USA | MC Donalds | XXL | usw.

godlike

Warp drölf
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Gerade entdeckt, lässt einem irgendwie mehr Spielraum zum Übertreiben als die ollen n00bs in Deutschland :D Wieso ist das so? Ändert sich hier etwas? (Themengebiet nachträglich erweitert da mucho interessanz)

Protect ya stomach! :D

 
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Re: MC Donalds | Build your Burger (Ami-Style!)

Bisschen viel Gemüse auf dem Burger...
Da müsst ihr euch nicht wundern, wenn das Rindfleisch auf Grund von Futtermangel knapper und teurer wird... :p:D
 
Re: MC Donalds | Build your Burger (Ami-Style!)

Wie geil!Beim Scrollen dachte ich bei den Chips schon "Whoah Hammer!" hab dann immer weitergescrollt und es wurde immer besser.. xD
Nachher auch mal ransetzen ^^
 
Re: MC Donalds | Build your Burger (Ami-Style!)

Das ist aber die Australische, nicht die US-Version.
 
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  • #5
Re: MC Donalds | Build your Burger (Ami-Style!)

Du hast Recht Purumpumpum. Dachte halt sofort an die USA bei dem was man da bauen kann ;)

@Mad Etwas Salat braucht man da imho schon, ich wollte halt das Maximum raus holen ;)
 
Re: MC Donalds | Build your Burger (Ami-Style!)

Du hast Recht Purumpumpum. Dachte halt sofort an die USA bei dem was man da bauen kann ;)

Die Supersize-Zeiten sind in den USA auch schon einige Zeit vorüber ;) Umso länger hält das als Klischee an, wie man sieht.
 
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  • #8
Re: MC Donalds | Build your Burger (Ami-Style!)

Naja, ich war erst vor knapp einem Monat in den USA, so ganz vorbei sind die Zeiten auch nicht ;) Schon mal ne Deep-Dish-Pizza gegessen? Aber ja, es ändert sich da auch. Gerade in manchen Fastfood-Ketten wird aber noch ordentlich gesupersized ;) Ich sag nur :D
 
Re: MC Donalds | Build your Burger (Ami-Style!)

Haja, mensch, das sind aber auch Touristenattraktionen, die für die obligatorischen "oohs" und "aahs" sorgen ;) Wenn ich suche, finde ich hier auch ein XXL-Schnitzel oder einen Burger mit 5 Patties ;) Aber ich weiß was du meinst.
 
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  • #10
Re: MC Donalds | Build your Burger (Ami-Style!)

Auf jeden Fall gibt es da auch anderes Zeug. Ich war zum Glück nie in einem Fastfood-Laden. Im Gegenteil, so dermaßen gut hab ich eigentlich noch fast nirgends auf der Welt gegessen (Ok, liegt wohl auch daran das ich in ner Stadt war und das die USA ein Einwandererland ist). Ich sag nur Tacos mit Entenconfit, Beef-Ribs aus nem geilen Smoker mit Brokkoli-Salat und anderen Beilagen, Ravioli mit Schnecken oder Jakobsmuscheln mit Kimchi und Avocado... Aber der Durchnittsamerikaner zerrt sich schon noch häufig MC Donalds rein. Aber das ist eher OT hier ;)
 
Re: MC Donalds | Build your Burger (Ami-Style!)

Schon interessant. Meine Mutter ist Amerikanerin, lebt zwar seit 28 Jahren in Deutschland aber meine Großeltern leben dort (Oklahoma) und entsprechend war ich in den letzten 20 Jahren mindestens 2 Mal im Jahr dort. Und ich hab wirklich den Eindruck, dass sich da unglaublich viel geändert hat an der Esskultur. Also zumindest die Mittelschicht geht meiner Meinung nach eher nicht zu McDoof, sondern achtet auf Nahrung mit hoher Qualität... Ich glaube schon, dass da immernoch viel selektive Wahrnehmung durch Klischeeprägung mitspielt, wenn man denkt, dass die meisten Amerikaner fett und dumm sind (oder halt nur Fastfood essen). Ist absolut nicht der Fall. Sie sind vielleicht fetter als Europäer, ja. Und es gibt wahnsinnig viel veganes und Öko-Angebot.

