"I am a strong believer in strong encryption", erklärt US Präsident Barack Obama in einem 25-minütigen
Geht es nach Obama, handelt es sich bei Cyber Angriffen, wie dem erst vor Kurzem in die Medien geratenen Sony Hack, nicht um Kriegshandlungen; viel mehr sieht er darin Sachbeschädigung oder Diebstahl. Als ein besonderes Problem nennt der Präsident Angriffe, die von Staaten finanziert werden, da diese aufgrund der riesigen Ressourcen besonders ausgeklügelt und oft auf sehr lange Sicht geplant seien.
In diesem Bereich soll die amerikanische Industrie ab sofort auf mehr Schutz durch den Staat zählen können. Dies soll dadurch erreicht werden, dass private Unternehmen Informationen über Angriffe auf ihre Infrastruktur mit öffentlichen Einrichtungen teilen, um Strafverfolgern schnelleres Reagieren zu ermöglichen.
Verbrauchern soll mehr Bewusstsein für das Thema vermittelt werden, um sich selbst besser gegen Gefahren im Netz schützen zu können.
Der Frage von Interviewerin Kara Swisher, mit welchen Argumenten die USA anderen Staaten die Spionage verbieten wollen, wo doch auch die NSA weltweit Gesetze bricht um an Informationen zu gelangen, weicht Obama gekonnt aus und betont, dass von Amerika keine Industriespionage betrieben werde.
Als einen möglichen Lösungsvorschlag zieht Obama einen Vergleich zu internationalen Atomabkommen, bei denen sich Länder vertraglich darauf einigen, auf gewisse Technologien im Sinne des Allgemeinwohls freiwillig zu verzichten.
Ob es eine amerikanische Cyber Armee wie in Nordkorea oder China geben soll, beantwortet der Präsident damit, dass es bereits ein Kommando gebe, dass für den Schutz von militärischer und kritischer Infrastruktur verantwortlich sei.
Laut Obama ist Nordkorea kein sehr gefährlicher Angreifer im Cyberspace, der dennoch einen hohen Schaden anrichten konnte. Als Gegner die "gut" darin seien Cyberattacken durchzuführen, nennt er China, Russland und den Iran.
Schuld daran, dass die Stimmung zwischen dem Präsident und Silicon Valley derzeit etwas angekratzt ist, sollen Edward Snowdens Veröffentlichungen sein. Vorallem deshalb, weil dadurch das Vertrauen der Öffentlichkeit in, von der Überwachung betroffene Unternehmen wie Google und Facebook, erschüttert wurde und diese dadurch im Ausland Wettbewerbsnachteile verorten.
Obama betont, dass stets versucht wurde, auf gesetzlicher Ebene Schritt mit den Möglichkeiten des Geheimdienstes zu halten und bei der massenhaften Sammlung von Daten keine amerikanischen Gesetze gebrochen worden seien.
Er räumt dabei aber auch ein, dass man im Fall der NSA zu langsam gewesen sei, weil sich die Möglichkeiten zur Überwachung schneller als die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen etwickelt hätten.
In Deutschland, wo unter anderem die Überwachung des Handys von Angela Merkel für öffentlichen Protest und eine kleine diplomatische Krise gesorgt hatte, vermutet Obama eine teilweise inszenierte Aufregung mit verstecktem, kommerziellem Interesse. Einigen deutschen Unternehmen, die technologisch nicht mit ihren US-Pendants konkurrieren könnten, unterstellt Obama daraus einen PR-technischen Vorteil ziehen zu wollen:
Auf die Frage, warum normale Benutzer nicht auch, genau wie Barack Obama selbst, starke Verschlüsselung verwenden sollten können, antwortet der Präsident, dass er ein "strong believer in strong encryption" sei und jeder im Netz Verschlüsselung verwenden sollte.
Das Problem beginne erst dort, wo trotz richterlicher Verfügung die Überwachung eines "Terroristen" aufgrund von Verschlüsselung technisch unmöglich ist. Der Präsident selbst und seine Familie möchten auch die Möglichkeit haben, private Konversationen zu führen, ohne befürchten zu müssen, dabei von vielen Leuten kompromittiert zu werden:
Obama betont, er selbst habe eine liberalere Einstellung zu Verschlüsselung, als manche im Law Enforcement, ihm sei jedoch bewusst unter welchem Druck zur Aufklärung von Straftaten oder terroristischen Angriffen die Ermittler stünden, weshalb er Verständnis für deren Begehren habe.
Quelle:
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
und nimmt Stellung zur aktuellen Diskussion über Cyber Security, zu seinem Verhältnis mit Silicon Valley, zum Schutz der Privatsphäre im Internet und zur Förderung des
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
.Geht es nach Obama, handelt es sich bei Cyber Angriffen, wie dem erst vor Kurzem in die Medien geratenen Sony Hack, nicht um Kriegshandlungen; viel mehr sieht er darin Sachbeschädigung oder Diebstahl. Als ein besonderes Problem nennt der Präsident Angriffe, die von Staaten finanziert werden, da diese aufgrund der riesigen Ressourcen besonders ausgeklügelt und oft auf sehr lange Sicht geplant seien.
