[Netzwelt] kinox.to- und Boerse.bz Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Vorige Woche kam es in der Nähe von Lübeck zu einem Einsatz einer Polizeispezialeinheit bei zwei noch im Elternhaus lebenden Brüdern (25 und 21 Jahre alt), denen man unter anderem, jedoch vor allem den Betrieb des Streaming-Portals kinox.to vorwirft. Beide Brüder waren nicht anwesend und befinden sich derzeit auf der Flucht. Zwei weitere Haussuchungen fanden in Düsseldorf und Neuss statt, wo man jeweils einen mutmaßlichen Mittäter verhaftete. Außerdem wurden bei einem Zahlungsdienstleister in Berlin "Vermögenswerte sichergestellt".

Den festgenommenen, sowie den sich noch auf der Flucht befindlichen Personen, wird neben dem Betrieb des Streaming-Portals kinox.to vorgeworfen, ebenso Betreiber der Filehoster Freakshare.com und Bitshare.com zu sein, wo Einnahmen durch Accounts generiert wurden, auf denen User hauptsächlich entsprechend unlizenziertes Material hosteten und verlinkten. Ebenso vermutet man sie hinter Movie4k.to, Mygully.com und Boerse.sx, wo urheberrechtlich geschützte Werke angeboten wurden. Neben dem Vorwurf der gewerbsmäßigen Urheberrechtsverletzung rechnen die Ermittler mit rund einer Million hinterzogener Steuern. Des weiteren legt man den Beschuldigten Brandstiftung und räuberische Erpressung zur Last.

Quelle: (bzw. Thread von Diskordier)

Edit von Larius:

Wegen Boerse.bz siehe
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Och mach dir kein Kopf, wir älteren, was ja hier überwiegt, kennen die alte Zeit noch und denken ähnlich wie du.

Ich kenn sogar noch Mods von hier, die damals über GMX, Sachen geteilt haben. Und nein, dafür gab es kein Geld, oder Punkte.
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Stimmt das waren noch Zeiten.


Nun damit kommen wieder viele 'kleine' die groß werden - nun ein Spiel das noch einige Zeit so weiter gehen wird.
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Wer zieht und teilt denn aus dem www, damals wie heute? Niemand bzw. alle was ja auf das selbe hinaus läuft :P
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Die beiden Verhafteten im Fall sagen, dass den Betreibern auch gehört. Kinox.to ist weiter online, weil der Staatsanwaltschaft die Zugangspasswörter fehlen.

Nach ersten Aussagen der zwei Verhafteten hätten die Betreiber von Kinox.to auch Torrent.to gekauft und betrieben die Plattform seit einiger Zeit. Das sagte GVU-Sprecherin Christine Ehlers Golem.de auf Anfrage. Auch der Filehoster und der Streamhoster gehörten zum gleichen Personenkreis.

Ehlers: "Wir rechnen denen ungefähr 30 Internetauftritte zu. Nach den neuen Aussagen sind es sogar noch einige mehr."

Die Verbindung zu den Machern von Kino.to sei ein Hacker mit dem Nickname Pedro, der verantwortlich für die Sicherheit der im Juni 2011 von der Staatsanwaltschaft geschlossenen Plattform gewesen sei. Er konnte nicht gefasst werden. In einem anderen Zusammenhang sei die GVU darauf gestoßen, dass Pedro in Verbindung mit der Nachfolgeplattform Kinox.to steht oder sogar persönlich einer der Betreiber sei.

Laut Angaben des Sprechers der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Wolfgang Klein, haben die Brüder, die als Betreiber von Kinox.to gelten, Deutschland bereits im Juli oder August 2014 verlassen.

"Wo sich die Brüder momentan aufhalten, wissen wir nicht. Nach ihnen wird gefahndet", sagte er. Die aus dem Raum Lübeck stammenden Männer gelten als gewaltbereit und sind möglicherweise bewaffnet.

Zwei der vier Hauptbeschuldigten konnten im Raum Neuss und Düsseldorf festgenommen werden. Die Plattform Kinox.to ist aber weiter online. Der Generalstaatsanwaltschaft fehlen nach eigenen Angaben die Zugangscodes, um sie offline zu nehmen. "Das macht es kompliziert." Der Behördensprecher geht davon aus, dass die beiden Flüchtigen über das Passwort und den Nutzernamen verfügen.

 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Um mal wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen (wollt ihr für das OT nicht lieber nen eigenen Thread aufmachen? P&G oder Netzwelt?)...:

Avantasia/Super Moderatorin mygully.com schrieb:
Liebe User!

Es gab keinen Bust!

