VPN-Anbieter

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Habe mit Cyberghost noch keinerlei Erfahrungen gemacht. Die Zahlungsmethoden gefallen mir persönlich nicht. (Paypal, Credit Card, Überweisung)
 
Habe mit Cyberghost noch keinerlei Erfahrungen gemacht. Die Zahlungsmethoden gefallen mir persönlich nicht. (Paypal, Credit Card, Überweisung)

ich weiss noch das ich mit sofortüberweisung zahlen konnte das war schon ok zumal ich den vpn aus prinzip nutze nicht für andere zwecke und demnach kein intresse daran besitze die zahlung anonym durchführen zu müssen-

abgesehn davon kann ich dir nur ans herz legen einfach mal den free-user teil zu nutzen hier ein download link : (ist nen direkt download bitte beachten)
 
Darüber, ob man einen VPN-Dienst anonym bezahlen muss, liesse sich streiten. Sofern man nicht mehrere Dienste kaskadieren möchte, sehe ich dazu zumindest keinen zwingenden Grund, da dann der Anbieter mit der eigenen IP-Adresse ohnehin Daten erhält, welche sich zu dir zurückverfolgen lassen. Anbieter anonymisierender VPN behaupten in der Regel sowohl keine Logs zu führen, als auch Abrechnungsdaten nicht dauerhaft zu speichern oder zumindest nicht mit VPN-Benutzerkonten zu verknüpfen. In beiden Fällen muss man als Kunde dem Anbieter blind vertrauen, denn nachweisen lässt sich beides von Aussen nicht.

Viel bedenklicher scheint mir allerdings die Zahlung mit sofortüberweisung.de im Allgemeinen. Schliesslich verstösst man damit gegen die Nutzungsbedingungen vieler Online-Banking-Konten und autorisiert den Dienst durch Eingabe von PIN und TAN, die Kontenstände und Transaktionen auszulesen und eine unwiderrufliche Überweisung an ein beliebiges Ziel in beliebiger Höhe zu veranlassen.
 
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  • #44
Cyberghost VPN wurde mit dem Hinweis die Überweisung nicht als Zahlungsmethode zu verwenden zum Startpost hinzugefügt.
 
@Perfect Privacy

Habt ihr einen offiziellen Vetrag mit Paysafecard?
Scheint so zu sein, dass sie Dienste mit Bezug zu Anonymität kicken bzw nicht mehr unter Vertrag nehmen.
Ist zwar pure Ironie, aber anscheinend Realität.
 
Hallo!

Bei NVPN im Start Post wäre zu erwähnen das mit 10€/Mon. Aufpreis Free Server Switch möglich ist.
Damit hat man freie Serverwahl so wie bei anderen Anbietern auch.

Beste Grüße an das NGB Team
 
Schön, dass es mal wieder einen aktuellen Thread dazu gibt!
In anderen Foren wurde man oftmals auf etwas in die Jahre gekommene Threads verwiesen mit Verlinkungen zu Tests o.ä., die teils auch schon antiquiert waren.

Ein vielleicht auch noch interessanter Anbieter ist Kryptotel, bzw. .
Hab ich mal ein Jahr lang genutzt.
Server in:
- Usa,
- Canada,
- Australia,
- United Kingdom,
- Sweden,
- Germany,
- France,
- Netherlands,
- Switzerland,
- Italy,
- India,
- Singapore,
- Egypt,
- Russia

Hatte hauptsächlich die EU-Server genutzt und die liefen eigentlich immer ganz gut, bis auf Sweden, da gab's hin und wieder Verbindungsporbleme.

Es gibt keine Limitierungen, man kann die Server so oft wechseln, wie man will und files sharen/downloaden bis die Festplatte platzt! :D
Laut Anbieter gibt es keine logs:
Kryptotel is the only service that totally GUARANTEES your privacy and that no connection logs are kept!

