Versuch die Stimmungslage zu ergründen


Status Quo führt IME immer zu Lethargie.
Somit ist eine gewissen Form der Progression notwendig.
Dazu brauch man neuen Input.
Dazu brauch man den Vergleich zu anderen.
Zwar gibt es ausnahmen davon, aber für das normale Leben eher wenige.
 
Unendliches Wachstum ist aber nicht möglich. Irgendwann müssen wir es wieder zurück auf Null stellen, am besten geht das mit einem erzwungenen Weltkrieg (Aluhut)
 

Wer redet von Wachstum, zumindest rede ich nicht von dem Wachstum wie du es tust.
Und ich brauch für meine Entwicklung auch keinen Weltkrieg und auf Null stellen will ich auch nix...

Ergo, mal wieder das Thema nicht verstanden.
 
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  • #46
Hätte der erste Mensch gesagt, ich bin zu frieden, weil es in der Höhle schön warm ist. Wären wir beim Feuer geblieben.

Und vielleicht glücklicher, als wir es mit Auto und, Flugzeug und Zentralheizung sind.

Das weißt Du doch gar nicht. Du preist implizit den Fortschritt aus Pflichtgefühl, nicht aus Erfahrung. Damit verhältst Du Dich rückständig, wie ein Mensch aus dem 19. Jahrhundert. Modern im 21. Jahrhundert ist es, gegen den Fortschritt als solchen skeptisch geworden zu sein und die Frage zu stellen: Was hat er uns eigentlich gebracht? War der Fortschritt vielleicht ein Rückschritt? Im Atomkriegsfall einer, der den Planeten auf die Zeit vor der Entstehung organischer Materie zurückwirft?

Aber jetzt sind wir schon weoider bei dieser verdammten Weltanschauungsrechthaberei.

Dabei wollte ich doch, dass die User von ihren wahren Empfindungen berichten, statt die letzte Talk-Show nachzuspielen, wo man immer die gleiche alte Leier hört, die gleichen abgenudelten Argumente.
 
Und vielleicht glücklicher, als wir es mit Auto und, Flugzeug und Zentralheizung sind.
Also ich hab keine Angst vor Säbelzahntiegern.
Sterbe nicht mir 30 an Wundbrand.
Hab noch alle Zähne.
Bin keinen Kindstot gestorben, hab keine Kinderlähmung.
Bin nicht verhungert oder erfrohren.....
Das weißt Du doch gar nicht. Du preist implizit den Fortschritt aus Pflichtgefühl, nicht aus Erfahrung.
Wie sollte ich auch Fortschritt aus Erfahrung preisen? Also rein Technisch, wie ist das möglich?
Damit verhältst Du Dich rückständig, wie ein Mensch aus dem 19. Jahrhundert. Modern im 21. Jahrhundert ist es, gegen den Fortschritt als solchen skeptisch geworden zu sein und die Frage zu stellen: Was hat er uns eigentlich gebracht? War der Fortschritt vielleicht ein Rückschritt? Im Atomkriegsfall einer, der den Planeten auf die Zeit vor der Entstehung organischer Materie zurückwirft?
Nein, schlicht weg Nein...
Ohne Begründung und Erklärung.

Aber jetzt sind wir schon weoider bei dieser verdammten Weltanschauungsrechthaberei.

Dabei wollte ich doch, dass die User von ihren wahren Empfindungen berichten.
Das passiert doch immer, wir machen eben keine Fortschritte ;)

Ne, mein Empfinden hängt ziemlich viel, mit einer kleinen philosophischen Konstruktion zusammen.

Glück und Unglück sind Differenzen von Zuständen.

Status Quo, kannst du nicht Wahr nehmen, du kannst nur eine Verbesserung "Glück" und eine Verschlechterung Wahrnehmen "Pech".


Somit ist das Niveau auf dem du dich bewegst, für deine eigene Zufriedenheit völlig irrelevant.
Es geht nur um die Verbesserung oder die Verschlechterung.
Und da zu mindest bei mir, das Glücksgefühl wesentlich stärker wahrgenommen wird, als das Unglücksgefühl.
Ist es gut, manchmal Unglücklich zu sein, da mit man leichter wieder Glücklich wird.