Zur Zeit scheinen einige von Euch etwas kalte Füsse zu bekommen und wollen ihre Acc gelöscht haben.

Wie wir schon des öfteren geschrieben haben, können wir Moderatoren keine
Acc löschen.

Wir können lediglich Bannen. Also völlig sinnlos das hier anzufragen.

Allerdings frage ich mich hierbei, wie Sinn frei es ist einen Acc mit gerade mal 1 Post zu bannen/löschen, den der Ersteller auch selber löschen könnte.
Editieren-Erweitert.
Wir haben ja auch sonst nix zu tun.

Leute, meint Ihr wirklich ihr werdet irgendwie behelligt, nur weil ihr von einem Hoster, der gar nichts mit uns zu tun hat ein paar Pornfilmchen geladen habt?

Wir haben 3 Millionen User, die Staatsanwaltschaft hätte viel zu tun, jeden einzelnen User bei den jeweiligen Hostern zu erfragen und dann zu schauen was er dort evtl. geladen hat. Die haben ganz sicher besseres zu tun.

Viele User talken sogar hier nur, weil es ihnen Spaß macht oder geben Hilfestellungen bei Games und so weiter.
Nach wie vor ist es nicht wirklich schlimm auf einer Plattform wie myGully angemeldet zu sein.

Das ist doch nur mal wieder Rundumschlag der GVU. Einen im verdacht und gleich mal alle anderen mit rein ziehen.
Dadurch werden die Leute verunsichert und ängstlich.
Und schon haben sie ihr Ziel erreicht.

Erinnert mich gerade ein bisschen an den Film "Bowling for Columbine", in dem
Michael Moore so treffend beschreibt, wie Amerika systematisch Angst in der Bevölkerung schürt um die Leute im Griff zu haben
und sie zu manipulieren.

Wollen wir das wirklich?

Wenn wir wirklich gebustet wären, wäre das Board definitiv nicht mehr Online.
Dann hätte myGully es off genommen.
, der gespoilerte Part ist unwichtig für das Thema.

1.: Warum kommt solch eine Bekanntmachung nicht von nem Admin/Betreiber?
2.: Betreffend die letzte Aussage: Woher will sie wissen, was der Betreiber im Falle eines Busts genau macht?
Die auf der Flucht befindlichen mutmaßlichen Betreiber sind nicht fassbar, welchen Grund sollten es also geben, die Server offline nehmen? Und so lange die Kosten bezahlt sind, werden die Server weiterlaufen.
Die Polizei & co. hat auch keinen direkten oder indirekten Zugriff auf die Server, können also niemanden dazu zwingen, die Seiten off zu nehmen.

Was mich am meisten dabei stört ist diese indirekte Schlussfolgerung, das kein Zusammenhang zwischen den Seiten kinox und mygully bestehe.
OK, bewiesen ist für mich auch noch lange nichts, auch kann ich die Reaktion auf die Löschwünsche verstehen, der Besuch eines Forum ist immer noch nicht illegal, die GVU-Panikmacher dürften selbst Schwierigkeiten haben, solche Aussagen als richtig darzustellen, und selbst wenn irgendwas wäre, dann wäre eine Löschung jetzt sowieso zu spät.
Aber das gewisse Verbindungen bestehen, ist unumstößlich. Wie soll man sich sonst die Banner für b.sx erklären, oder die Werbebanner in fast allen Mod-Signaturen zur gleichen Bitshare- bzw. Freakshare-Ref-ID...

Und wo eine Verbindung ist... :unknown:

Ich trau dem Braten einfach noch nicht...
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Ich trau dem Braten einfach noch nicht...

Das ist doch nur ein verzweifelter Versuch, die Leute zu beruhigen. Die Leecher werden mit Sicherheit kaum bis nichts zu befürchten haben. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass versucht wird, an die User mit vielen Beiträgen und vor allem an die Uploader ranzukommen. Ganz doof sind die bei der GVU auch nicht und man hat ja bei diesem Bust gesehen, wie sie arbeiten. Da werden durchaus Verbindungen zwischen Administratoren/Moderatoren/Uploadern/usw. zu anderen Seiten gesucht.

Es wird zwar noch etwas dauern, aber wir können uns sicher sein, welches das nächste Ziel der GVU ist. Wenn ich User/Uploader wäre, würde ich mich von diesem Forum fern halten.
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

@Hezu:

Mir geht vor allem dieser arrogante Ton derbe auf den Sack. Heutzutage scheint jeder, der auch nur irgendwie an etwas im Netz beteiligt ist, was mehr als 10 Nutzer am Tag hat zu denken er ist im godmode. Da werd' ich richtig kotzig.
Dass man nun aufgrund seines Lösch-Wunsches auch noch angemacht wird, bestätigt das noch. Da wird vermutlich der Frust noch höher sitzen, dass die entsprechenden Rechte fehlen.
Den Rest sehe ich wie du und man kann da keinen Pfifferling drauf geben.

