Einstellungen zu Religion in Deutschland

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Ich halte mich für schlauer, als Leute die nicht mal in betracht ziehen, dass ihr Buch falsch sein könnte.

Ich beschließe in dieser Diskussion einfach nicht mehr mit dir zu Reden.
Leb du dein Islam, sollange du niemanden die Hand abhackst oder in die Luft sprengst ist mir das sogar egal.

Ich Zitiere einfach nochmal einen Papst und geh schlafen...

//Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.//
 
Glaubst du der Papst, hätte deine Haltung als vernünftig bezeichnet?

Hahahaha

:D

Der war gut, danke :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Das können nur White-Clollar-Proleten glauben, die zwischen Einbildung und Halbbildung hängen.
Für dich muss man auch alles aufmalen oder? Sobald mal was überspitzt ausgedrückt wird kommst du mit deiner kleinen Goldwaage. Naja, denke die Meisten haben verstanden was gemeint war. b2T.

nimm statt 9/11 doch einfach mal beispiele, die keinen Aluhutkomplex dahinter haben.
Wie die toten pakistanischen Kinder, aktuell.
Gutes Beispiel. Ich glaube kaum das normale Muslime das gutheißen was da passiert. Das sind halt wieder ein paar Extremisten...
 
Gutes Beispiel. Ich glaube kaum das normale Muslime das gutheißen was da passiert. Das sind halt wieder ein paar Extremisten...
Niemand, der noch einen funken Moral in sich hat, kann das gut heißen.

Aber ja es waren Extremisten.
Und die Ursache war trotzdem wieder ein altes Stück Papier. :unknown:
 
Mir fällt kein gutes Argument für die Existenz eines Gottes ein, ausser der Schöpfungsproblematik, irgendwo muss das Zeug / die Energie ja herkommen bzw. unser Verständnis von Zeit ist vermutlich unvollständig. Aber bis da gute Gedanken existieren bleibt es ein duraus diskutables Argument.
Ansonsten kann man natürlich den Atheismus auch als Teil des Zeitgeistes sehen. In der Schule wird ein Naturalistisches Weltbild nahegelegt dadurch das vornehmlich unproblematisiert stehende Naturwissenschaftliche Theorien behandelt werden. "Klar weiss ich wie ein Atom aussieht, habe ich schon in der Schule gelernt."
Wissenschaftstheorie ist afaik auch nicht obligatorisch für Naturwissenschaftler, was problematisch ist.
So glauben dann am Ende viele an einen Erkenntnistheoretischen Status der Naturwissenschaften der diesen beiweitem nicht gerecht wird.
Als aufmerksamer Nietzsche Leser ist mein persönliches Fazit allerdings keineswegs religiös, eher atheistisch-nihilistisch, in einem weitgefassten Sinne.

Extremistische überzeugungen entstehen mMn genau so gut ohne religiösen Hintergrund. Absolute Wahrheit brauchen psychologisch gesehen keinen Gott.
 
Du bist echt davon überzeugt, dass du absolut Recht hast, mit deinem Weltbild, dass da überhaupt nichts ist.

Woher nimmst du dir deine Sicherheit?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Annahme einer Seele, die dich zu dem Selbst macht, das du bist. Diese Seele ist unkörperlich und unsterblich. Nur aufgrund dieser Annahme kannst du über ein Leben nach dem Tod nachdenken, weil nur sie das Leben überdauert und so auch du dein Leben überdauerst. Dein Leben nach dem Tod gehört daher zu deiner Zukunftsplanung.

Wer das Vorhandensein einer Seele verneint, für den ist das Selbst nur während des Lebens. Weder davor noch danach gibt es ihn, deswegen ist sein Nichtvorhandensein nach dem Tod auch kein Bestandteil der eigenen Zukunftsplanung. Wer die Vorstellung abstoßend findet, zu verrotten, lässt sich verbrennen; wer sich um seine Kinder sorgt, erzieht sie und hinterlässt ihnen ein Erbe. Beides nicht wegen des Nichtvorhandenseins nach dem Tod, sondern weil solche Planungen zum eigenen Leben gehören. Solche Planungen gelingen zuverlässig, weil der Glaube, auf den sie sich stützen, meistens zutrifft: Ich sterbe; das Wohlergehen meiner Kinder ist größer, wenn sie gut erzogen sind; Leichen verrotten im Boden, aber sie können auch verbrannt werden.