Deine Volksdepression, ah die sehe ich eigentlich nicht.
Eig. nehme ich die Veränderungen Positiv wahr.
Es läuft nicht mehr Scheiße als Sonst ab.
Aber wenigstens wird sie öffentlicher ausgetragen und die Leute Engagieren sich wieder.
Es werden debatten geführt, die früher undenkbar waren.

Türlich gibts an einigen Stellen immer Rückfälle, aber im großen und ganzen gehts Bergauf :unknown:
 
@Seedy:

Ich meine nicht den wirtschaftlichen Wachstum, sondern den Allgemeinen, den du angesprochen hast. Aber auch genau wie der wirtschaftliche, kann man sich nicht immer weiterentwickeln, es stagniert immer irgendwann. Persönlich, Umfeld.

Dein Fußballvergleich ist doch prima. Du sagst der FC Bayern muss sich immer mit anderen Topteams messen, damit die Motivation oben bleibt. In der Theorie mag das stimmen, aber an der spanischen Nationalmannschaft merkt man, dass das eben nur Theorie ist und man irgendwann Satt wird und den Kampf gegen sich verliert. Und umso weiter man sich steigert, umso schwieriger wird es, es aufrechtzuhalten, bis alles in sich zusammenfällt und man mit einer gescheiterten Fußballkarriere alkohlabhängig wird.
 

Wachstum kann auch auf andere Art erfolgen.
Und der Beste hat eben immer das Problem der A-Karte ;)
 
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  • #50
Also ich hab keine Angst vor Säbelzahntiegern.
Sterbe nicht mir 30 an Wundbrand.
Hab noch alle Zähne.
Bin keinen Kindstot gestorben, hab keine Kinderlähmung.
Bin nicht verhungert oder erfrohren.....

Hast noch nie das Glücksgefühl genossen, das man nur empfinden kann, wenn man am Verhungern gewesen ist und dann einen Bienenstock mit Honig findet. Habe mal einen Dokumentarfilm über Eingeborene gesehen, denen das gelang. Die Seligkeit stand ihnen ins Gesicht geschrieben, was habe ich sie beneidet.

Hast noch nie das Glück erlebt, einem Tiger zu entwischen, usw.

Somit ist das Niveau auf dem du dich bewegst, für deine eigene Zufriedenheit völlig irrelevant.
Es geht nur um die Verbesserung oder die Verschlechterung.

Also häng Deinen Fortschrittsoptimismus an den Nagel. Es ändert sich Deiner Ansicht nach nichts.

Deine Volksdepression, ah die sehe ich eigentlich nicht.

Ist nicht meine, 3sat hat das Copyright. Hören wir uns weiter um und ziehen danach Bilanz.
 
Hast noch nie das Glücksgefühl genossen, das man nur empfinden kann, wenn man am Verhungern gewesen ist und dann einen Bienenstock mit Honig findet. Habe mal einen Dokumentarfilm über Eingeborene gesehen, denen das gelang. Die Seligkeit stand ihnen ins Gesicht geschrieben, was habe ich sie beneidet.
Ja Zustandsveränderung. Positiv, Glück. Gutes Beispiel

Also häng Deinen Fortschrittsoptimismus an den Nagel. Es ändert sich Deiner Ansicht nach nichts.

Doch, aber es ist ein anderes paar Schuhe als Glück.
Aber wenn wir das weiter diskutieren wollen, brauchen wir nen Neuen Thread der Islamisiert werden kann :p

Verschieben wir das wo anders hin, ok?

Mal schaun was 3Sat da so raus haut, beim ersten Teil hatte ich ehrlich gesagt kein bock mehr, wegen Kirche und so :unknown:
Usa als Hüter der Menschenrechte, die als einziger Westlicher Staat diese nicht unterschrieben haben, ich hab nicht viel Hoffnung für die Sendung.
Und meine Hoffnung hat sich erfüllt, Inhalt quasi Null...