@Thread: Ich hatte das Abo schon gelöscht. Interessantes zum Thema gab es hier ja nicht mehr zu lesen.. mich würde mal interessieren, ob ihr euch gemeinsam an einem Tisch auch so mit eurem gegenüber unterhalten würdet. :rolleyes: Hauptsache es gibt keiner dem anderen Recht und nur das eigene ist der geheiligte Gral der Weisheit.
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Hier gibts was zum Thema...


Fahndung nach Kastriot SELIMI und Kreshnik SELIMI

Die Brüder KASTRIOT und KRESHNIK Selimi stehen im dringenden Tatverdacht, als Gründer und Rädelsführer einer kriminellen Vereinigung im Zusammenhang mit dem Betreiben des Raubkopienportals kinox.to spätestens seit dem 21. Juni 2011 und ihrer Filehoster freakshare.com und bitshare.com bereits seit spätestens 2009 Straftaten, wie Räuberische Erpressung, Nötigung, Brandstiftung, Urheberrechtsverletzung und Steuerhinterziehung, begangen zu haben.


 
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Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Ghandy meldet auf Tarnkappe...

Bitshare & Freakshare: Bankverbindung abgeschaltet

Heute Vormittag hat man ihnen die Haupteinnahmequelle genommen. Bei Freakshare und Bitshare ist keine Zahlung mehr möglich, weswegen derzeit keine Premiumaccounts mehr verkauft werden können.

Die Zahlung des Premiumaccounts funktionierte in den letzten Wochen ausschließlich unter Nutzung der First Data Bank in Lettland. Der Mutterkonzern hat seinen Sitz in Atlanta, USA. Die Bank First Data Latvia fiel bereits letztes Jahr auf, weil sie Zahlundsdienstleister für die Sharehoster LetItBit und Uploading.com war. Wer jetzt bei Freak- oder Bitshare einen Premiumaccount kaufen will, erhält lediglich die oben und unten angezeigte Fehlermeldung.

Bei Bitshare habe ich es getestet. Die Meldung scheint der Wahrheit zu entsprechen.
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Tiefgründige allgemeine Diskussionen und OT-Beiträge wurden hier ausgelagert.

Bitte bleibt hier beim Thema.

Vielen Dank und Gruß
Baer
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Nach ersten Aussagen der zwei Verhafteten hätten die Betreiber von Kinox.to auch Torrent.to gekauft und betrieben die Plattform seit einiger Zeit. Das sagte GVU-Sprecherin Christine Ehlers Golem.de auf Anfrage. Auch der Filehoster und der Streamhoster gehörten zum gleichen Personenkreis.
Oh nein, wirklich Stream4k steckt irgendwie mit Movie4k und Kinox.to unter einer Decke?
Der gefühlt schlechteste (für free user) und auf Kommerz ausgelegteste Streamhoster der Szene, der am dicksten auf den beiden Portalen gepusht wird, gehört zu den Portalen, damit hätte ich jetzt absolut nicht gerechnet. Mal abgesehen von der äußerst kreativen und eigenständigen Namenswahl.

Breaking News:
(1) Stream4k steckt mit movie4k und kinox unter einer Decke..
(2) Den Weihnachtsmann gibt es gar nicht..
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber



Kürzlich wurden auf Behördenwebseiten die Fotos der beiden mutmaßlichen Betreiber von .to verbreitet. Die Gebrüder Selimi werden per internationalem Haftbefehl gesucht. Ihr Anwalt kann das Vorgehen nicht nachvollziehen. Auch wurde ihm noch kein Haftbefehl seiner Mandanten übermittelt.

Eine Woche nach den Durchsuchungen in mehreren Bundesländern werden die beiden flüchtigen Brüder Kastriot und Kresnik Selimi per internationalem Haftbefehl gesucht. Angeblich sollen sie für die Warezforen MyGully.com und Börse.sx, sowie für die Hoster Freakshare & Bitshare und für die Streaming-Webseiten Movie4k und KinoX.to verantwortlich sein.