Inwiefern Planungen betreffend eines Lebens nach dem Tod zuverlässig gelingen, hängt ebenso davon ab, ob der Glaube, auf den du dich stützt, im Wesentlichen zutrifft. Wenn ein Gott angewidert ist von deinen Versuchen, dir einen Platz im Himmel zu sichern, hast du ordentlich verschissen. Wenn es keinen Gott gibt, verschwendest du Zeit. Wenn es Gott gibt, er zufällig deine Ansichten teilt und deine Hoffnungen erfüllt, hast du den Jackpot geknackt. Trotzdem würde kein Lottospieler vor der Auslösung sagen können ohne ausgelacht zu werden: "Ich glaube, dass ich 6 Richtige haben werde." Er kennt nur die winzige Wahrscheinlichkeit, aber selbst das ist noch mehr als bei der Wette auf das Leben nach dem Tod, denn dafür misslingt selbst die Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Während also unbekannt ist, ob es etwas zu gewinnen oder zu verlieren gibt, ist der Einsatz sehr real: Zeit, Glück, Wissen, Lust. Das gibt der religiös-gläubige Mensch in kleinerem oder größerem Umfang als Einsatz für seine erhoffte Wette mit ungewissem Ausgang. Was die Entscheidung vereinfacht für diejenigen, die sich auf den Glauben beschränken, dass ihr Leben mit ihrem Tod endet. Denn dann zählt nur eines: Was während des Lebens geschieht, wie gut das Leben ist.

Die Wahrscheinlichkeit des Zutreffens beider Annahmen ist unbekannt, aber im einen Fall gibt es sicher Nachteile, im anderen sicher Vorteile im Leben. Die Nachteile hingegen müssen durch Hoffnung und Spekulation ausgeglichen werden.
 
Da vermischt du aber verschiedenenes, bzw legst es dir passend zurecht.
Sicher ist das wir sterben, rein biologisch, mit den bekannte Konsequenzen. Alle werden daher Massnahmen treffen die sie individuell für angemessen halten.

Trotzdem würde kein Lottospieler vor der Auslösung sagen können ohne ausgelacht zu werden: "Ich glaube, dass ich 6 Richtige haben werde." Er kennt nur die winzige Wahrscheinlichkeit, aber selbst das ist noch mehr als bei der Wette auf das Leben nach dem Tod, denn dafür misslingt selbst die Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Das ist kein Argument, sondern ein rethorischer Kniff.
Wenn ich an den Lottogewinn glaube steht das entgegen der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wenn ich an Gott glaube steht das ausserhalb der Wahrscheinlichkeitsrechnung, genauso wie der Glaube an ein Gottloses Universum ausserhalb der Wahrscheinlichkeitsrechnung steht.
 

Es geht weniger UM eine höhere Macht.
Sondern die Pamfplete, welche zu seiner Seite führen.
Und da ist der Lotto vergleich durchaus angebracht.
Denn ich Spiele Seelenheil Lotterie:
Los 1: Mormonen
Los 2: Salafisten
Los 3: Zeugen
Los 4: Katholiken
Los 5: Schiiten
Los 6: Sunniten

Und am ende könnte jedes Los auch noch eine Niete sein, den Preis hast du trotzdem Bezahlt...
 
@Munro

Der Gläubige hat auch viele Vorteile im Diesseits, die ein Atheist z.B. nicht hat. Die sehr real sein können.

Und deine Definition von Nachteil zeigt, dass du eher dem Diesseits folgst. Was du als Nachteil siehst, ist für einen Gläubigen nicht unbedingt einer, sondern ist vom Standpunkt her ein Vorteil.

Glück, Freude, Zeit etc. kann ein Gläubiger nicht nur einsetzen, sondern auch gewinnen.

--- [2014-12-17 13:01 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Dein Lottovergleich mit den Religionen hinkt, weil es Religionen gibt, die rationaler sind, als andere. Es ist eben nicht pures Glück.
 
Nur dann nicht wenn man wie du behauptet den einen Weg bereits gefunden zu haben.:p

Als Außenstehender kann ich nur sagen viel Glück, du wirst es brauchen, denn laut den Büchern mögen die bekannten Götter keinen der kein Männergehänge hat.
 
Es geht weniger UM eine höhere Macht.
Sondern die Pamfplete, welche zu seiner Seite führen.
Und da ist der Lotto vergleich durchaus angebracht.
Den Schluss von den ersten beiden Aussagen zur dritten ist unklar.
Dein Argument ist ja: Religion fördert oder führt zu Gewalt. Die Aussage halte ich für unwahr, Religion ist nur die inhaltliche rechtfertigung für in Wahrheit tiefer liegende oder komplexere Gründe.

