[PC] Hamachi-Alternative

Kenobi van Gin

Brillenschlange
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Moin Leute.

Habe gestern angefangen, mit meiner Freundin mal wieder ein bisschen Diablo 2 zu spielen. Nun haben wir nicht ständig die Möglichkeit, unseren Rechner mit zum jeweils anderen zu schlüren und suchen daher nach einer VPN-Lösung.
Früher ging sowas ja super mit Hamachi. Nun war der Client aber ab irgendeiner Version ständig mit dem Netzwerk verbunden und hat damit gerade bei älteren Spielen, die man im tatsächlichen lokalen Netzwerk spielen wollte, Probleme verursacht. Abgesehen davon ist das Programm seit Januar diesen Jahres nur noch als Premium-Version zu haben.

Die im Netz zu findenden Alternativen: Wippien - braucht einen Google-Account, Tunngle - erinnert mich schon etwas an Steam (ist mir zu unaufgeräumt, brauche ein VPN-Tool und keine Spieleplattform). Habt ihr noch weitere Ideen?
Gibt es eventuell sogar Möglichkeiten, das ganze mit Windowsmitteln zu lösen. (Wüsste zwar nicht wie, aber gut...)

Ginge das auch mit Programmen wie OpenVPN oder sowas? Ich bin für jeden Vorschlag dankbar!
 
Tunngle ist zwar unaufgeräumt und mit Werbung etc. vollgepumpt aber als Hamachi Alternative taugt mir persönlich das sehr gut, hatte damit nie großartige Probleme.
 
Ich fand eigentlich ganz easy, performant und Open Source ist es auch.
EDIT: erwähntest ja schon, dass man einen Google-Account bräuchte. Ist mir bisher nicht aufgefallen, ich nutze einfach einen beliebigen Jabber-Account. Du bekommst z.B. einen per in-band-Registrierung bei jabber.ccc.de ;)

Mittlerweile gibt es auch , was "media sharing, universal matchmaking, free VoIP, a gaming VPN, and more" bietet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit "Gaming-VPN" kenn ich mich jetzt nicht aus.

Ich hab einfach per Fritzbox-VPN zwei Netzwerke, die ein paar Hundert KM entfernt sind, miteinander verbunden.



  1. Für beide Fritzboxen einen DynDNS-Zugang einrichten (ich hab verwendet), damit die Fritzboxen über eine URL erreichbar sind.
  2. Fritz! Fernzugang einrichten auf einem Rechner installieren und die Konfiguration ausführen. Es werden 2 Config-Dateien erzeugt.
  3. Die entsprechende Configdatei in der jeweiligen Fritzbox importieren

Das war's bereits. Und schon hat man einen permanenten VPN-Tunnel zwischen den beiden Fritzboxen. Sind mal 1-2 Stunden Erstarbeit. Man braucht dann später keinerlei Tools mehr, um den Tunnel herzustellen.

OpenVPN würde natürlich auch gehen. Dürfte aber schwieriger zu konfigurieren sein.
 
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  • #6
@devrim: Also ich wohne im Studentenwohnheim, da ist mit Routerconfig ändern nix.
Was der Router meiner Freundin so kann, weiß ich gar nicht. Allerdings wohnt die im Augenblick noch übergangsweise zur Zwischenmiete in einer WG und ich möchte da ungern am Router rumpfuschen. Wenn sie dann mal eine dauerhafte Bleibe hat könnte man da natürlich drüber nachdenken.

Evolve werde ich mir mal ansehen. Ja, dass man Wippien auch mit Jabber-Account nutzen kann, hatte ich auch gelesen. Eventuell werde ich auch das mal ins Auge fassen.
Danke schonmal soweit :T
 
Es muss doch nur einer von euch einen Server aufsetzen. Der Rest kann sich doch mit Windowsmitteln verbinden.
 
