Eventuell OT, aber zu dem HFO-1234yf... Wenn es "nur" brennbar wäre, wäre es ja egal. Wenn das Kühlsystem soweit beschädigt ist das es austritt und sich am Krümmer entzünden kann dürfte das Auto Eh einen Totalschaden haben.
Außerdem fackelt nur das Kältemittel ab. Dadurch gerät das Auto selber nicht in Brand.
Das schlimme daran ist, wenn die Verbrennungsrückstände davon durch die Lüftung in die Fahrgastzelle kommen.
Wenn dieses Kältemittel verbrennt entsteht Fluorwasserstoff. Auch bekannt als Flusssäure.
Nach einem Test in dem eine Verbrennung im Motorraum absichtlich herbeigeführt wurde, dachten die Tester die Scheiben seien beschlagen.
Aber die waren nicht beschlagen sondern verätzt.
Sitzt das Unfallopfer eingeklemmt im Wagen und dieser Extremfall tritt auf, haben die Insassen andere Probleme als nur ein kaputtes Auto.
Aber weil dieses Kältemittel die Ozonschicht nicht schädigt und Millionen in die Entwicklung geflossen sind, wird daran fest gehalten. Weil es in jede Klima eingefüllt werden kann in der auch R-123 zum Einsatz kommt.
Man kann eine Klima auch mit Co2 betreiben. Aber dafür ist eine komplette Neuentwicklung der Klimaanlage nötig. Außerdem kann man dann mit dem Kältemittel kein Geld mehr verdienen.
Kurz nach dem Mauerfall gab es eine Firma in der Ehemaligen DDR die einen Kühlschrank auf den Markt bringen wollte der als Kältemittel ganz normales Butangas verwendet. Von der Menge her soviel wie in einem Einwegfeuerzeug.
Die Kältemittel-Lobby hat das erfolgreich verhindern können mit der Begründung, dass Butangas brennbar ist. Verstehen muß man das jetzt nicht