Und auch, wenn's OT ist, interessant ist es ja allemal :)
 
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  • #12
Ok, da dies wirklich ein interessantes Thema ist, der Starter ja auch in die Richtung geht bzw. in die Kerbe schläft, habe ich mir erlaubt meinen eignen Thread etwas zu erweitern ;)

Ich persönlich kann zwar nicht beurteilen wie es sich über die Zeit verändert hat, den momentanen Jetzt-Zustand aber schon. Das die USA nicht so die Fastfood-Nation ist wie oft beschrieben habe ich schnell gemerkt. Exakt das Selbe ist mit dem dortigen Bier das wirklich alles andere als nur aus Light-Varianten besteht. Denke aber auch das es auf den Ort ankommt. Denke in einem kleinen Nest irgendwo in den Südstaaten wird nicht so viel Wert auf die Umwelt und auch Ökologie gelegt als in Ballungsgebieten.

Wirklich gesund ist die Ernährung aber auch ohne XXL dort nicht. Das Problem ist ja das viele nicht kochen und wenn dann kommen hahnebüchene Mengen an Käse und Sahne zu Einsatz. Gutes Obst, Gemüse und geiles Fleisch gibt es da zu Hauf (in den Supermärkten wo ich war) allerdings auch zu saftigen Preisen. Beim Frühstücken werden halt auch gleich Obst oder Bratkartoffeln als Beilage angeboten (zu dem Beagel mit 3 Eiern, Speck und anderem Zeug). Was genommen wird kann man sich ja denken :coffee:

Andererseits gibt es eine wahre Masse an Restaurants die echt super Essen anbieten. Auch gesund. Aus aller Herren Länder. Denke aber viele US-Amerikaner können sich das auch gar nicht leisten (Burrito mit Steakstreifen kostete z.B. ~9$ ohne Beilage und Getränk, beim Mexikaner hab ich für meine 4 Tacos + Cola locker 20 oder 25$ liegen lassen und war danach nicht mal satt -> war ne Imbissbude). Viele sind gepaart mit dem nicht kochen können oder wollen dann einfach schnell im In-N-out und zerren sich nen Doppelcheese mit Animal-Style-Fries in der Combo für 9$ rein...
 
Du hast vollkommen Recht, was die Preise von hochwertigen Nahrungsmitteln dort betrifft. Das ist im ganzen Land leider so. Obst und Gemüse sind Luxusgüter... Ich denke aber weiterhin wirklich nicht, dass die Amerikaner mehr Menschen haben, die ungesund leben, sondern ich glaube, dass sie einfach fetter sind, wie gesagt. Und das fällt eben sehr auf, vor allem, weil die Scooter (teilweise mit Atemgerät) dort salonfähig sind und es gibt dort viele Leute, die so fett sind, dass sie nicht mehr ihr eigenes Gewicht tragen können und auf die Dinger angewiesen sind. Die wirst du ja bestimmt auch gesehen haben, grad wenn du in Vegas warst.

Vielleicht sind dir die gesunden Bistros auch nur nicht so aufgefallen, weil die nicht mit Blink-Blink-Werbung und großen Schildern an den Durchfahrtsstraßen zu finden sind, wo man als Besucher halt zwangsläufig vorbeikommt. Auch da gibt es dann ein gutes Thunfisch-Sandwich mit Essig-Öl-Sauce für sieben Dollar. Fast Food muss auch in den USA nicht ungesund und auch nicht sooo viel teurer als Taco Bell sein, wenn man will.Essen gehen ist ja paradoxer Weise da billiger als Supermarkt.

Auf der anderen Seite haben wir diese Ernährung aber auch hier in Deutschland in der Unterschicht. Fertigwaren usw... Die sind auch billig und easy zuzubereiten. Es kommt immer drauf an, wo man wie hinschaut. Als normal Genährter kann es einem an der Westküste am Strand gut passieren, dass man Minderwertigkeitskomplexe bekommt, weil alle so gestählt scheinen :)
 
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  • #14
In Vegas war ich nicht, ich war nur in Chicago (2 mal). Da ich bei einem Freund war, der von da kommt, war ich auch nie in Touristen-Spots zum Essen. Außer mal im Panera Bread und im Portillos. Aber selbst da ist es ja eigentlich fast schon normales Restaurantessen und keine labbrigen Cheeseburger für 99 Cent.

Das die dort alle so fett sind kann ich gar nicht mal sagen. In Chicago Downtown hab ich schon ein paar (ok viele :D) fette Menschen gesehen, denke aber die meisten sind eher in den Suburbs anzutreffen. Da Taxis dort so billig sind fährt man halt auch oft mal ne Strecke die man hier locker laufen würde. Als ich dort an kam musste ich nach dem Zug entweder mit dem Bus weiter oder eben 1,5 km laufen. Als ich mich fürs Laufen entschieden hatte (hatte nur Handgepäck) haben mich da alle für verrückt erklärt :D

Woher das aber kommt das die so selten Kochen habe ich nicht herausfinden können. Geile Küchen haben die ja eigentlich alle. Muss ja nicht immer Chicken Parmesan sein sondern es geht auch da ja billiger. Die Gier nach viel Fleisch, die bei uns ja gerade etwas abebbt und der Vernunft weicht, scheint da immer noch ihren Boom zu haben.

Auf der anderen Seite gibt es wie gesagt so unglaublich gute Restaurants. Finde hier in Deutschland mal einen Laden der einen guten Burger anbietet. Oder einen richtigen Hotdog. Oder was original mexikanisches. Das Zeug kann man hier doch kaum fressen. Da muss man zwangsläufig auf regionale Wirtschaften und Italiener bzw. Döner zurückgreifen...

Und das Fertiggerichte billiger sind ist ja eh ein Ammenmärchen. Selber kochen ist ja IMMER billiger.
 
Also selber kochen ist billiger, ja, aber auch nur dann, wenn man mit den Nahrungsmitteln auch richtig wirtschaften kann. Ich selbst hab das auch erst relativ spät gelernt (konservieren, in Behälter packen usw.).

Zu deiner Frage, wieso Amerikaner selten kochen, kann ich soviel sagen, dass Essengehen auf der einen Seite einfach im Vergleich billig ist, auf der anderern Seite sagen Amerikaner von sich, dass sie sehr viel arbeiten. Viele Amerikaner lieben ihre Freizeit und möchten so viel es geht daraus machen und essen gehen ist einerseits ein Erlebnis, man macht etwas gemeinsam (mit der Familie) und es ist nicht zeitraubend, weil es ja an sich "quality time" ist. Meine Großeltern zB empfinden Einkaufen als sehr zeitraubend. Sie gehen einmal im Monat einkaufen und hauen die Schränke voll (sie haben 3 Eisschränke für 2 Personen im Haushalt).

Und in Großstädten findet man in D auch sehr, sehr gute Burger. Alles eine Frage der Sichtweise ;) Aber unterm Strich hast du schon Recht, in Amerika ist es sehr einfach an Fastfood zu kommen, viel einfacher als hier.
 
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  • #16
Also selber kochen ist billiger, ja, aber auch nur dann, wenn man mit den Nahrungsmitteln auch richtig wirtschaften kann. Ich selbst hab das auch erst relativ spät gelernt
Wer kein Geld hat und immer Hunger, so wie ich früher :D, muss automatisch ja über Alternativen nachdenken. Pasta alla Putanesca machst du dir in der KOchzeit der Nudeln - also 8 Minuten - und eine Portion kostet dich evtl. 50 Cent. Da kannst du nicht mal mit dem billigsten Cheeseburer mit halten. Gerade das billige Fleisch (Schmorfleisch, Suppenfleisch, Rippen mit viel Knochen) ist ja eh bilig. Wenn man das gescheit zubereitet aber mindestens so geil wie ein Filetsteak. Die Leute haben da einfach keinen Bock drauf - zumindest ist die Gesellschaft oft noch nicht so weit.

Ob das was mit Bildung zu tun hat? Keine Ahnung. Wieso kochen Leute in Kolumbien, China, Indien, Mexiko usw. aus billigen Sachen geiles Essen? Und ich meine wirklich geiles Essen! Großartig an der Bildung kann das nicht liegen. Wohl eher weil Menschen in den USA und Europa immer noch zu viel Geld für Fastfood haben, die Hürde dort was zu kaufen noch zu kein ist. In Deutschland schwenkt das ja gerade etwas. Auch junge Leute gehen bewusster Einkaufen. Das Kochen wird eher zum Hobby als zur ätzenden Pflicht.