Das Thema hier ist trotzdem interessant, aber 3Sat würfelt da mal wieder irgendwas durcheinander nur um irgend was zu Produzieren... Fast schlimmer als ARD Themenwochen :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Seedy: Vor Säbelzahnkatzen brauchst du keine Angst haben. Selbst wenn sie mal jurasik-park-like nachgezüchtet werden könnten, wären sie keine Gefahr, weil der Mensch sie fix wieder ausrotten würde.

Wegen Weiterentwicklung: technisch und wirtschaftlich und wissenschaftlich entwickeln wir uns weiter, menschlich entwickeln wir uns wieder Richtung Steinzeit.

Auf Dauer wird das nicht gut gehen und es wird eine Zeit kommen, da werden Abstände zu Kriegen kürzer und kürzer, bis irgendwann wer das rote Knöpfchen drückt und die einzigen Lebewesen auf der Erde Ratten, Kakerlaken und Skorpione sein werden.
 
@ Seedy:
Wegen Weiterentwicklung: technisch und wirtschaftlich und wissenschaftlich entwickeln wir uns weiter, menschlich entwickeln wir uns wieder Richtung Steinzeit.
Eigentlich ist das Gegenteil der Fall.
Auf Dauer wird das nicht gut gehen und es wird eine Zeit kommen, da werden Abstände zu Kriegen kürzer und kürzer, bis irgendwann wer das rote Knöpfchen drückt und die einzigen Lebewesen auf der Erde Ratten, Kakerlaken und Skorpione sein werden.
Nope, auch da ist das Gegenteil der Fall.

grade keine Zeit mehr, werde später drauf zurück kommen, zur not nochmal erinnern.
 
Hast noch nie das Glücksgefühl genossen, das man nur empfinden kann, wenn man am Verhungern gewesen ist und dann einen Bienenstock mit Honig findet. Habe mal einen Dokumentarfilm über Eingeborene gesehen, denen das gelang. Die Seligkeit stand ihnen ins Gesicht geschrieben, was habe ich sie beneidet.

Hast noch nie das Glück erlebt, einem Tiger zu entwischen, usw..

das stimmt sicherlich, allerdings ignorierst du einfach dann auch die vielen Menschen die verhungern, vom Tiger gefressen werden, ein Leben im Hunger und ein Leben in der Angst vor dem Tiger leben.
Klar, die Glücksgefühle solcher Menschen sind ursprünglicher und heftiger als die eines "normalen Menschen der 1. Welt"
Allerdings, ich bin mir sicher jeder würde lieber ohne Angst vorm Tiger und ohne Hunger leben und auf die kurzen, heftigen Glücksmomente verzichten.

Und ja, da hat Endor recht, es ist ein Luxusproblem.

Und nein, da hat Harley nicht recht, es liegt nicht unbedingt am Alter.
Klar, als man jünger war hatte man vielleicht noch mehr Hoffnung und Antrieb was ändern zu können.

Nur, man wird älter und reifer. Und diese "Depression" wie Nero sie beschreibt kommt dann nicht von ungefähr.
Sie ist einfach geschuldet der Tatsache, dass man erkennen muss wie die breite Masse der Menschheit tickt, und dass sich daran sowieso nie was ändern wird.

Eigentlich ist das Gegenteil der Fall.

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wortwörtlich gesehen entwickelt sich unsere Gesellschaft vielleicht nicht wieder in Richtung Steinzeit.
Aber eines ist doch klar, durch was auch immer (anonyme Internetkommunikation, Facebook usw.) entwickelt sich unsere Gesellschaft immer weiter in die Richtung einer Ansammlung von Egoisten die keine Empathie mehr für Mitmenschen oder Tiere empfinden.
 
Technologie entwickelt sich schneller, als wir uns daran anpassen können. Es wird uns kaputt machen, aber dann balanciert es sich aus. Unser Planet hat immer den Gleichgewicht gefunden.

