MacBook mit Linux

AN00BIS

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Ich war letztens gezwungen mit einem MacBook zu arbeiten und wurde positiv überrascht :T Das Touchpad ist das beste was ich bishher bei Laptops gesehen habe und ich glaube inzwischen tatsächlich, dass ThinkPads nicht die Einzigen guten Laptops auf dem Markt sind :D

Da ich mich mit dem MacOS nicht anfreunden kann/will, lautet meine Frage: Lohnt es sich ein MacBook für die Benutzung mit Linux zu kaufen? Kommt Linux mit dem Touchpad genau so gut klar wie MacOS? Und funktioniert Linux überhaupt gut auf den MacBooks?
 
Welches Macbook hattest du denn im Auge?

Was hältst Du vom Dell XPS 13 Developer Edition? Wird schon mit Linux verkauft und soll generell recht gut laufen, besonders die neue Version mit Intel-WLAN.

Linux funktioniert ansonsten auf den Macbooks ordentlich, mit ein paar Stolpersteinen:
 
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Welches Macbook hattest du denn im Auge?
Ich denke an das 13" MacBook Pro (Vielleicht auch Air, ich glaub ich schau mir die mal im Media Mark an) Unterscheiden die sich grossartig von einander, ausser von der Rechenleistung? Wie gesagt mich interessiert vorallem das hervorragende Touchpad (Ich hoffe mal dass dies bei allen das Gleiche ist, oder? :unknown:) Ausserdem bevorzuge ich kleine Laptops, die leicht zu transportieren sind. Vermutlich wirds ein gebrauchter Apfel, da mir 1300 Fr. dann doch zu viel ist, für die Hardware die drinnsteckt.

Ist es denn möglich, das Touchpad genau so präzise und mit multitouch zu nutzen, wie es unter MacOS der Fall ist?

Was hältst Du vom Dell XPS 13 Developer Edition? Wird schon mit Linux verkauft und soll generell recht gut laufen, besonders die neue Version mit Intel-WLAN.

Ich wusste zwar, dass Dell nun auch Laptops mit Linux anbietet. Ich bin aber kein Fan von Dell und da die anscheinend nur mit Ubuntu ausgeliefert werden, würde ich das System trozdem direkt wieder platt machen :D Dann doch eher ein Thinkpad
 
Das normale 13" MBP (also ohne Retina-Display) wurde ewig nicht aktualisiert und steht quasi nur noch der Vollständigkeit halber im Programm. Ich glaube die letzte Aktualisierung war Ende 2012 mit Vorstellung der Retina-MacBooks, dementsprechend hat das Teil noch einen Ivy Bridge Prozessor (die anderen MacBooks waren zwischendurch schon bei Haswell, Haswell Refresh und nun Broadwell).
Wenn du so eins günstig gebraucht findest ist das natürlich okay, neu würde ich das aber auf keinen Fall kaufen. Dann direkt das Retina oder Air, je nach persönlichen Ansprüchen.

Meine Ausflüge zu anderen Betriebssystemen auf Macs sind etwas länger her. Mit Win XP lief meins relativ gruselig, Win 7 war ganz okay, Linux hatte ich allerdings nie drauf. Für mich sieht der Link von phre4k aber nach ziemlich viel Gebastel aus, zumindest wenn man möchte, dass sämtliche Peripherie (Touchpad, Tastatur, Beleuchtung der Tastatur, Helligkeitssensor, Power Management, Webcam,...) perfekt funktioniert.

Das "Gefühl" das MacBook-Touchpads wird auch zu einem nennenswerten Teil durch die Software erzeugt. Mal von den ganzen Gesten abgesehen führt die Mausbeschleunigung in OS X zu einer sehr intuitiven Bedienbarkeit des Touchpads. Unter Windows lässt sich das (meiner Erfahrung nach) auf derselben Hardware nicht mit Boardmitteln erreichen. Wie das bei Linux (bzw. konkret dem notwendigen Touchpad-Treiber) aussieht weiß ich allerdings nicht.

Eigentlich führt für dich kein Weg daran vorbei, das ganze vorher mal irgendwo/bei irgendwem auszuprobieren. Wenns ein Gebrauchtgerät werden soll ist eine Rückgabe in der Regel ja eher schwierig...
 
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  • #5
Das normale 13" MBP (also ohne Retina-Display) wurde ewig nicht aktualisiert und steht quasi nur noch der Vollständigkeit halber im Programm.
Wenn du so eins günstig gebraucht findest ist das natürlich okay, neu würde ich das aber auf keinen Fall kaufen. Dann direkt das Retina oder Air, je nach persönlichen Ansprüchen.

:eek: Das Ding kostet 1300 Fr. und ist nicht mal auf dem Stande der Zeit?
Naja mehr als occasion kann ich mir in dem Fall definitiv nicht leisten :(

Für mich sieht der Link von phre4k aber nach ziemlich viel Gebastel aus, zumindest wenn man möchte, dass sämtliche Peripherie (Touchpad, Tastatur, Beleuchtung der Tastatur, Helligkeitssensor, Power Management, Webcam,...) perfekt funktioniert.
Gegen Gebastel hab ich eigentlich nichts und bins mir mit Linux nun langsam auch gewohnt :D

Das "Gefühl" das MacBook-Touchpads wird auch zu einem nennenswerten Teil durch die Software erzeugt. Mal von den ganzen Gesten abgesehen führt die Mausbeschleunigung in OS X zu einer sehr intuitiven Bedienbarkeit des Touchpads. Wie das bei Linux (bzw. konkret dem notwendigen Touchpad-Treiber) aussieht weiß ich allerdings nicht.
Ich hoffe jemand kann hier noch Erfahrungen schildern :unknown: Ansonsten muss ich das MacBook wieder streichen und ein Thinkpad nehmen :confused:

Eigentlich führt für dich kein Weg daran vorbei, das ganze vorher mal irgendwo/bei irgendwem auszuprobieren. Wenns ein Gebrauchtgerät werden soll ist eine Rückgabe in der Regel ja eher schwierig...

Ich glaube ich kann auch kein neues MacBook mehr zurückgeben, sobald ich das OS gekillt hab :D Ich kenne auch niemanden, der Linux auf einem MacBook nutzt. Werde mich aber mal nach Erfahrungsberichten umschauen
 
Was genau hast du jetzt gegen den Dell XPS? Dass es mit Ubuntu ausgeliefert wird, heißt doch nur, dass der Hersteller auch den Linux-Support übernimmt.

Wenn du nämlich mit deinem Macbook ein Problem hast und mit Linux in den Apple Store läufst, werden die dir erst mal sagen es läge an Linux. Genau wie wenn du Dual Boot betreibst, sei es OSX+Win oder OSX+Linux.

Ganz so viel Gebastel wie im oben verlinkten Artikel ist das nicht.

Bedenke einfach, dass du ca. 200€ Aufpreis nur für das Betriebssystem zahlst.

Das Thinkpad X250 wäre vielleicht auch eine Überlegung wert.
 
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