Tchibo nimmt Adolf Hitler Schuhe aus dem Sortiment

kathi

glühs Herrin
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Tschibo musste eine heftige Kritik einstecken,
da sie Kinderschuhe auf den Markt brachten auf denen eine 18 abgebildet war.
Die Zahl 18 gilt laut Angaben in der rechtsextremen Szene für Adolf Hitler.

Der Tchibo Konzern zeigte sich einsichtig und entfernten die Kinderschuhe aus ihrem Sortiment.

Tchibo war schon mal in Kritik geraten weil sie zusammen mit dem Esso Konzern eine Werbekampagne
hatten dessen Namen "Jedem das seine" hieß.

Dieser Wortlaut hing auch an den Toren des Buchenwald Konzentationslagers.


Ich finde es schlimm und grausam was damals war,
jedoch glaube ich nicht das Absicht seitens des Tchibo Konzernes dahinter steckt.

Was ist euche Meinung und wie denkt ihr darüber?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wird jetzt das Alter 18 eigentlich ausgelassen? Weil jeder von uns ist doch mal so alt gewesen oder wird es noch. Böse sowas. :m
 
Ich hab am 18 eines Monats eines Monats Geburtstag, bin ich jetzt ein Nazi? Warum heisst der rechte Winkel immer noch rechter Winkel? Ist doch total rechts gesinnt. Man könnte hier jetzt noch abertausende Beispiele auflisten. Schwachsinn. Wer hatte da so viel Langeweile sich über eine 18 auf einem Schuh aufzuregen? Einfach nur bescheuert.
 
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  • #5
Nein dass natürlich nicht, es bezieht sich auf das Produkt an sich was Öffentlich vertrieben wurde.

Ganz so weit wird es nicht gehen.
 
Absicht war sicherlich keine dahinter. Letztlich ist die 18 nur eine Zahl, welche Neonazis für ihre Zwecke als Code missbrauchen.
Siehe auch hier:
 
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  • #7


Du hast recht, es gibt sehr viele Beispiele was man darauf beziehen kann.
Dennoch ist es ein ernstes Thema.

Kann dir ja mal die Quellenangabe geben.
 
Find's komisch das es die Kirchensteuer und den Volkswagen noch gibt, aber Schuhe wegen einer zweistelligen Zahl vom Markt genommen werden.
 
Und wenn man bei KIK oder so nachfragt, warum der Kleiderständer von oben gesehen ein Hakenkreuz bildet, heißt es auch nur: Ach Zufall, so hat man einfach mehr Platz für die Klamotten.
Juckt wohl auch keinen :unknown:
 
Autobahnen könnte man auch wieder abschaffen. Wir haben aber auch sonnst keine Sorgen.
 
Dann sollten die Socken von KiK aber auch verboten werden. :D
Die habens irgendwie mit Anspielungen :D

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In diesem Kontext kann ich mal 2 Beispiele aus der "Praxis" erzählen:

  • Ich trug vor einigen Jahren auf dem Hauptbahnhof in Berlin einen Pullover der Marke "Umbro". Ansich ein vollkommen normaler englischer Sportartikelhersteller. Anscheinend war das irgendein Erkennungssymbol und ich wurde von Punks als Nazi beschimpft obwohl mich mit dieser Ideologie rein gar nichts verbindet.
  • Ich wohne in einer Kleinstadt und bei uns gibt es einen Berufsmoden-Laden. Dieser hatte einen Lorbeerkranz mit einer 18 am Schaufenster kleben (evtl. aufgrund des Verkaufs von Fred Perry Poloshirts). Daraufhin gab es permanent Farbbeutel-Anschläge und die Scheiben und Türen wurden eingeschlagen. Ich wieß die Inhaberin auf die "18" als Grund dafür hin und sie änderte die Zahl in eine "19". Ab da war dann sofort Ruhe.

Schon irgendwo nachvollziehbar, dass sich die Szene mit Codes schützen/erkennen will, aber dass dadurch vollkommen Unbeteiligte in Gefahr geraten können ist schon traurig.
Woher soll der Otto-Normal-Verbraucher wissen, dass eine schlichte "18" oder der Pullover einer Sportmarke als Erkennungssymbol für Neonazis gelten? :unknown:
 
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  • #16


Du meinst wohl Socken mit dem Motiv?

334156.jpg

Da könnte man wirklich ins grübeln kommen.
 


Ja, zum Beispiel auch Londsdale. Von der Firma bekam ich mal ein Shirt geschenkt.
Gekauft in o.g. Berufsmoden-Laden. Dafür wollte man mich in London sogar abstechen. Zum Glück war Polizei in der Nähe.
Ich war mir überhaupt nich bewusst, dass ein ganz normales, im Laden zu kaufendes Shirt dafür sorgen kann, dass ich als Nazi gebrandmarkt bin.

Mittlerweile weiß ich den Grund: Neonazis tragen LoNDSAle Produkte unter einer halboffenen Jacke mit einem "P" (Marke weiß ich nicht mehr) auf der Brust und schon ergibt sich daraus "NSDAP". Auf sowas muss man erstmal kommen. Schon irgendwie "genial" die Idee.

Übrigens distanziert sich die Firma vehement von Neonazis:
 
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  • #20


Da kannst du mal sehen wie schnell man unverschuldet in die Klemme kommen kann.
Wie war das, Kleider machen Leute?
So schnell kann man aber auch verurteilt werden.

Na ja genial sieht anders aus aber jede verbotene Gruppierung hat irgendwo ihre geheimen Erkennungszeichen.
 
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