Interessant ist vielleicht der Firmensitz: Dubai
Da schaue ich immer drauf, weil ich denke, da werden sich irgendwelche Behörden geg. hinwenden, wenn sie Informationen wollen. Und wenn eine Firma im EU-Raum oder USA sitzt, ist die Möglichkeit einer Kooperation im Zweifel größer.

Den Service fand ich gut! Es gibt einen Live-Chat oder die Möglichkeit per Email Kontakt aufzunehmen, was i.d.R. in einigen Stunden beantwortet wurde. Ein Forum wäre natürlich auch nicht schlecht gewesen, aber man kann nicht alles haben. ;)

Preis bei jährlicher Zahlweise: 47,4 $ oder € (je nachdem über welche IP man auf die Seite geht! ;)

Leider sind die Bezahlmögichkeiten z.Zt. ziemlich mau (und schlecht zu recherchieren). Ich glaube, es läuft im Wesenlichen auf Paypal hinaus. Das war auch mein Grund für einen Wechsel.
 
hallo!

gibt es auch wirklich kostenloses vpn?



und

ist das tor netzwerk und proxy switchy auch sowas wie ein virtuelles privates netzwerk?

und

muss man bei vpn auch immer java im browser deaktivieren?
 
gibt es auch wirklich kostenloses vpn?

Es gibt nie was gratis. Mit sehr großer Wahrscheinlich bezahlst du bei kostenlosen VPN-Anbietern mit deinen Daten. Wieso sollte jemand sowas gratis anbieten? Da kommen riesige Datenmengen zusammen und Traffic ist teuer. Ausnahmen bestätigen die Regel.

ist das tor netzwerk und proxy switchy auch sowas wie ein virtuelles privates netzwerk?

TOR funktioniert wie ein Proxy und ist kein VPN. Den Unterschied kannst du über Google finden.

muss man bei vpn auch immer java im browser deaktivieren?

Bei einem VPN wird jegliche Verbindung über den Tunnel geleitet, also nein.. Java stellt aber generell ein Sicherheitsrisiko dar.
 
TOR ist nur für den Endanwender ein reiner Proxy. Und auch da nur, weil das die flexibelste Lösung ist um TOR mit möglichst vielen Programmen nutzen zu können. Intern wird der Traffic über mehrere Tor-Server geleitet und untereinander verschlüsselt. Zudem wird die originale IP des Users nicht mit übertragen, sodass die weiteren Nodes selbst nicht wissen woher die Daten kommen. An sich eigentlich sehr gut durchdacht, aber hat leider auch seine Schwächen. Die US-Regierung finanziert Tor zu einem relativ großen Teil (knapp die Hälfte glaube ich, habs nicht mehr genau im Kopf). Das finde ich im Hinblick auf NSA, XKeyscore & co schon ziemlich bedenklich.
Browser-Addons stellen auf verschiedene Arten ein Sicherheitsrisiko dar. Zum einen kann es passieren, dass diese Addons z.B. einen Proxy umgehen. Zum anderen weisen diese generell Sicherheitslücken auf, die den Nutzer infizieren können. Gerade Java ist da der größte schweizer Käse. Anfang des Jahres wurden über 80% aller Exploits durch die Browsererweiterung von Java verursacht. Lustigerweise brauchen die meisten Leute wohl gar kein Java in ihrem Browser. Das sind eher einzelne Seiten, für die das noch benötigt wird wie z.B. der Chat Knuddels. Gerade bei Knuddels ist es ja keine Seltenheit, dass technische Erneuerungen erst mindestens 10 Jahre später bei denen ankommen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
vpnbook.com sollte für einige als kostenloser VPN wohl ausreichen. Laut eigenen Angaben speichern die Timestamps eine Woche. Für Filesharing sollte das allerdings wohl kein Problem sein. Wem das nicht genügt, einfach noch einen Proxy bzw Tor dahinterschalten.
Anonymus beschuldigte den Laden zwar mal der Kooperation mit Behörden, Beweise wurde allerdings nie vorgelegt. Die Idee, sich mit Spenden zu finanzieren finde ich eigentlich super gelöst im Hinblick auf die Anonymität der Benutzer.
Persönlich halte ich nicht viel von VPNs, da einfach der komplette Netzverkehr über ihre Server läuft. Keine Ahnung, wieso jetzt alle so scharf auch VPNs sind, Proxies wären in vieler Hinsicht praktischer, da man nur ausgewählten Traffic darüber laufen lässt. Beim VPN muss man ja schon fast mit Virtuellen Maschinen arbeiten.
Sollte man sich für einen kostenpflichtigen VPN Anbieter entscheiden, der nachweislich dicht hält, dann natürlich nur per PaysafeCard etc. bezahlen. (nur so als Denkanstoss: Paypal verpfeift ja gerade ehemalige Duckload Premium-Kunden...)