Ich bin optimistisch. Am Ende wird immer alles gut
 
lol ja.
Klar weißt du das. Lebst ja auch schon seit Urzeiten auf dem Planeten und kennst die Entwicklung irgendwelcher intelligenter Kulturen auf anderen Planeten :rolleyes:

Wo wurde denn was genau "immer gut"?

Bei den Inkas? Den Indianern? Oder diversen anderen Kulturen die sich ausgerottet haben?

Für den Planeten Erde wird alles genau dann gut, wenn die menschliche Rasse nicht mehr existiert.
Aber das kann doch nicht die Lösung für die menschliche Kultur sein.

Nochmal, wann, in welcher Epoche, in welcher Kultur siehst du die Entwicklung, dass "am Ende alles gut " wurde?

Wann und wo hat unser Planet immer das Gleichgewicht gefunden?

Kann es sein, dass du einfach nur was rausgehauen hast ohne Hintergrundwissen und ohne Nachzudenken?

Vielleicht ist aber auch einfach das Thema zu tiefgründig für dich.
Dann solltest du mal darüber nachdenken, ob du wirklich überall mitreden solltest.


Zum Thema Krieg bin ich anderer Meinung.
Die Nationen sind ein Glück zu sehr wirtschaftlich verstrickt, und man ist zu geldgeil als dass man mit einem Krieg alles zerstören wollte.
 
Aber eines ist doch klar, durch was auch immer (anonyme Internetkommunikation, Facebook usw.) entwickelt sich unsere Gesellschaft immer weiter in die Richtung einer Ansammlung von Egoisten die keine Empathie mehr für Mitmenschen oder Tiere empfinden.

Woran erkennen wir den Zeitpunkt, das Ende des Übergangs hin zu diesem Zustand? Ich würde nämlich bereits vom aktuellen Zustand davon sprechen, dass die Menschheit überwiegend aus einer Ansammlung von Egoisten besteht, die weder Empathie für ihre Mitmenschen und schon gar nicht für die Tiere empfinden. Empfinden möchten, empfinden können. Das weiß ich nicht.

Ich bin optimistisch. Am Ende wird immer alles gut

Gut ist relativ. Eines Tages wird die Veränderung sicherlich hereinbrechen, fragt sich nur auf welcher Seite die Menschheit stehen wird und ob sich diese als 'gut' bezeichnen ließe. elgitarre spricht es schon an.
 
Woran erkennen wir den Zeitpunkt, das Ende des Übergangs hin zu diesem Zustand? Ich würde nämlich bereits vom aktuellen Zustand davon sprechen, dass die Menschheit überwiegend aus einer Ansammlung von Egoisten besteht, die weder Empathie für ihre Mitmenschen und schon gar nicht für die Tiere empfinden. ..

stimmt schon.
Aber ich denke es wird immer schlimmer.

Eines ist doch Fakt.
Durch die neuen Kommunikationswege gibt es immer weniger direkten Kontakt von Mensch zu Mensch, keine Körpersprache, keine Gesichtsausdrücke.
Das kann nur die Entwicklung in die Richtung Egoismus weiter beschleunigen.
 
@elgitarre:

Am Ende wird alles für den Planeten gut, ob mit oder ohne uns. So meinte ich das :D

Die Menschheit wäre schon mal fast ausgestorben und dann haben sie sich aufgerappelt und guck wo wir sind. Geht also doch
 
ja, aber was soll das mit dem Thema zu tun haben?

Klar, Atomkrieg, Menschheit ausgerottet, fast alle Tiere tot, Planet auf Jahrtausende verseucht, und nach 100K Jahren ist wieder alles gut.

Ne, darum geht es hier aber einfach im thread nicht.

Die Menschheit wäre schon mal fast ausgestorben und dann haben sie sich aufgerappelt und guck wo wir sind. Geht also doch

wann soll das denn bitte gewesen sein?
Bitte nicht irgendeine unbelegte Theorie wie Toba...

Und du findest also da wo wir heute gesellschaftlich sind ist ein toller Zustand?
Nö. Für mich nicht.
Aber klar, schlimmer geht immer.
 
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