Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

In deiner eigenen Quelle steht dazu übrigens wieder mehr:

"[...]werden die Fälle beim IRB seit 2002 von einem einzigen Kommissionsmitglied entschieden und es besteht keine Möglichkeit, gesondert Berufung einzulegen. Eigentlich hätte mit dem IRPA eine Berufungsinstanz (Refugee Appeal Division, RAD) eingerichtet werden sollen; die Regierung implementierte jedoch im Jahr 2002 das Gesetz, ohne die Bereiche, die sich auf die Berufungsinstanz beziehen, umzusetzen. Sowohl der Canadian Council for Refugees als auch das UN-Flüchtlingswerk haben die kanadische Regierung für ihre fortdauernde Verweigerungshaltung, die RAD einzurichten, gerügt; diese beharrt jedoch weiterhin darauf, dass ihre Flüchtlingspolitik „den Anforderungen sowohl der Verfassung als auch internationalen Verpflichtungen genügt, auch ohne eine eigene Berufungsinstanz.“"
 
Das mag ja sein, aber die Aussage vorhin, das Kanada ausschließlich nützliche Flüchtlinge aufnimmt, bleibt falsch. Das könntest du ja mal jetzt akzeptieren und wir Haken das Thema ab.
 
Das ist ja nicht schlimm. Bei großen Wanderungsbewegungen kommen immer mal Völker und Systeme unter die Räder. Das antike Römische Reich zum Beispiel. Für die Menschheit als Ganzes ist das Neumischen der genetischen Karten eher nützlich.

Und die US&A zeigen uns wie es auch sauber in die Hose gehen kann. Columbus, Befreiung der Sklaven....Rasissmus ist dort Gang und Gebe. Ich war mal 10 Wochen in Tunica Mississippi/Memphis. Dort gibt es immer noch Bars mit einem Schild am Eingang "NO WHITE PEOPLE" und auf der anderen Strassenseite das Gegenteil. Menschen mit weißen Kapuzen verbrannten Kreutze und als sie mit bekamen, dass ich deutscher bin konnte ich mich vor Drinks kaum retten weil ich plötzlich nur noch "BEST BUDDYS" hatte.....
 
Auch wenn ich es nicht wahr haben will....ja ich glaube auch, dass wir deutsche bald in der Minderheit sind und im eigenen Land die "Ausländer" sind.
Ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand mahlen aber wenn es so weiter geht.....

Ist meiner Meinung bereits schon der Fall und auch absolut nicht schlimm. Gleiche gilt übrigens auch für Kanada, wo die Indianer absolut in der Minderheit sind. ;)

Wenn dem so wäre, wäre die Quote der abgelehnten Asylanträge nicht so hoch.
 
Und die US&A zeigen uns wie es auch sauber in die Hose gehen kann. Columbus, Befreiung der Sklaven....
Genetisch gesehen war das kein Fehlschlag. Selbst wenn in Europa die Scharia eingeführt würde, mit strengen Sexualgesetzen und empfindlichen Körper- und Todesstrafen wäre der "Nettoertrag" der Wanderungsbewegung ein genetischer Erfolg.
 



Das sind die Regelungen, wir sprachen aber von den Zahlen, und die sind nicht besonders hoch. Wie soll man schon nach Kanada kommen? Es gibt keine Schlepper die über den Atlantik schippern. In den letzten Jahren hat Kanada einige Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak aufgenommen, insgesamt um die 30k. Zum Vergleich, in Deutschland rechnet man dieses Jahr mit 800k Asylanträgen (wenn die Zahl falsch ist, bitte korrigieren), also dem 30-fachen. Man kann also festhalten: Mitnichten hat Kanada ein Flüchtlingsproblem. Und das war der Punkt.

EDIT: Kann bitte mal ein Mod eingreifen, oder müssen wir uns die hundertste Aufführung des das-deutsche-Volk-wird-untergehen-weil-die-genetisch-minderwertigen-Einwanderer-Kinder-ohne-Ende-machen-Stücks noch bis zum Ende anschauen?
 
