Neue Zockerkiste

The_Emperor


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17 Juli 2013
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Meinem Core i7-920/GTX 480 Gespann geht langsam die Puste aus und mich nervt die Stromrechnung, also muss demnächst Ersatz her. Hab mir schon was zusammengebastelt was sich zu 80% am Endresultat orientiert:

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Link zur Wunschliste:

Wird ein reines Zock-Objekt, Energieeffizienz oder Lautstärke spielen keine große Rolle. Aktuelle Games (Dying Lights, Fallout 4) und alles was in den nächsten drei Jahren auf den Markt kommt muss in Full-HD (eventuell später mal 1440p) auf ultra sauber spielbar sein. 2-K, 4-K, WTF-K, 3D und Übertakten der CPU ist für mich uninteressant und wird es bleiben. Preislich sollte sich der neue PC an meinem alten orientieren der mich vor 5 Jahren knappe 1.300€ kostete.

Beim Prozessor war ich lange am Überlegen da der i7-6700 im Vergleich zum älteren i7-4790 klar den Kürzeren zieht, dafür aber eine bessere Thermik besitzt was wichtig für mein Wunschcase ist. Da mir die Leistung von meinem alten i7-920 immer noch reicht sollte der i7-6700 trotz der Leistungseinbußen im Vergleich zum 4790er trotzdem passen.

Zum Speicher gibt's nicht viel zu sagen. Ein Standardteil dass im Vergleich zum Crucial Ballistix aus der FAQ laut Foreneinträgen angeblich (minimal) bessere Werte bringt wenn man sich mit den XMP-Einstellungen spielt. Hat momentan eine untergeordnete Priorität, will mir die Möglichkeit aber offen halten...

Bei der Grafikkarte hab ich auf Geizhals einfach 'nen Filter auf "GTX 970" gesetzt und die billigste GraKa auf die Wunschliste gesetzt. Die GTX 980 ist für meine Ansprüche vermutlich übertrieben (wie gesagt maximal 1440p), Budget würde ebenso gesprengt werden. Vorschläge zu anderen vielleicht besseren Versionen der GTX 970 sind sehr willkommen.

Das Motherboard ist vorerst nur ein Platzhalter aufgrund sehr guter Erfahrungen mit RoG-Boards und deren allgemeiner Qualität von Verarbeitung, Komponenten und Zubehör. Der Preis mag zwar enorm scheinen, aber wenn ich schon über 600€ für Prozessor und Grafikkarte ausgebe sträuben sich mir die Nackenhaare beim Gedanken daran solche teuren Komponenten auf einem 90€ AsRock Teil einzupflanzen. Wichtig ist mir der µATX Formfaktor, OnBoard Videoausgänge (Vorsorge) und die Intel Netzwerkkarte. Vorschläge zu Alternativen sind hier ebenso willkommen.

Gehäuse, das Wichtigste. Da meine PCs als Blickfang prinzipiell alle auf einem Tisch oder in einem Regal stehen müssen diese ein schlankes und ansprechendes Design haben. Kurzum es muss der Mac der Hartz4 Liga sein. Der Hersteller bewirbt das Case nur als "ideal für HTPCs", ein Gamingmagazin Beschreibt den Cube als "nicht ideal für Gamingzwecke". Ich hab 'nen i7-920 und eine GTX 480 in einem 35 Liter Gehäuse untergebracht, sollte damit kein Problem sein die gewählten Komponenten auf 25 Litern unterzubringen.

Zuletzt wäre da noch das Netzteil dass wie schon das Motherboard mehr Platzhalter als Wunsch ist. Habe mich lediglich ein wenig mit den Filtern vom Geizhals gespielt, enttäuscht festgestellt das kein Enermax die Selektion überlebt hat und danach einfach das schwächste BeQueit genommen was aufgelistet wurde. Vorschläge zu Alternativen sind willkommen.