Die US Regierung finanziert Tor, da Tor ein Forschungsprojekt darstellt. Teilweise wird Tor von der US Regierung selbst benutzt.
Wer Tor relativ sicher nutzen will: Linux/BSD/... hauptsache kein Windows, aktuelles!!! Tor(BrowserBundle) und deaktiviertes JacaScript (eventuell mal Tails LiveCD ansehen)
 
Für Filesharing sollte das allerdings wohl kein Problem sein. Wem das nicht genügt, einfach noch einen Proxy bzw Tor dahinterschalten.

Warum stellen sich mir bei solchen Ratschlägen immer die Haare zu Berge? Zum einen ist Tor immer noch ziemlich langsam, so dass Downloads lange dauern. Und zum anderen ist das Tor-Netzwerk nicht dafür gedacht um Urheberrechtsverletzungen zu verbergen. Himmel, es gibt Leute die auf solche Netzwerke wirklich angewiesen sind, weil sie in Ländern leben, in denen Zensur und eingeschränkte Redefreiheit herrscht. Mit solchen Aktionen schadet man diesen doch nur.

Persönlich halte ich nicht viel von VPNs, da einfach der komplette Netzverkehr über ihre Server läuft. Keine Ahnung, wieso jetzt alle so scharf auch VPNs sind, Proxies wären in vieler Hinsicht praktischer, da man nur ausgewählten Traffic darüber laufen lässt. Beim VPN muss man ja schon fast mit Virtuellen Maschinen arbeiten.

Geschmackssache würde ich sagen. Mir ist es lieber, dass erst mal alles umgeleitet wird und ich dann explizite Ausnahmen erstelle, die nicht über das VPN laufen als umgekehrt. Das ist meiner Meinung nach weniger fehleranfälliger als umgekehrt.

Sollte man sich für einen kostenpflichtigen VPN Anbieter entscheiden, der nachweislich dicht hält, dann natürlich nur per PaysafeCard etc. bezahlen. (nur so als Denkanstoss: Paypal verpfeift ja gerade ehemalige Duckload Premium-Kunden...)

Wenn der VPN-Anbieter nicht loggt bzw. wenn er dicht hält ist es doch ehrlich gesagt nebensächlich ob bekannt ist, dass ich dort Kunde bin.

Wer Tor relativ sicher nutzen will: Linux/BSD/... hauptsache kein Windows,

Solche pauschalen Aussagen sollte man begründen. Sonst ist das in etwa so aussagekräftig wie wenn ich jetzt behaupten würde, alles nur kein Linux. [Verschwörungstheorie on]Da hat nämlich die NSA auch mitgemischt (Stichwort SELinux) und somit bestimmt ein Backdoor eingebaut.[/Verschwörungstheorie off]
 
Warum stellen sich mir bei solchen Ratschlägen immer die Haare zu Berge? Zum einen ist Tor immer noch ziemlich langsam, so dass Downloads lange dauern. Und zum anderen ist das Tor-Netzwerk nicht dafür gedacht um Urheberrechtsverletzungen zu verbergen.