Vertreten werden die Beschuldigten von der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Tripmaker. Der Jurist Stefan Tripmaker sagte , er kenne die Personen schon seit längerer Zeit. Er hält die Anschuldigungen von GVU und Staatsanwaltschaft für übertrieben. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass die Brüder gefährlich seien. In den Medien ist überall von gewaltbereiten und bewaffneten Kriminellen die Rede. Auch den Einsatz von Spezialeinsatzkommandos (SEK) letzte Woche hält Dr. Tripmaker für übertrieben. Im Gegensatz dazu wurde ihm noch kein Haftbefehl zugestellt, obwohl er die Brüder schon längerfristig vertritt.

Auch hat der Lübecker Jurist mit Schwerpunkt Strafrecht nichts vom angeblich verdienten Millionenvermögen der Beschuldigten mitbekommen. Die ganze Familie soll in einfachen Verhältnissen leben. Die Brüder sollen bis zu ihrer Flucht in ihren jeweiligen Kinderzimmern gewohnt haben. Seine Mandanten seien ihm nicht wegen kostspieliger Investitionen aufgefallen. Ihm ist es schleierhaft, wo das ganze mit Schwarzkopien verdiente Geld gewesen sein soll. Diese Aussage spricht dafür, dass die Brüder möglicherweise nur vorgeschoben wurden, um von der Identität der wahren Betreiber abzulenken. Nach Polizeiangaben sollen sich Kastriot und Kresnik Selimi bereits seit mehreren Wochen im Ausland aufhalten. Ihr Rechtsanwalt gab gegenüber dem Stern bekannt, er wisse nichts über ihren Aufenthaltsort.

Die Piratenpartei fühlt sich in einer durch die Razzien an den Kampf der gegen den Terrorismus in den 70er Jahren erinnert. Der Einsatz der Mitarbeiter wird als „unverhältnismäßig, sinnlos und eine Verschwendung von Kapazitäten“ bezeichnet. Auch im Erfolgsfall bei der Suche nach den Hintermännern wird „das Katz-und-Maus-Spiel trotz der drastischen Verfolgung weitergehen. Auf jede geschlossene Plattform folgen ein paar neue. Auf jede Verschärfung der folgt ein neuer digitaler Workaround.



Aber keine Rede, seitens des Anwaltes, dass die beiden NICHT hinter den Seiten stecken
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Aber keine Rede, seitens des Anwaltes, dass die beiden NICHT hinter den Seiten stecken
Kann er auch nicht, da er wohl nocht nicht mit seinen Mandanten im Detail über die Anschuldigungen gesprochen hat. Da ihm nicht mal der Haftbefehl vorliegt, wird er wohl auch noch keine Akteneinsicht haben, sorich er weiß nicht was seinen Mandanten genau vorgworfen wird.
Das "Imperium" an Webseiten könnte in der Tat eher eine Wunschvorstellung der ermittelnden Behörden sein. Wenn ich mich richtig entsinne, dann wude zB beim kino.to Bust auch groß über die Verbindung zu OCHs berichtet, dies wurde jedoch vor Gericht nicht näher beleuchtet, da wohl die Anklage dazu auf zu tönernen Füssen stand. Lasse mich aber gerne eines bessern Belehren. Wenn jemand Infos dazu hat, bitte per PM melden.

Es ist aber in der Tat gängige Praxis von Seiten der Behörden viel Wind zu erzeugen, damit der Erfolg auch möglichst groß erscheint. Was von der Anklage dann übrig bleiben wird, steht jedoch auf einem anderen Blatt Papier.
Als Beispiel möchte ich den FTP Welt Bust vor einigen Jahren anführen. Hier wurde der Anwalt Bernhard S. abgehört, weil ihm unter anderem Geldwäsche und die Gründung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt wurde. Beim Bust wurde er eingeknastet, jedoch schon 48h später wieder entlassen. Peng, die Geldwäscheanklage und die Vorwurf der Gründung einer kriminellen Vereinigung war vom Tisch. Wie kann es sein, dass bei komplexen Wirtschaftsstraftaten die Staatsanwaltschaft in so kurzer Zeit den Teilkomplex für hinfällig erachten kann? In der Zeit schafft es keine Behörde, die Aussagen des Beschuldigten zu verifizieren! Überlegt man nun weiter und erkennt man, dass die vorgeworfenen Taten zu jenen Katalogstraftaten gehören, bei denen Kommunikationsüberwachungen "durchgewunken" werden, dann könnte man zum Schluß kommen, dass die Staatsanwaltschaft in der Verfolgung ihrer Ziele "kreativ" war und dann möglichst schnell denn Ballast über Bord geworfen hat.
Berhard S. wurde dann tatsächlich nur wegen Beihilfe bei gewerbsmäßigen Urheberrechtsverletzungen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
 