Eine Samsung Pro 850 mit 256GB kugelt hier irgendwo bei mir rum, zum Kühlen muss vorerst der Stock zusammen mit dem Gehäuselüfter reichen.
 
Was genau spricht gegen die und ein ?

Das Mainboard ist massiv überdimensioniert vor allem für deine Zwecke. Du willst nicht übertakten. Du brauchst die ganzen Zusatzfeatures nicht ansatzweise. Also besser Geld verbrennen kann man echt nur noch wenn man 'ne Titan verbaut... was spricht gegen das kleine ?

Allgemein: Total unausgewogen und nicht sonderlich gut überlegt.
 
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  • #4
Gegen die Sapphire R9 390 Nitro spricht die gigantische Leistungsaufnahme gegenüber der GTX 970 von EVGA die nach Test von Anandtech schon 100 Watt ausmacht. Der Stromverbrauch an sich ist nicht das Problem, nur will ich mir keinen Big-Tower anschaffen in den man massenhaft Lüfter reinstecken kann sondern ein µATX Case. Die zusätzlichen 100 Watt müssen irgendwie aus dem Gehäuse raus. Auf Gamestar gab es einen Vergleich zwischen GTX 790 und R9 290X (laut Golem soll die R9 390 Nitro nur eine umgelabelte R9 290X mit mehr Speicher und besserer passiver Kühlung sein) mit einer Handvoll Spiele. Die AMD war in den 1080p und 1440p Tests prinzipiell etwas schneller als die GTX 970, richtig abgehängt wurde die nVidia von der R9 290X aber erst bei Tests mit Auflösungen jenseits von 2K was für mich wieder bedeutungslos wird. Laut PassMark liegt die Leistung der GTX 790 minimal über dem Niveau der allerersten GTX Titan und hat immerhin die doppelte Leistung meiner GTX 480 welche noch mit etwas Mühe FarCry 4 auf Ultra packt. Wenn ich mir eine "gute" GTX 970 suche dürfte ich relativ gut unterwegs sein. Abgesehen davon ist die verlinkte R9 390 um 10 Zentimeter zu lang für mein Gehäuse.

Das E10 von BeQuiet wurde interessanterweise von Geizhals rausgefiltert obwohl es alle Bedingungen erfüllte nach denen ich filterte. Habe es mal in der Liste ersetzt. Das Motherboard ist mir ein wenig zu Steinzeit. OnBoard VGA/DVI und peinlich veraltete PCI Slots anstelle von PCIe. 100€ Preisunterschied sind schon ein gutes Argument, VGA und PCI noch bessere Gegenargumente. Ich weiß durchaus dass ich momentan ein reines Overclockerboard zum Premiumpreis in der Liste habe, nur bietet mir das ASUS einen DisplayPort Anschluss und USB 3.1 OnBoard und die Erfahrung dass sich ASUS beim Zubehör der RoG Boards nicht Lumpen lässt.

Den Witcher 3 Thread hab ich mir schon vor Öffnen des Threads durchgelesen. Das Motherboard ist die große Version von dem aus meiner Zusammenstellung, ansonsten ist das Budget fast um die Hälfte größer. GTX 980 halte ich wie gesagt für meine Bedürfnisse (~25% mehr Leistung bei 90% höherem Preis) übertrieben. Das Budget will ich nicht mit Gewalt ausreizen.
 
Ein Mainboard mit DisplayPort haben wollen, obwohl man eine Grafikkarte einbauen möchte... YESSSS!
USB 3.1 schön und gut, ist aber auch sinnfrei.
3.0 reicht vollkommen, egal wie man es dreht und wendet.
(Ob das Video nun 30Sek. oder 32Sek. vom PC auf "USB-whatever" lädt... Mal abgesehn davon, das die SSD nicht hinterher kommt.)
PCI Steckplätze? Mag veraltet sein, aber guckst du jeden Tag in dein PC und denkst dir "Oh, sieht das Scheiße aus"... eher nicht.

Habe auch ein ASUS RoG Mainboard mit 1x PCI, daran stört sich keiner, es sei denn, meine Freunde würden mich anlügen :coffee:
Klar, Asus ist mit der RoG Serie einer der Anbieter, die Qualitativ hochwertige Mainboards herstellen.
Solange man kein OC System haben möchte, ist das einfach nur gut für die Wirtschaft, mehr nicht.

Sonst das was Fhynn schrieb, das Gigabyte GA-H170M-D3H reicht für "einfach nur spielen" vollkommen aus.
 
Aktuelle Games (Dying Lights, Fallout 4) und alles was in den nächsten drei Jahren auf den Markt kommt muss in Full-HD (eventuell später mal 1440p) auf ultra sauber spielbar sein. 2-K, 4-K, WTF-K, 3D und Übertakten der CPU ist für mich uninteressant und wird es bleiben.
Ist 1440p nicht bereits jenseits 2K?
 
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  • #9
Auch wenn's unglaublich klingt, ich will meine Kiste auch dann booten können wenn keine Grafikkarte drinnen steckt. Ob man USB 3.1 als sinnvoll erachtet muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich für meinen Teil tu es.

Was 1440p Betrifft lass ich das jetzt doch erstmal außen vor. War beim Erstellen des Thread keine gründliche Überlegung sondern eher ein spontaner Einfall. Einzelmonitorbetrieb mit einem Full-HD Schirm dran entspricht den Tatsachen.
 
Hast du mal jetzt nochmal ne gesamte Auflistung deiner gewählten Hardware nach diversen Kritiken?

Die Vor und Nachteile kennste von dem i7 gegenüber i5?
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #11
Bisher hat sich an der Hardwarezusammenstellung außer dem Netzteil nichts geändert. Kurze Begründung der Komponentenwahl:

CPU: i7-6700 statt i5-6600 weil ich beim i7 30% mehr Leistung (laut PassMark) für 40% Aufpreis bekomme. Die Rechnung macht in meinen Augen Sinn.
RAM: Solide Marke, bestes P/L Verhältnis
GraKa: Kompromiss aus Leistung und Größe, Preis war bei meiner Auswahl der Hauptgrund. nVidia wird bevorzugt.
MoBo: Persönliche Erfahrung mit Vorgängermodellen, Erweiterbarkeit und Zukunftssicherheit waren der Hauptgrund für das Maximus.
Case: PC soll auch eine Rolle als Designobjekt spielen. Andere hängen sich Bilder an die Wand, ich stell mir einen PC in's Regal.
NT: Hat genügend 12 Volt Rails, gute Effizienz, Ober- und Unterspannungsschutz und ist modular.

Liste:

Nachteile vom i5 gegenüber dem i7 speziell aus der 6000er Serie sind mir noch nicht bekannt. Das Packaging hat Intel bei beiden Modellen vergeigt. Bei der Grafikkarte bin ich nach wie vor am Spekulieren, ist immerhin schon über ein Jahr alt.
 
CPU: i7-6700 statt i5-6600 weil ich beim i7 30% mehr Leistung (laut PassMark) für 40% Aufpreis bekomme. Die Rechnung macht in meinen Augen Sinn.

Wuuut? Haste mir mal da nen Link? Ich sehe bei Spielen den i7 zwar vorne, aber das sind nichtmal 10FPS. Ab und zu liegt der i5 sogar gleich auf.
 
Der i7-6700 erreicht in besagtem PassMark-Test eben 30% mehr Punkte als der i5-6600 (siehe ).
Wie viel Einfluss das später wirklich hat... gute Frage.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #14
Im Single-Thread Bench liegen beide fast gleich auf wobei die 100MHz einen messbaren Unterschied ausmachen. Bei Multi-Thread Tests gehen die Ergebnisse zu Gunsten des i7 stark auseinander. Ich leg die 30% nicht auf die Goldwaage, dafür gibt's beim Passmark Bench noch zu wenige Samples. Den Aufpreis halte ich trotzdem für gerechtfertigt.
 
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