Sorry, war etwas ungünstig formuliert. Damit meinte ich nicht Tor in Verbindung mit Filesharing. Wäre sowieso relativ sinnlos, da alle 10 Min. eine neue IP vorhanden ist. Für Filesharing explizit würe ich einfach einen kostenlosen VPN + kostenlosen Proxy nehmen. Auch falls beide loggen, bis die Behörden von beiden eine Antwort erhalten hat der ISP meist die Verbindungsdaten bereits gelöscht. Bei KabelD wäre ich da gegebenenfalls vorsichtiger, die ändern die IP gerne mal Monate nicht. Bei anderen ISP bekommt man im Normalfall spätestens nach 24h eine neue IP...
Tor langsam... naja, hast du schon mal das TorBrowserBundle 3.0 Alpha getestet? 70-250kb/s sollten doch wohl für normales browsen ausreichen. Ob es über 250kb/s geht kann ich leider nicht beurteilen, hab hier nur DSL2000 :D.
Dazu sollte man eventuell noch sagen, dass man in der torrc Endknoten aus einigen Ländern sperren sollte, da entweder die Länder selbst zensieren, oder viele Dienste in diesen Ländern zensiert sind. In meinem Fall habe ich USA, England und China ausgeschlossen: ExcludeExitNodes {us},{gb},{cn}
Je nach Einsatzgebiet könnte es auch sinnvoll sein, das eigene Heimatland auszuschließen.

Geschmackssache würde ich sagen. Mir ist es lieber, dass erst mal alles umgeleitet wird und ich dann explizite Ausnahmen erstelle, die nicht über das VPN laufen als umgekehrt. Das ist meiner Meinung nach weniger fehleranfälliger als umgekehrt.
Mein Problem ist, dass so eben wieder alles über einen Anbieter läuft. So könnte man einen Browser mit Proxy X für privates und einen anderen Browser mit Proxy Y für geschäftliches nutzen.

Wenn der VPN-Anbieter nicht loggt bzw. wenn er dicht hält ist es doch ehrlich gesagt nebensächlich ob bekannt ist, dass ich dort Kunde bin.
Muss jeder für sich selbst entscheiden, mir ist es jedenfalls nicht egal.

Solche pauschalen Aussagen sollte man begründen.
Zum einen wird es von den Torentwicklern selbst empfohlen, zum anderen war der jüngste JS Exploit auf FreedomHosting Servern nur auf Windows lauffähig. Selbst wenn also Benutzer ein alstes Browserbundle benutzt und Javasprict aktiviert hatten, solange kein Windows im Einsatz war bestand keine Gefahr. In Zukunft mag sich das vielleicht ändern und auch andere Betriebssysteme geraten ins Visier, doch zum jetzigen Stand wird das meiste (böse) eben ausschließlich für Windows entwickelt.
Um mögliche Backdoors geht es mir dabei gar nicht, die KÖNNTEN dann sowieso in jedem Betriebssystem oder weiß Gott wo drin stecken...
 
Geschmackssache würde ich sagen. Mir ist es lieber, dass erst mal alles umgeleitet wird und ich dann explizite Ausnahmen erstelle, die nicht über das VPN laufen als umgekehrt. Das ist meiner Meinung nach weniger fehleranfälliger als umgekehrt.
Sehe ich auch so, allerdings habe ich bis Heute keine Möglichkeit gefunden einzelne Programme vom VPN auszunehmen ohne mich intensiv mit Routingtabellen und Netzwerktechnik zu beschäftigen. Macht der "Normalo" User im normalfall auch nicht.
Darum arbeite ich ich gezwungenerweise manchmal mit proxys und dem schlechtem Gefühl das eben nicht alles was meine Tools und Browser Add-Ons senden unbedingt durch den Proxy geht. Man kann halt nicht immer alles haben.
 
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