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Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Wenn ich mich richtig entsinne, dann wude zB beim kino.to Bust auch groß über die Verbindung zu OCHs berichtet, dies wurde jedoch vor Gericht nicht näher beleuchtet, da wohl die Anklage dazu auf zu tönernen Füssen stand. Lasse mich aber gerne eines bessern Belehren. Wenn jemand Infos dazu hat, bitte per PM melden.
Das ganze wurde nicht weiter durchleuchtet, weil Dirk ja einen Deal eingegangen ist. Was genau dieser Deal beinhaltet, wird keiner von uns erfahren ;)
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Das ganze wurde nicht weiter durchleuchtet, weil Dirk ja einen Deal eingegangen ist. Was genau dieser Deal beinhaltet, wird keiner von uns erfahren
Lesen wir nicht grad die News darüber? ;-)
 
Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Lesen wir nicht grad die News darüber? ;-)
Kino.to war einmal, nun ist kinox Gegenstand eines Strafverfahrens.


TheSnake schrieb:
Das ganze wurde nicht weiter durchleuchtet, weil Dirk ja einen Deal eingegangen ist. Was genau dieser Deal beinhaltet, wird keiner von uns erfahren.
Aus gutem Grund hat die Staatsanwaltschaft einen Deal angeboten. Der Nachweis, dass "die alle unter einer Decke stecken", war zwar in allen Medien, dürfte aber nicht leicht nachzuweisen sein.
So eben wie jetzt bei kinox. Hauptsache in dem Medien wird aufgrund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen vermutet, dass die OCHs und die Warezseiten gemeinsame Sache machen.
Aber auf Hintergrundinfos bin ich immer scharf. ;)
 
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Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Unfassbar. Passt aber alles.
Ziemlich reisserischer Artikel, aber so verkauft man ne Story.

Den wirklich entscheidenden Durchbruch erzielte die Polizei bereits im Januar 2013 – sie wusste es zu dem Zeitpunkt nur noch nicht. Ermittler der Staatsanwaltschaft Lübeck hatten nämlich damals die Wohnung der Selimi-Brüder durchsucht. Ihnen ging es noch nicht um Kinox.to. Wohl aber schon um Raubkopien. Kreshnik und Kastriot standen im Verdacht, die Hoster-Webseite "Rom-Freaks.net" zu betreiben.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein chaotisches Kinderzimmer, eine Pistole mit Munition und Festplatten. Die waren so gut verschlüsselt, dass es mehr als ein Jahr dauerte, bis ein IT-Forensiker die Datenträger knacken konnte. Ihr Inhalt lieferte den Ermittlern in Dresden nun auch die Kommunikation der beiden – möglicherweise Chat-Protokolle.

Hm, bei einer Urheberrechtssache wurden verschlüsselte Daten "geknackt". Dazu hätte ich echt gerne Hintergrundinfos.

Meine Einschätzung wäre eine andere.
Wie üblich liegen die Datenträger längere Zeit bei der Forensik, bevor sie ausgewertet werden. Wegen Arbeitsüberlastung der Beamten. Forensiker melden nach anfänglicher versuchter Durchsicht "Alles verschlüsselt. Staatsanwalt, was tun wir nun?". Dann kommt das Ok, für einen Bruteforceangriff bzw für weitere Recherche und Suche. Die Datenträger gammeln wieder ein wenig vor sich hin, da dringlichere Fälle zu bearbeiten sind und man nur zwischen durch an Altfällen arbeitet. Nach ein paar weiteren Monaten findet man was bzw der Bruteforce Angriff mit popligen Behördenrechnern hat Erfolg. Dann kommt die Pressemitteilung...
Die waren so gut verschlüsselt, dass es mehr als ein Jahr dauerte, bis ein IT-Forensiker die Datenträger knacken konnte.
Und der Normalo denkt sich "Echte Teufelskerle, diese IT Forensiker aus Lübeck".
 
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Re: kinox.to-Bust: Großrazzia gegen mutmaßliche Betreiber

Und der Normalo denkt sich "Echte Teufelskerle, diese IT Forensiker aus Lübeck".

Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Bei allem was mit Geld zu tun hat, können Behörden tatsächlich richtig fix werden. Und gerade bei dem Fall handelt es sich mit Sicherheit um Priorität A.

Edit - Den Artikel finde ich übrigens erstaunlich gut recherchiert - gerade für ein Nachrichtenmagazin wie Welt. Viele Details, die eigentlich nur einem informierten Kreis (dazu zähle ich jetzt mal uns hier) bekannt sind bzw., die wir vermutet haben, passen, weshalb ich davon ausgehe, dass auch der Rest richtig ist. Und da sind doch einige sehr interessante Details dabei.
 
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