Hehe, ja, nur das dort und in generell allen amerikanischen Staaten, die ursprüngliche Bevölkerung durch die "Einwanderer" mittels Gewaltanwendung "zusammengestutzt" und nicht schleichend durch höhere Geburtenrate verdrängt wurde. ;)
 


Nur weil man viele ablehnt, heißt das nicht, das man gar keine ohne unmittelbaren Nutzen aufnimmt. Das macht übrigens kein westlicher, wohlhabender Staat, sonst gäbe es viel deutlicher Kritik von Menschenrechtsorganisationen und der UN.
 
Ich finde 800.000 Flüchtlingsanträge sind kein Problem für Deutschland. Man übertreibt einfach maßlos. Die Türkei hat 2 Millionen Syrer aufgenommen und das als gerade mal 17. stärkste Wirtschaftsnation der Welt. Außerdem ist die Türkei was Hilfe an die dritte Welt angeht, gemessen am eigenen Wohlstand auf Platz 3.

Deutschland, als einer der stärksten Volkswirtschaften der Welt. (Top 5) Muss mit sowas umgehen können und auch helfen. Von Deutschland kommt, gemessen am Wohlstand einfach zu wenig.
 
Dann sollte Kanada aber auch mit weitaus mehr umgehen können, als innerhalb der nächsten 3 Jahre 13.000 Flüchtlinge aufzunehmen, oder?
 


Nur weil man viele ablehnt, heißt das nicht, das man gar keine ohne unmittelbaren Nutzen aufnimmt. Das macht übrigens kein westlicher, wohlhabender Staat, sonst gäbe es viel deutlicher Kritik von Menschenrechtsorganisationen und der UN.

Das ist klar. ABER in Ländern mit Aufnahmekriterien (wie z. Bsp. Kanada) weis man ungefähr wen man ins Haus lässt und was er kann bzw machen will. In der EU kommt erst einmal JEDER rein.

Ich persönlich kenne da drei Sorten von Einwanderern: (achtung persönliche Erfahrung)

Typ 1: Kommt als Flüchtling, findet Arbeit, wird ein Teil von Deutschland
Typ 2: Kommt als Flüchtling, hat leider nur Pech
Typ 3: Kommt als "Flüchtling" denkt sich WARUM ARBEITEN? ICH BEKOMME DOCH ALES VOM STAAT, wird kriminell weil der Staat ja nicht alles zahlt und fällt allen negativ auf.

Typ 3 wird dann als generelles negativ Beispiel in den Medien gezeigt und brennt sich bei den meisten, auch nicht-Nazis im Gedächtnis ein.

Noch was aus unserem Dorf: Auch hier sind Flüchtlinge untergebracht worden. Und gäbe es nicht den Vorfall von sexueler Belästigung an Minderjährigen wäre mir dies nie aufgefallen. Traurig
 
Es gibt auch Flugzeuge, Schiffe und so weiter. Das transportieren sollte das geringste Problem sein. Eher scheitert es am politischen Wille.
 
Exakt. Also warum sollten wir uns nun noch mal ein Beispiel an Kanada nehmen? Da braucht man nun wirklich nicht weiter diskutieren.
 
Typ 3: Kommt als "Flüchtling" denkt sich WARUM ARBEITEN? ICH BEKOMME DOCH ALES VOM STAAT, wird kriminell weil der Staat ja nicht alles zahlt und fällt allen negativ auf.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es diesen Typen so gut wie gar nicht gibt.

Was du meinst, ist eher eine Mischung aus deinem Typ 2 und Typ 3.

Gib deinem Typ 3 einen fair bezahlten Job, dann wird er nicht kriminell.
Das geht nicht immer, oft scheitert es an den Umständen, oft auch an dem Menschen, der an den Umständen scheitert.

Letztlich wird aber kaum ein Mensch, mit im Verhältnis sehr kleinen Ausnahmen, sagen, er will nicht arbeiten, weil Arbeit eben nicht nur eine Belastung ist, sondern auch zu den Grundbedürfnissen der Menschen gehört.
Diejenigen Menschen, die tatsächlich keinen Bock mehr auf Arbeit haben (ob Deutsche, Ausländer oder Flüchtlinge) haben meist schon etliche Versuche in der Arbeitswelt hinter sich, die aus verschiedensten Gründen gescheitert sind (Eigen- und Selbstverschuldet) und zur Frustration führt, wodurch dann die Null-Bock-Stimmung entsteht.
 
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