[Netzwelt] Höhere Gebühren bei eBay - Unter anderem auf Verpackungs- und Versandkosten

300px-EBay_logo.svg.png Das online Auktionshaus eBay schraubt mal wieder fleißig an ihrer Gebührenliste.
So werden ab dem 6 Mai nicht nur wie bisher 10 Prozent Provision auf den Endverkaufspreis fällig, sondern auch die Verpackungs- und Versandkosten mit eingerechnet. Besonders bei sperrigen Artikeln mit hohen Versandkosten schlägt diese neue Regelung ordentlich zu Buche.

Darüber hinaus beschränkt eBay die 0 Cent Aktionen auf 20 Artikel. Ab dem 21 Artikel fällt dann eine Angebotsgebühr von 50 Cent an. Bisher konnten Nutzer bis zu 100 Artikel im Monat ohne Angebotsgebühr einstellen. Allerdings hat das neue 20-Plus-Paket auch Vorteile. Waren bisher die 0 Cent Aktionen auf Auktionen mit einem Startpreis von einem Euro beschränkt, so ist es künftig egal ob man seine Artikel als Auktion, oder zum Festpreis mit "Sofort Kaufen" Option anbietet.

Weitere Erhöhung der Gebühren betreffen die Optionen Startzeitplanung (von bisher 10 auf 20 Cent) und Angebote mit eingeschränkten nicht öffentlichen Bietern (von bisher 39 auf 50 Cent).


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@Novgorod: Das ja, aber wenn zB der Titus Versand dir deinen Betrag zurueck erstattet, dann behaelt PayPal das Geld erstmal fest.

Bei Ebay was anderes, da kannst du direkt auf dein Konto buchen!
 
Mein Beispiel:
Bei Lieferando Essen bestellt und per PayPal bezahlt. Kurz nach der Bestellung ruft mich der Lieferdienst an und teilt mir mit, dass er das gewünschte Essen nicht liefern kann. Wir haben eine Stornierung vereinbart und ich habe direkt beim Lieferando Support angerufen, die mir direkt das Geld zurückgebucht haben. Die Rückerstattung wurde am 25. April veranlasst. Auf das Geld warte ich heute noch, weil es bei PayPal zur "Überprüfung" liegt. In Wahrheit generieren die damit vermutlich Zinsen. :coffee:
Das Gleiche hatte ich auch mal bei einer pizza.de Bestellung. Da hat es auch ~10 Tage gedauert.

Die offizielle Begründung lautet wohl, dass sie das Geld erst wieder vom Verkäufer/Dienstleister einziehen müssen und warten bis es wirklich gebucht ist, damit PayPal nicht auf dem Schaden sitzen bleibt, wenn der Verkäufer/Dienstleister insolvent ist, aber die Rückerstattung schon vollzogen wurde.

Ja, den Grund habe ich nach ewigem Schriftverkehr mit denen auch genannt bekommen.
Das mit dem "Zinsen generieren" klingt aber glaubwürdiger... :D
 
Tja, wer PayPal nutzt ist selbst schuld.
Ist ja auch erst seit fast 10 Jahren in jedem Forum mehrmals zu lesen was sich der Laden alles erlaubt.

Ich gehe ja auch nicht zu einem Arzt der aufgrund von Inkompetenz oder schlimmer noch Vorsätzlich reihenweise Patienten um die Ecke bringt.
 
@Novgorod: Das ja, aber wenn zB der Titus Versand dir deinen Betrag zurueck erstattet, dann behaelt PayPal das Geld erstmal fest.

der wer? :confused:
ok, dass die sowas bei rückerstattungen machen, ist mir neu (hatte ich auch nie gebrauch von gemacht), aber das betrifft dann ja nur den käufer (der sowieso immer dumm und böse ist) und es gibt offenbar keine anzeichen dafür, dass das geld dauerhaft gesperrt wird oder "verloren" geht, da es ja kein "streitfall" ist, also eine ganz andere baustelle.. ich meinte aber den missbrauch des käuferschutzes, wodurch der verkäufer immer der gearschte ist - so wird es zumindest immer vorgeheult.. dies lässt sich aber wie schon gesagt effektiv verhindern, indem man keine vermögenswerte auf dem paypal-"konto" lagert.. im schlimmsten fall kann man seinen kunden dann vorübergehend kein paypal anbieten oder muss einen anderen account benutzen, mei..
 
.. ich meinte aber den missbrauch des käuferschutzes, wodurch der verkäufer immer der gearschte ist - so wird es zumindest immer vorgeheult..

Deshalb biete ich als Verkäufer auf Ebay die Zahlung per Paypal NICHT an! Nur sehr selten fragen Käufer danach. Ich bleib da aber eisern. Und wenn es mal tatsächlich ein Problem mit einem Artikel gibt, tausche ich mich mit dem Käufer sachlich aus. Kommt selten vor und bislang haben wir dann gemeinsam immer eine akzeptable Lösung gefunden.

Kauf/Verkauf über Foren/Boards mache ich nach drei Negativerfahrungen nicht mehr. Einer, der inakzeptablen Schrott verkaufte, hatte mich hinterher sogar bedroht. Bei einem kam keine Ware an, der Dritte lieferte ebenfalls nur Schrott. Brauch ich echt nicht.
 
Hood.de gibt es schon ewig, ist mMn aber keine Alternative, da es deutlich weniger Interessenten gibt und man daher sehr schlechte Preise erzielt. Schade eigentlich.

Habe mal kurz nachgeschaut. Alle Artikel aller Kategorien der Art "Auktion" bei hood.de = 5029
Alle Artikel der Kategorie "Antiquitäten & Kunst -> Alte Berufe" der Art "Auktion" bei ebay = 9669

Daran sieht man schon die Differenz.
 
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