Frage mich, wie das über den Hohlstecker des NTs funktionieren soll...
Ich habe bisher weder etwas darüber gehört, noch weiß ich, wie es in der Praxis wirklich umgesetzt ist. Prinzipiell liegen ja an der Buchse des Notebooks effektiv X Volt Gleichspannung an (meist so um 16-20V rum). Wer sich nun etwas mit Telefontechnik beschäftigt, der weiß: In einem geschlossenem Stromkreis mit genau definierter Gleichspannung lassen sich "Frequenzen übertragen" - mal ganz laienhaft ausgedrückt.
Ein
tut prinzipiell das. Hörer wird abgenommen, der Gabelumschalter schließt den Stromkreis zwischen Teilnehmer A und B
(wenn man bei den mechanischen Wählern bleibt, heute ist ja alles digitalisiert). Über einen Übertrager wird nun vom Mikrofon A eine bestimmte Frequenz (Sprache) auf die Gleichspannung aufmoduliert und wiederum dann von Lautsprecher B wiedergegeben.
Gleiches kannst Du auch bei einem Netzteil machen. Das Netzteil modifizierst Du soweit, dass es eine Frequenz X zusätzlich überträgt und im Notebook platzierst Du einen Empfänger. Ist das Signal da, ist es ein Originalnetzteil. Ist es nicht da, ist es eine Kopie. Soweit mal die Grundidee. Aber die Netzteil-Nachbauer schlafen ja nicht.
Geschickt gebaut kann man natürlich nicht nur eine Frequenz X übertragen, sondern durch "Kodieren" (Amplituden- und Frequenzmodulation) auch Daten. So kann man problemlos einen Kopierschutz im Netzteil platzieren, der sich z. B. durch Code-Austausch erst am Notebook anmelden muss. Wäre alles möglich, wobei man immer den konstruktiven Aufwand dem Nutzen gegenüberstellen muss.
Grüße
Thomas