Und am ende könnte jedes Los auch noch eine Niete sein
Der punkt ist ja eher der extrem hohe potenzielle Gewinn.
Aber das Argument an sich geht schon etwas vorbei, denn Glaube basiert nicht auf Nützlichkeitsanalyse.
 
Welche Nachteile meinst du und wer muss etwas durch Hoffnung und Spekulation ausgleichen?

Die Nachteile stehen in meinem Beitrag: Es ist das, was jemand, der an ein Leben nach dem Tod glaubt, während seines Lebens als Einsatz erbringt oder was aus diesem Einsatz folgt, um seine Gewinnchancen zu erhöhen. Kurzum: die gesamte Ausübung des Glaubens. Der Einsatz lohnt sich nur, wenn der Gewinn nicht nur wahrscheinlich oder sogar gewiss ist, sondern auch groß genug; beides bedarf der Spekulation sowie der Hoffnung, dass diese Spekulation auch zutrifft.


Sicher ist das wir sterben, rein biologisch, mit den bekannte Konsequenzen. Alle werden daher Massnahmen treffen die sie individuell für angemessen halten.

Die Frage ist: Was ist die Grundlage der Planungen? Mit der Sicherheit der Grundlage steht und Fällt der Erfolg der Planung. Deswegen gelingt es meistens, sich verbrennen zu lassen.

Das ist kein Argument, sondern ein rethorischer Kniff.
Wenn ich an den Lottogewinn glaube steht das entgegen der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wenn ich an Gott glaube steht das ausserhalb der Wahrscheinlichkeitsrechnung, genauso wie der Glaube an ein Gottloses Universum ausserhalb der Wahrscheinlichkeitsrechnung steht.

Es ist ein Argument für genau das, was du freundlicherweise noch deutlicher herausgestellt hast: Für den Lottospieler gibt es höchstens Grund zu Glauben, er sei zu 0,000X Prozent Lottogewinner, nicht er sei überhaupt schon Lottogewinner; ein anderer Glaube wäre mit der Wahrscheinlichkeit nicht vereinbar. Wo es nicht einmal Wahrscheinlichkeiten zu berechnen gibt, insbesondere unbekannt ist, ob der Gewinn gut oder schlecht ist, kann kein Glaube mehr Teil einer Überlegung bezüglich der Vor- und Nachteile des Glaubens sein.

Der Einwand richtet sich gegen die Behauptung, das sei besser zu glauben als nicht zu glauben, weil wer an Gott glaubt, zumindest vielleicht richtig liegt. Das ist aus dem vorher gesagten hervorgehend pseudo-rational.

Der punkt ist ja eher der extrem hohe potenzielle Gewinn.
Aber das Argument an sich geht schon etwas vorbei, denn Glaube basiert nicht auf Nützlichkeitsanalyse.

Der Gewinn könnte genauso gut extrem schlecht sein. Und nein, Glaube wird oft auch über die Nützlichkeit gerechtfertigt. Daher überhaupt erst mein Einwand. Wer sich auf Sicherheit des Glaubens beruft als Grund zur Rechtfertigung seiner Bemühung, begibt sich bereits in die Nützlichkeitsdiskussion.
 
Nur dann nicht wenn man wie du behauptet den einen Weg bereits gefunden zu haben.:p

Es gibt keine Religion auf der Welt, die Wissenschaft, Vernunft und Rationalität so standhält, wie der Islam. Das wirst du aber erst herausfinden, wenn du es studierst.

Ich gehe sogar so weit, wenn man wissenschaftlich Arbeitet und wissenschaftliche Maßstäbe heranzieht, ist der Islam die einzige Religion die man annähernd akzeptieren kann.

Alle anderen zerbrechen daran.

Das einzige was fragwürdig ist, ist die Evolution.
 
Harly Quinn macht wieder auf Betschwester, es ist zu komisch.

Und alle fallen drauf rein, statt mal nach den Avataren zu gucken.
 
Ganz ehrlich, einen größeren Unsinn hab ich noch nie gelesen. Wahrscheinlich im Gegensatz zu den Meisten hier, hab ich den Koran sogar schon gelesen und es tut mir leid. Ist die Bibel schon voll mit Widersprüchen ist es der Koran x2. Erste Grundregel in der wissenschaftlichen Arbeit ist das ständige Selbsthinterfragen und gerade das passt so ziemlich 0% zum gegenwärtigen Islam. Sprich er ist dahingehend eher die schlechteste Wahl, weil er auf seinen Dogmen beharrt.
 
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