kabel angeschlossen (ob diese auch richtig funktionieren kann ich mangels Technik nicht testen).

Da die Verlegung des Kabels schon 10-15 Jahre her ist und das Kabel von einem befreundeten Elektroinstallateur kam, der das noch zu Hause liegen hatte (keine Ahnung wie lange schon), dachte ich, das Kabel wäre ein "altes" Cat5 (vor 2002?), das noch kein Gigabit kann.
Schließe ich meinen Laptop über das im Haus verlegte Cat5-Kabel an (habe 3 verschiedene Kabel getestet), bekomme ich eine 100mbit-Verbindung sowohl am Laptop als auch am Router angezeigt. Schließe ich ihn über ein Cat5E-Patchkabel an, bekomme ich eine GigabitVerbindung angezeigt. Deswegen hatte ich angenommen, das im Haus verlegte Kabel ist zu alt.
Mit der Gigabitverbindung bekomme ich auch akzeptable NAS-Übertragunggeschwindigkeiten hin.

Hier mal die Beschreibung auf dem Kabel, falls man daran erkennen kann, wie alt es ist oder welche Geschwindigkeiten es kann:
FTP CAT.5 100MHZ 26AWG x 4P Patch Type CM (UL) C(UL) CMG E164469 - ISO/EIC 11801 & EN 50173 3P Verified
 
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