In diesem Bereich soll die amerikanische Industrie ab sofort auf mehr Schutz durch den Staat zählen können. Dies soll dadurch erreicht werden, dass private Unternehmen Informationen über Angriffe auf ihre Infrastruktur mit öffentlichen Einrichtungen teilen, um Strafverfolgern schnelleres Reagieren zu ermöglichen.
Verbrauchern soll mehr Bewusstsein für das Thema vermittelt werden, um sich selbst besser gegen Gefahren im Netz schützen zu können.
Der Frage von Interviewerin Kara Swisher, mit welchen Argumenten die USA anderen Staaten die Spionage verbieten wollen, wo doch auch die NSA weltweit Gesetze bricht um an Informationen zu gelangen, weicht Obama gekonnt aus und betont, dass von Amerika keine Industriespionage betrieben werde.
Als einen möglichen Lösungsvorschlag zieht Obama einen Vergleich zu internationalen Atomabkommen, bei denen sich Länder vertraglich darauf einigen, auf gewisse Technologien im Sinne des Allgemeinwohls freiwillig zu verzichten.
Ob es eine amerikanische Cyber Armee wie in Nordkorea oder China geben soll, beantwortet der Präsident damit, dass es bereits ein Kommando gebe, dass für den Schutz von militärischer und kritischer Infrastruktur verantwortlich sei.
Laut Obama ist Nordkorea kein sehr gefährlicher Angreifer im Cyberspace, der dennoch einen hohen Schaden anrichten konnte. Als Gegner die "gut" darin seien Cyberattacken durchzuführen, nennt er China, Russland und den Iran.
Schuld daran, dass die Stimmung zwischen dem Präsident und Silicon Valley derzeit etwas angekratzt ist, sollen Edward Snowdens Veröffentlichungen sein. Vorallem deshalb, weil dadurch das Vertrauen der Öffentlichkeit in, von der Überwachung betroffene Unternehmen wie Google und Facebook, erschüttert wurde und diese dadurch im Ausland Wettbewerbsnachteile verorten.
Obama betont, dass stets versucht wurde, auf gesetzlicher Ebene Schritt mit den Möglichkeiten des Geheimdienstes zu halten und bei der massenhaften Sammlung von Daten keine amerikanischen Gesetze gebrochen worden seien.
Er räumt dabei aber auch ein, dass man im Fall der NSA zu langsam gewesen sei, weil sich die Möglichkeiten zur Überwachung schneller als die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen etwickelt hätten.
In Deutschland, wo unter anderem die Überwachung des Handys von Angela Merkel für öffentlichen Protest und eine kleine diplomatische Krise gesorgt hatte, vermutet Obama eine teilweise inszenierte Aufregung mit verstecktem, kommerziellem Interesse. Einigen deutschen Unternehmen, die technologisch nicht mit ihren US-Pendants konkurrieren könnten, unterstellt Obama daraus einen PR-technischen Vorteil ziehen zu wollen:
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren:
Sometimes the European response here, is more commercially driven, than anything else. As I said, there are some countries like Germany, given it's history with the Stasi, are very sensitive in these issues. But sometimes their vendors, their service providers, who can't compete with our's, are putting up some road blocks for our companies to operate effectively there.
We have owned the internet. Our companies created it, expanded it, perfected it in ways that they can't compete. And often times, what is portraited (?) as high-minded positions on issues, sometimes is just designed to ??? commercial interest.
Auf die Frage, warum normale Benutzer nicht auch, genau wie Barack Obama selbst, starke Verschlüsselung verwenden sollten können, antwortet der Präsident, dass er ein "strong believer in strong encryption" sei und jeder im Netz Verschlüsselung verwenden sollte.
Das Problem beginne erst dort, wo trotz richterlicher Verfügung die Überwachung eines "Terroristen" aufgrund von Verschlüsselung technisch unmöglich ist. Der Präsident selbst und seine Familie möchten auch die Möglichkeit haben, private Konversationen zu führen, ohne befürchten zu müssen, dabei von vielen Leuten kompromittiert zu werden:
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren: Ultimately everybody, and certainly this is true for me and my family, we all want to know that if we are using a smartphone for transactions, sending messages, having private conversations, that we don't have much people compromising that process
Obama betont, er selbst habe eine liberalere Einstellung zu Verschlüsselung, als manche im Law Enforcement, ihm sei jedoch bewusst unter welchem Druck zur Aufklärung von Straftaten oder terroristischen Angriffen die Ermittler stünden, weshalb er Verständnis für deren Begehren habe.
Quelle:
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren