[Kaufberatung] Netzwerk - dLan?

eraser

Stinkstiefel
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Im Laufe meines Vorhabens muss ich noch ein bisschen unschönes Kabel aussen am Haus (:D) wegbekommen.

Ich brauche über die Entfernung von ca. 10 Metern eine möglichst schnelle Verbindung zum Router.
Ich hatte mal dLan Adapter, aber die waren Kernschrott. Mittlerweile gibts da ja ein recht breites Sortiment, sogar mit Gbit Vernetzung. Hat da jemand gute Erfahrungen gemacht mit?

Andere Ideen?

Mir ist klar, Kabel ist das leichteste. Ich will aber kein Kabel verlegen und/oder Löcher bohren. Das ganze soll jederzeit spurlos rückbaubar sein.
 
Du hast ja im Grunde 3 Möglichkeiten ...

a) 0815 Kabel. Läuft am stabilsten, mit großem Abstand. Kommt aber nicht in Frage ...
b) WLAN. Ist Geschwindigkeitstechnisch jetzt nicht so ideal, jeder Furz kann stören und gerade beim zocken ist ein hoher Ping etc. wohl eher suboptimal.
c) dLAN.

Die neuere dLAN Geräte von Devolo etc. können schon was. Aber ... kommt auch immer auf deine Stromleitung an etc. - leider kann man das kaum vorher sagen wie das läuft. Am ehesten ist noch ein Kit bestellen welches in Frage kommt von den Spezifikationen, 4-5 Tage testen und ggf. zurückschicken. Mit Devolo macht man schon mal nicht viel verkehrt in meinen Augen.

Aber das wird trotzdem nicht ans Kabel rankommen, so von Stabilität und Leistung :)
Gegenüber W-LAN (v.A. bei 10m) aber das deutlich geringere Übel.

lg,
 
*schieb* ;)

Was heißt "schnelle Verbindung" bei Dir? 100 MBit/s? Gigabit? Hast Du evtl. bereits bestehende Kabel in der Wand, wie z. B. Telefonkabel und ähnliches?

Von DLAN hab ich leider keine Ahnung, allerdings lassen sich beispielsweise bestehende Telefonkabel meist ganz brauchbar für 100 MBit/s Ethernet benutzen, wenn man es richtig anklemmt.


Grüße
Thomas
 
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  • #4
Danke schonmal für die Antworten.

Es gäbe hier tatsächlich Dosen für Telefon. Aber 100 Mbit sind leider zu langsam. Etwa 200 Mbit sollten netto mindestens durchkommen. Je mehr desto besser.
Ich hab mir mal die Devolo-Adapter angesehen. Da gibts ja viel verschiedenes. Entscheidend wird dann vmtl letzten Endes sein, ob das an der gleichen Phase hängt. Das war zumindest früher in meiner alten Wohnung das Problem.
Jetzt sind da die Adapter mit 500 Mbit für 50 Euro und dann noch die 650+ die direkt über das doppelte kosten. Nur obs das dann bringt? Ich will ja auch sicherlich Daten transferieren. Da warte ich ja bei 100 Mbit ein Jahr lang wenns mal was größeres ist.

Vermutlich werd ich die Teile einfach mal bei Amazon bestellen und wenn sie nix taugen wieder zurück schicken. Wenn 300-400Mbit durchkämen, wär ich schon einigermaßen zufrieden.
 
Irgendwie bekomme ich bei dem Gedanken an DLAN Bauchschmerzen.

Befinden sich die beiden Steckdosen nicht an einer Phase muss noch von einer Elektrofachkraft ein Phasenkoppler in den Sicherungskasten montiert werden.
Das mal vorweg.

Selbst nach einer intensiven Suche habe ich keine Informationen darüber gefunden "wodurch" Das Signal aufmoduliert wird.
Also ob es eine galvanische Trennung gibt oder nicht. Ob bei einem Defekt der Kernkomponente gleich Netzspannung über das LAN-Kabel fließt und die Computeranlage in Elektoschrott verwandelt.

Ich kann mich noch an diese alten Gegensprech-Anlagen erinnern die über das Stromnetz liefen. Da diente zur Kopplung ein popeliger Folienkondensator. War der durch, wurde es lustig.

Ich bleibe lieber beim klassischen Kabel. Selbst in einer Mietwohnung kann man nach dem Auszug die Löcher wieder zu schmieren.
Oder ein Langes Kabel kaufen und an den Fußleisten lang legen und unter den Türen durch.
Fixieren kann man es auch hier und da mit einem Tropfen Heißkleber. Den bekommt man auch rückstandslos wieder weg.
 
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  • #6
Ich könnte sogar die Wände einreissen, wenn Bedarf wäre, ich will es aber nicht.

Der Rechner steht im Augenblick im Esszimmer und ich weiss auch nicht, ob ich das dauerhaft überhaupt auslagern möchte. Deshalb will ich hier baulich erstmal nichts ändern.

Das mit dem Kurzschluss mag schon stimmen. Aber dann müsste man auch bei allen anderen Geräten wie Routern, Switches etc. das gleiche Argument darlegen. Evtl. ist es blauäugig, aber ich bin mir recht sicher, das ist eine Gefahr die man vernachlässigen kann. Zumindest konnte ich eben nach kurzer Recherche keinen solch gelagerten Fall entdecken.

Die beiden Räume hängen wenn ichs recht erinnere an der gleichen Sicherung. Es sollte also zumindest die gleiche Phase sein. Man muss mal sehen, ob die Leitungen auch eine Rolle spielen. Denn superneu ist das Haus nicht. Ich fürchte hier hilft wirklich nur testen.

Hat eigentlich jemand Erfahrungen mit 802.11ac? Von der Bandbreite müsste das ja ansich dicke ausreichen. Ping ist natürlich schlechter, da müsste man erstmal sehen, was da Fakt ist.
 
Ich habe auch vor kurzem mal einen Test gelesen dass diese angegebenen Datenraten praktisch nie erreicht werden, sofern das ganze überhaupt stabil läuft...

Das mit dem Kurzschluss mag schon stimmen. Aber dann müsste man auch bei allen anderen Geräten wie Routern, Switches etc. das gleiche Argument darlegen.
Warum? Router sind nur über ein Netzteil mit dem Stromnetz verbunden. Das ist absolut nicht vergleichbar.

Die Kopplung erfolgt mit Sicherheit über einen Folienkondi, der bei Vollmond im Beisein eines Geistlichen die nötige Spannungsfestigkeit aufweist - solange keine Spannungsspitzen daherkommen.
Alles andere würde ja Geld kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde Powerline nur empfehlen, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt. Ist unter Umständen schwerer zum Laufen zu bekommen als Löcher in die Wand zu bohren.

Kannst ja nicht nur Kupferkabel legen. Glasfaser rockt ;)
 
Hab in dem anderen Thread ja schon mal was zu WLAN gesagt.
Zu DLAN kann ich auch was sagen, es ist Schrott. Der Besagte Kumpel mit dem 80 MBit/s WLAN hat auch DLAN ausprobiert, das Devolo 500 irgendwas. Ich weiß nicht wie die Räume strommäßig verbunden waren, aber 2 Räume direkt übereinander, Luftlinie von Steckdose zu Steckdose 3m. Laut Devolo-Programm hatten die 2 Geräte untereinander eine Verbindung von ~70 MBit/s. Laut Speedtest.net kamen oben nicht mal 25k von der 50k-Leitung an, also netto ~25 MBit/s. Im selben Raum kamen nicht mal 150 MBit/s zustande und das war gerade mal brutto, möchte nicht wissen was da netto durch gegangen wäre, getestet hab ich das nicht. Was ich leider auch nicht getestet habe, waren die 2 Geräte an einem 5er Stecker, quasi direkt nebeneinander, das hätte mich nämlich noch interessiert. Die 500 MBit/s werden eh nur unter Laborbedingungen erreicht. Glücklich wirst du mit den 2 alternativen Verbindungen (WLAN/DLAN) im gegensatz zur normalen Verkabelung nicht werden, die sind nämlich nur da, damit Oma Uschi surfen kann.
 
Wer sein zuhause anständig vernetzen will, kommt an dem klassischen Kabel imho nicht vorbei. Alles andere ist immer nur ein Kompromiß, was Leistung und Bequemlichkeit angeht.

Mir persönlich isses absolut wumpe wo Kabel liegen oder ob man die sieht, klar, dass das nicht jedem so geht. Aber ich denke, es findet sich eigentlich immer eine Möglichkeit, die so weit wie möglich zu verstecken.
WLAN ist natürlich komplett außen vor.

Naja...is nur meine Meinung.
 
Es gäbe hier tatsächlich Dosen für Telefon. Aber 100 Mbit sind leider zu langsam. Etwa 200 Mbit sollten netto mindestens durchkommen.
Läuft das Kabel direkt die 10m bis zum Router oder woanders hin? Gigabit-Ethernet über Telefonkabel würde ich fast ausschließen, außer da wurde zufälligerweise ein Netzwerkkabel als Telefonkabel benutzt. Wenn das Kabel aber ausreichend viele freie Adern hätte, könnte man aber auch zweimal ne 100 MBit/s Dose setzen. Nur müsste man da dann die Bandbreite irgendwie aufteilen, weiß nicht ob das Windows ordentlich kann. Kannst Dich ja mal ein wenig mit diesem Link hier beschäftigen. ;)




Grüße
Thomas
 
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