Kraftwerk für die Hosentasche

Cybercat

Board Kater
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Ruhrpott
Da gibt es ein kleines Startup auf Dresden, die ein Mobiles Ladegerät für Smartphones und andere mobile Geräte entwickeln.
Als ich das sah dachte ich im ersten Moment: "Na nur wieder ne Powerbank". Aber das Teil hat eine Brennstoffzelle die mit ganz normalem Feuerzeuggas befüllt wird.
Mit einer Füllung soll man ein Smartphone 2 Wochen lang aufladen können. Haben aber nicht erwähnt wie viel Gas da rein geht und wie intensiv die Smartphonenutzung sein darf.
Wenn das was taugt, wäre das Teil ideal für all diejenigen die ausgedehnte Campingtouren machen aber auf Smartphones/Tablets/mp3-Player... nicht verzichten wollen.
Den stinknormale Gaskartuschen für Feuerzeuge bekommt man an jeder Ecke.

Edit:

Hier habe ich noch ein Link gefunden wo es genauer beschrieben wird:
 
Ah okay.

Die Kapazität wird an mindestens einer Stelle mit 11 iPhone Ladungen angegeben, wie groß ist der Akku vom iPhone?
 
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  • #6
Ich liebe diese schwammigen Formulierungen über alles.
Geht man von dem kleinsten Modell aus, sind das auch 11 Ladungen.
Also nicht gelogen:p
 
Steht da auch, wie oft man das Ladegerät "nachladen" kann?

Ich schätze bei (Feuerzeug)Benzin/ Gas dürfte das Ladegerät eine höhere Lebenszeit haben, als ein "Standardakku", oder?
 
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  • #8
Davon wurde leider nichts erwähnt.
Wenn die das unter Realbedingungen testen, dürfte da einige Zeit ins Land gehen bis Daten vorliegen.
 
Auf Kickstarter gibts mehr darüber zu lesen.



Bei den Daten würde ich das nicht als Alternative zu den herkömmlichen Powerbanks sehen. 2W Leistung (10W Peak), 5V Ausgangsspannung und 56Wh pro Füllung...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist aber billiger zum Aufladen als eine normale powerbank, oder?

Beispiel:

56 kwh x fiktiven billigsten Strompreis von 22 cent (ich zahle 28) = 12,32€

Gas beziehe ich (250 ml) für ca. 4,50 €

Oder habe ich da einen Denkfehler?
 
vermutlich muss man die 56kwh durch 56wh ersetzen.
wenn man 56kwh in einen handyakku pressen wuerde duerfte der sich mindestens etwas aufblaehen.
 
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  • #13
2 Watt bei 5 Volt sind 400mA. Da man nachts eh schläft, könnte das zum aufladen gerade eben so reichen.
56Wh sind bei 5 Volt 11,2Ah. Wenn die damit 11x ein Iphone laden wollen, gehen die wirklich von dem kleinsten Akku aus. Aber 11 mal würden die das rein rechnerisch nicht schaffen wenn der Akku 1400mA hat.
 
Ist aber billiger zum Aufladen als eine normale powerbank, oder?

Beispiel:

56 kwh x fiktiven billigsten Strompreis von 22 cent (ich zahle 28) = 12,32€

Gas beziehe ich (250 ml) für ca. 4,50 €

Oder habe ich da einen Denkfehler?

lol!
ja, der Denkfehler ist, das Teil kostet wahrscheinlich 100x mehr als eine normale Powerbank...

Aber klar, die Stromerzeugung mit einem Atomkraftwerk oder Kohlekraftwerk ist natürlich günstiger als das was wir aus der Steckdose beziehen.
Nur darf man halt die Anschaffungskosten nicht vergessen...

Ich erkenne den Sinn dieses Teils nicht.
Vielleicht erklärt mir den mal jemand?
 
@elgitarre:

100x mal mehr ist nicht richtig. Hättest ja aber selbst nachlesen können, nicht wahr? Ja, kostet viel mehr als eine normale Powerbank aber das wird sich über die Lebensdauer des Gerätes amortisieren.

Zu deiner mangelnden Fantasie:

- Die Powerbank ist überall dort sinnvoll, wo es keine Stromanschlüsse gibt.
- Sie entlädt sich nicht.
- Die Kapazität wird über die Lebensdauer des Gerätes nicht weniger.


...




p n
 
Ja, kostet viel mehr als eine normale Powerbank aber das wird sich über die Lebensdauer des Gerätes amortisieren.
[...]
- Die Kapazität wird über die Lebensdauer des Gerätes nicht weniger.
Ich las irgendwo™ dass das Ding max 2 Jahre hält.
 
@dexter:

Möglich. Wird wohl am Katalysator liegen...? In den 2 Jahren wird die Leistungskapazität jedoch nicht wie bei einem Akku abfallen, sollte das Gerät nicht undicht werden. Das sehe ich als enormen Vorteil an. Wie lange hält eine Powerbank gleicher Leistung im Vergleich dazu, wenn man von den gleichen Ladung- Endladungszyklen ausgeht? Wenn es am Markt ist kann man Vergleiche ziehen. Ich halte es für innovativ und zukunftsweisend. Sollte sich das Prinzip am Markt etablieren, wird es sicher auch günstiger.


p n
 
Ich würde es nicht unbedingr zukunftsweisend nennen. Aber es ist eine nette Idee, die sicherlich ihren Sinn bei gewissen Anwendungen (Outdoor) hat, aber aufgrund des Preises im Massenmarkt gegen eine normale 08/15 Powerbank nicht anstinken kann.
 
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