Mal ehrlich - meine Mutter kann und meine Großmutter konnte auch nicht so sonderlich geil kochen. Damals gab es halt noch keinen MC Donalds. Denke die Versuchung wäre mit Sicherheit da gewesen. Darum ging es nach dem Krieg mit Dosenfutter und Bofrost ja auch so ab. Das war ja der Anfang von vorgefertigten Essen.

Zu deiner Frage, wieso Amerikaner selten kochen, kann ich soviel sagen, dass Essengehen auf der einen Seite einfach im Vergleich billig ist, auf der anderern Seite sagen Amerikaner von sich, dass sie sehr viel arbeiten.
Nein und Ja denke ich. Also Essen gehen war schon Sack teuer. Ich bin aus keinem Restaurant gekommen ohne Minimum 40$ ausgegeben zu haben. Wohlgemerkt rede ich vom Restaurant. Ein Burgerladen ist da sicher günstiger, allerdings hat der halt die beschriebenen Nachteile. Sättigt nur kurz, ziemlich fettig, viel Zucker usw. Ob das die Definition von Quality Time ist? Also meine Wäre es nicht.

Das mit der Arbeit stimmt. Ist ja hier auch nicht viel anders. Ich meine wie oft gehen heutzutage berufstätige Erwachsene Essen? Gerade wenn der Job einigermaßen gut ist und man deswegen nicht gleich auf alles Andere verzichten muss. Aber: Ich will dann nicht in den MC Donalds sondern wo gescheites hin. Da spreche ich wohl für das Gros der Deutschen (denke ich?).
 
Es war garantiert so teuer, weil du in einer angesagten Stadt warst :) Und bestimmt auch recht zentral, oder? Geh mal in eine 100.000 Einwohner Stadt (eher "Dorf") in den USA essen und du wirst dich wundern, kein Witz. Da kommst du easy mit 15 Dollar inkl. Tax + Tip weg.

Auch in Deutschland sollte man München oder Köln nicht mit Dresden oder Leizig vergleichen. Ist ein ähnliches Verhältnis wie in den USA von Metropole zu 100.000 Einwohner-Dorf.

Aber ja, was du beobachtest, beobachte ich bei mir auch so (bin Anfang 30). Auch die jüngeren Leute kochen mittlerweile, es ist gar trendy geworden irgendwie. Woran das wohl liegt?
 
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  • #18
Downtown halt. Also ziemlich zentral. Für Kippen hab ich auch 10-14$ gelöhnt. Bier ist da eh viel teurer (außer man trinkt das USA-Oettinger [was recht geil ist]). Im Vergleich kam es mir halt schon recht teuer vor. Und ich komme ja auch aus einer eher teuren Stadt. So häufig essen gehen könnte ich mir hier auf keinen Fall leisten. Darum koche ich ja auch. Ich will im Gegenzug ja nicht nur scheisse essen. Von wegen Sprühkäse usw. Wenn man überlegt einkauft kann man trotzdem Pancetta, Pecorino und anders Zeug kaufen. Zusammen mit billgen Zutaten alla Pasta, Schmorfleisch, Bohnen usw. kann man geile Sachen zum kleinen Preis kochen. Das ginge in den USA sicher genau so gut (auch wenn manche Zutaten teurer sind, dafür sind andere viel billiger).

Ich muss das mit den anderen Preisen wohl einfach mal raus finden und nach Louisiana oder so gehen :coffee:

Aber ja, was du beobachtest, beobachte ich bei mir auch so (bin Anfang 30). Auch die jüngeren Leute kochen mittlerweile, es ist gar trendy geworden irgendwie. Woran das wohl liegt?
Ich schätze weil es keine Pflicht ist. Meine Mutter MUSSTE kochen - das verdirbt einem wohl den Spaß. Außerdem haben wir heute alle viel mehr Geld. Ich gebe sicher mehr Geld für mich alleine fürs Essen aus als meine Eltern früher für die ganze Familie hatten. Dann sind da noch mehr Produkte am Start. Kauf mal vor 20 Jahren eine Avocado :o Es wird halt auch alles (imho durch die Medien) Internationaler. Ein neuer Öko-Gedanke steigt empor. Save the Planet! I love Animals und so
 
Also in DE kann ich das hier für Burger empfehlen:

Sieht dort dann ca. so aus:

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