Wie lange sitzt man vor dem PC, bevor man sich als abhängig deklariert?

  • Ersteller Ersteller gelöschter Benutzer
  • Erstellt am Erstellt am
Dann lebe in deinem Stellenwert weiter, dies hat doch auch einen Sinn, dann habt ihr keine Langweile und bleibt weiter schön im Blickfeld der Cloud! Nichts dagegen, dies hat auch viele Vorteile für die anderen. Ist doch gut so...
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #43
Die Illuminaten waren gestern, heute gibt es die Cloud™
 
Im Ernst: Wer nicht mehr ohne Facebook, Online-Spiele etc. auskommt (bzw. den Zwang solche Seiten zu besuchen), der sollte sich ernsthaft Gedanken machen.

Das ist so absurd, wie zu behaupten, Menschen hätten ein Problem, weil sie Autos benutzen, um schneller von A nach B zu kommen.

Wir leben im Computerzeitalter.
 
Das ist so absurd

Warum solltest du darauf angewiesen sein? Es geht hier nicht um das generelle Ablehnen, aber wer wirklich von sich behauptet, dass es zum Beispiel im Urlaub ohne gar nicht geht sollte sich dann doch überlegen ob die Abhängigkeit nicht ein bisschen zu stark ist. Vergleich zu Autos ist ziemlich unpassend, Abhängigkeit kann ja nicht zwangsläufig mit Sucht gleichgesetzt werden. Sonst wär ich süchtig nach Nahrung.
 
Dir fallen echt keine Gründe ein, warum so viele darauf angewiesen sind?

Ich bin ständig Online, am Smartphone, Laptop und so weiter. Ich habe keine Sucht danach, es ist aber praktisch.
 
Ich wüsste nicht warum ich darauf angewiesen sein sollte. Die Vorteile sind mir durchaus bewusst, abhängig bin ich davon dennoch nicht. Erzähl doch mal warum für dich Facebook genau so wichtig ist wie das Auto mit dem du theoretisch zur Arbeit fahren müsstest.
 
Menschen sind soziale Wesen. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Do the math.

Ich benutze Facebook nicht, habe andere Apps für sowas.

Soziale Kontakte pflegen und so weiter ist ein menschliches Bedürfnis. Wir sind keine Einzelmenschen. Das wir egoistisch sind und ständig uns zeigen und auf eigene Vorteile aus sind, ist auch natürlich.

Das kann man an einem Tisch gemeinsam machen oder über Facebook auch. Facebook ist dann für die einfach Bequemer.

Gibt noch viele andere Gründe, warum jemand auf Facebook angewiesen sein kann
 
Und das geht nicht im Real Life? Ich sage ja, ich weiß um die Vorteile, es ist bequemer. Aber deswegen ist man doch wohl nicht drauf angewiesen.
 
Und das geht nicht im Real Life? Ich sage ja, ich weiß um die Vorteile, es ist bequemer. Aber deswegen ist man doch wohl nicht drauf angewiesen.

Stell dir vor eine Mutter fährt in Urlaub und die Tochter ist zuhause und sie kommt noch nicht alleine mit allem zurecht, beide haben Facebook, dann können sie viele Dinge über Facebook erledigen, ohne sich ständig anzurufen.

Einer von tausenden Gründen
 
Aha. Und die Revolution in Syrien wurde über Facebook organisiert. Alles sehr gängige Beispiele womit Facebook werben sollte. Aber belassen wir es dabei.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #52
Menschen sind soziale Wesen. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Do the math.

die math ist, nicht alles was sozial im Namen hat fördert das Zusammenleben der Menschheit.
Eine unpersönliche Kommunikation ohne das Gegenüber direkt vor sich zu sehen, ohne Sprache, ohne Körpersprache, das führt alles in eine anonyme, egoistische Welt die ich nicht haben will.
 
Das ist aber ein anderes Thema @elgitarre, ob du so eine Welt willst oder nicht.

Das sehen alle anders. Für mich ist es das natürlichste auf der Welt, kann mich gar nicht in euch hineinversetzen, wovor ihr angst habt.
 
Facebook ist sowieso ein blödes Beispiel. Ich würds eher mit Whats App versuchen.
Ich kann ohne Facebook, kann aber nicht ohne Whats App (ausnahme Urlaub, da ich mit Kumpels in Urlaub geh und ich somit nix verpasse :D )
Whats App nutze ich übrigens auch zu Geschäfftszwecken.

Whats App und FB ersetzen allerdings nicht das Zwischenmenschliche zwischen mir und meinen Freunden/Bekannten.
 
Wie immer sollte man grundsätzlich alles in Maßen machen. Übertreibt man Dinge, ist es meist immer ungesund.

Das Auto kann auch mal in der Garage stehen und man fährt mit der U-Bahn, dem Bus oder Fahrrad. :p
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #58
Wie immer sollte man grundsätzlich alles in Maßen machen. Übertreibt man Dinge, ist es meist immer ungesund.

eben.
Und jetzt schau dich mal bei den Jugendlichen um wie die zumeist aufwachsen.
Dass das für unsere soziale Kultur und das soziale Miteinander nicht förderlich ist sollte dir doch auch einleuchten, oder?
 
In Zeiten, wo Grüppchen in Bars eher über Facebook und sonstige Apps auf dem Smartphone kommunizieren, anstatt mit ihren Gegenübern am Tisch, oder wenn jemand alle Furz beim Essen auf sein Handy gaffen muss, sehe ich das eher kontraproduktiv. Klar ist es super easy sich in einer Gruppe bequem über Whattsapp zu verabreden, notwendig aber sicherlich nicht. Mag sein das man damit bis zu einem gewissen Grad Kontakte pflegen kann, sozial ist aber was anderes. Jemanden bei der Begrüßung zu umarmen, sich ein Gespräch entwickeln lassen, sich in die Augen schauen können, sowas ist doch sozial. Erschreckend das dies immer mehr nur im Internet stattfindet.

Stell dir vor eine Mutter fährt in Urlaub und die Tochter ist zuhause und sie kommt noch nicht alleine mit allem zurecht
Da würde ich dann eher in Frage stellen ob die Mutter wirklich schon reif für ein Kind ist :rolleyes:

PS: Als ich das erste mal alleine Daheim war und meine Eltern im Urlaub gab es noch kein Internet und auch keine Handys. Habs überlebt und ich hatte super viele soziale Kontakte im sturmfreien Haus :D
 
Was hat das denn damit zu tun? :rolleyes:

1. Ist es subjektiv, was jemand als sozial empfindet. Merke ich jedes mal, wenn ich durch die Stadt spaziere.

2. Was hat das mit der Mutter zu tun? Das Kind kann selbstständig und super erzogen sein und trotzdem kann ein Problem oder kurzfristig was passieren, wo man Hilfe benötigt. :rolleyes:

Heißt doch nicht sofort, dass man eine Rabenmutter ist oder das Kind schlecht erzogen.

@ElGitarre

"Schau dir die Jugendlichen an"

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

Das wird auch seit Jahrhunderten runtergeleiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben