Jobsuche, befristet

Fluffy_Unicorn

Met-Brauer
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Hallo Leute,

Ich werde im Sommer meine aktuelle Ausbildung fertigstellen, und suche nun einen Job für die Zeit danach.

Nun ist es aber so, dass ich in einem Jahr voraussichtlich in die Armee einrücken werde, und somit eigentlich einen auf max. ein Jahr befristeten Job suche. Ich habe auch schon mit diversen Unternehmen telefoniert, meistens ist aber herausgekommen, dass diese "etwas längerfristiges" suchen.

Ich habe mich gefragt, ob ich denn überhaupt erwähnen soll, dass ich nur ein Jahr im Unternehmen sein werde. Da kommt aber mein Gewissen ins Spiel, was mir sagt dass dies nicht sehr fair wäre gegenüber dem Arbeitgeber.

Wie seht ihr das? Würdet ihr erwähnen, dass die Anstellung auf ein Jahr befristet sein wird?

Gruss
 
Würdet ihr erwähnen, dass die Anstellung auf ein Jahr befristet sein wird?

nein. du schreibst 'voraussichtlich'. also ist es noch gar nicht sicher. warum also alles schon vorweg verbauen?

wobei mich das schon wundert, da man heutzutage meistens eh vorerst nur einen befristeten vertrag bekommt.
 
Mal was neues. Jemand der einen befristeten Job sucht, aber nur was längerfristiges kriegt :D
Und nein, ich würde das nicht erwähnen. Such dir einen Job, wenn der sowieso nur auf 1 Jahr befristet ist (was die meisten ja eh sind, eigentlich) dann ist das gut für dich, wenn nicht kündigst du halt einfach wieder fristgerecht. Kein Ding, du bist bei so ziemlich jeder Lösung flexibel.

Wenn ich immer lese, wie die Leute ggü einer Firma ein schlechtes Gewissen haben, könnte ich kotzen. Die kicken dich ohne schlechtes Gewissen raus, glaub mir das mal ;) Kann es sein, dass du noch recht jung bist und fast keine Erfahrung in der Arbeitswelt hast? Würde das erklären, no offense ;) Leute, Leute... Moral und Gewissen sind super, aber bitte an den richtigen Stellen ;) Aber das ist ein anderes Thema.

Kurz: such dir was, egal ob befristet oder nicht, halt die Klappe über deine Pläne und es läuft.
 
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  • #4
Das es kein Problem von wegen Kündigunsfrist etc. ist mir klar. Das "Voraussichlich" muss ich gerade wieder relativieren, da es zu 99% sicher ist, dass ich in einem Jahr wieder etwas anderes machen werde (Armee, Studium, was auch immer).

Wahrscheinlich bin ich da einfach zu "gutgläubig", da ich von jeder Firma gewisse ethische Grundsätze erwarte. Habe auch noch nie selber schlechte Erfahrungen gemacht. Das es trotzdem so ist sollte mir aber eigentlich klar sein...

Werde aber wohl kleine Familienunternehmen meiden, da es diese wohl mehr nötig haben, dass der Mitarbeiter nicht nach der Einarbeitungsphase wieder abhaut :p.
 
Notfalls gibts ja eigentlich für genau sowas auch Zeitarbeitsfirmen. Wäre zur Abwechslung mal eine anständige Anwendung dieses Geschäftsmodells.
 
Und man kann sich gleich mal ein Bild von dem scheiß machen und solche Schuppen nach der Dienstzeit direkt meiden.

Und? Die Bank hat nur im Interesse beider Seiten gehandelt. Am Ende ist die Bank doch nur der Scheißladen wenns zur zwangsvollstreckung kommt weil die Raten nicht gezahlt werden können.
 
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da ich von jeder Firma gewisse ethische Grundsätze erwarte.

:D
In der freien Wirtschaft? Kannste vergessen.
So etwas findet man heutzutage nicht mal mehr bei solchen Arbeitgebern wie Caritas, Rote Kreuz, Diakonie usw. und da würde man so etwas eigentlich erwarten.
Aber Ethik und Moral gibt's halt nur solang wie es in das Konzept passt ;)
 
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  • #8
Zeitarbeitsfirmen möchte ich eigentlich auch umgehen, habe da auch schon diverse Storys von Freunden mitbekommen...
Habe ganz vergessen zu Erwähnen das ich in der Schweiz wohne, da sieht das Ganze wohl auch wieder anders aus.

@badboyoli: Habe ja auch erwähnt dass ich da zu "gutgläuig" bin, bin mir irgendwo im innern schon bewusst wie es im kapitalistischen System aussieht ;).
 
Das es kein Problem von wegen Kündigunsfrist etc. ist mir klar. Das "Voraussichlich" muss ich gerade wieder relativieren, da es zu 99% sicher ist, dass ich in einem Jahr wieder etwas anderes machen werde (Armee, Studium, was auch immer).
Das sagst Du jetzt. Vielleicht macht Dir Dein zukünftiger Job aber soviel Spaß, dass Du in einem Jahr doch nicht wechseln möchtest? Oder Du gerade zum Ablauf des eventuell befristeten Vertrages gerade nicht wechseln kannst? Du solltest Dir das nicht verbauen, indem Du direkt ein befristetes Arbeitsverhältnis suchst oder eine Befristung aushandels/erwähnst. Sonst bist Du am Ende noch der, "der sowieso schon immer gehen wollte aber immer noch da ist."
 
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  • #10
Ja, da hast du auch wieder recht.

Ich werde es nun wohl so handhaben, dass ich auf Nachfrage sagen werde, dass meine Ausbildung noch nicht beendet ist, und ich diese sicher in absehbarer Zeit fortsetzen werde. Dann sollten die Verhältnisse klar sein.

Evtl. Liegt ja während dem Studium oder sogar danach auch noch ein Job drin bei der selben Firma (je nach dem).
 
sozial in der freien Wirtschaft gibt es nicht. Wenn es sein muss wirst Du auch kurzfristig gekickt. Such Dir nen Job und verschweig den Einzug zur Army. wenn die Dich einziehen wollen dann kannst Du doch nichts dazu.

Übernimmt Dich Dein Ausbilderladen nicht? Wenn Du eh studieren willst dann reite doch das eine Jahr als Facharbeiter runter und studiere dann einfach.

Ich hatte selbst mal ein Bewerbungsgespräch bei dem ich erwähnte, dass ich in einem Jahr studieren will. Der Personaler hat auf meiner Bewerbung beim Vorstellungsgespräch quer einen Strich gezogen.
 
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  • #15
Übernimmt Dich Dein Ausbilderladen nicht? Wenn Du eh studieren willst dann reite doch das eine Jahr als Facharbeiter runter und studiere dann einfach.

Arbeite im Moment 1 bis 2 Tage die Woche in meiner Ausbildungsfirma, diese haben aber in diesem Bereich zu wenig Ressourcen um mich mit einem höheren Pensum zu übernehmen...

Und ja, so einfach das Millitär oder den Zivildienst auslassen ist in der Schweiz leider nicht möglich...
 
Mal was neues. Jemand der einen befristeten Job sucht, aber nur was längerfristiges kriegt :D
Jemand der was dauerfristiges sucht wird auch von denen bevorzugt, die nur jemand für was befristetes suchen. Der wird sich schließlich mehr anstrengen um den Job zu behalten.
 
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