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  • #8
Dazu brauchen wir aber nunmal erstmal nen Router, der das kann.
Wie gesagt: Ich wohne im Wohnheim, kann also bzw. Portforwarding keinerlei Einstellungen tätigen. Und in der Übergangswohnung, in der meine Freundin grade noch einen Monat wohnt, will ich nicht am Router rumschrauben.
Wenn sie dann was eigenes hat, ließe sich darüber nachdenken. Aber kurzfristig fällt das weg.
 
okay, ich fasse noch mal zusammen:

  • Funktionierende Softwarelösungen auf dem Client sind dir zu kompliziert.
  • Das Netzwerk willst du nicht konfigurieren.
  • Reines VPN war dir bisher zu komplex.


Das wird nix ;)
 
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  • #10
[*]Funktionierende Softwarelösungen auf dem Client sind dir zu kompliziert.
Wo habe ich das gesagt? Ich finde nur, dass Tunngle vor Werbung trieft und - ganz im Gegensatz zu Hamachi früher - kein bisschen übersichtlich aufgebaut ist. Selbstironischerweise haben die oben rechts in die Ecke ja sogar einen blinkenden "Don't Panic!"-Button platziert, der zur Hilfe führt.

[*]Das Netzwerk willst du nicht konfigurieren.
Ich habe gesagt, dass ich das Netzwerk im Augenblick nicht konfigurieren kann. Oder pfuschst du regelmäßig an anderer Leute Router rum? Das ist für mich jedenfalls tabu. Zumal ich dann in einem Monat vor dem gleichen Problem wieder stünde.

[*]Reines VPN war dir bisher zu komplex.
Hm? Was verstehst du unter "reines VPN"? Und wo habe ich gesagt, dass ich das nicht will?
 
Selbst ohne Fritzbox & mit Windows ist das doch kein Aufwand?



OpenVPN Server -> Portfreigabe -> optional DynDns -> Clients verbinden fertig.
 
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  • #15
@Ripper_Roo: Nochmal: Ich wohn im Wohnheim. Da krieg ich Netzwerk aus der Dose und fertig is. Ich glaube nicht, dass ich da irgendeine Möglichkeit habe, Ports weiterzuleiten.

Funktionieren denn ältere Hamachi-Versionen noch?
Ist das sicherheitstechnisch einwandfrei?
 
Wenn beide Seiten nichts freigeben können, würde ich spontan zu einem VServer greifen.
Angebote gibt es ja schon für 3€ prepaid im Monat.
Vielleicht findet sich ja auch noch der ein oder andere Dienst, den man dort laufen lassen kann.
 
Nochmal: Ich wohn im Wohnheim. Da krieg ich Netzwerk aus der Dose und fertig is. Ich glaube nicht, dass ich da irgendeine Möglichkeit habe, Ports weiterzuleiten.

Als ich damals Student war, war das Wohnheimnetzwerk auch hinter einem Proxy. Aber man konnte sich per SSH einfach auf einem Uni-Rechner einloggen, der von außen erreichbar war. Und damit war die Möglichkeit zum Tunneln gegeben. Natürlich brauchst du dazu auf beiden Rechnern einen SSH-Server. Dürfte unter Windows eher ein Krampf sein.

Im Code sieht das dann so aus:
Code:
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ssh login@uni_rechner_der_von_außen_erreichbar_ist
ssh ssh -l user_auf_heimrechner -nNT -R diablo_port:localhost:diablo_port adresse_uni_rechner

Würde Dir aber auch eher zu einer älteren Hamachi-Version raten. Wenn's funktioniert, warum willst du dann was ändern?
 
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  • #18
@musv: Leider studiere ich an einer kleineren Hochschule. Bei uns gibt es keine per VPN erreichbaren Uni-Rechner und auf die der Universität Hamburg haben wir keinen Zugriff soweit ich weiß.
Ich test es jetzt mal mit einer Hamachi-Version von Ende 2012 und hoffe, dass da auch noch nicht die Probleme auftraten, die ich später mit Hamachi hatte.

Danke für die Tipps bisher.
Für wenn ich mal nen eigenen Router hab (bzw. wenn meine Freundin in einer dauerhaften Bleibe wohnt) werden wir denke ich mal OpenVPN ausprobieren.
 
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