Was passiert mit einer 12V LED wenn man sie mit 5/7V betreibt?

Plermpel

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Hallo,
ich würde gerne meinen PC mit zwei LED Streifen beleuchten, weil die beleuchteten Lüfter alle Schrott sind. Nun habe ich auf amazon die entdeckt. Ich würde die LEDs gerne auf die 3-pins in meiner Lüftersteuerung schließen, die Steuerung hat nur zwei Stufen, also 12V (Hi) und 7V oder 5V (Low), muss ich noch messen. Mein Ziel ist es, dass die LEDs leuchten sobald der PC an ist, und dass ich sie über diesen Knopf trotz ein oder ausschalten kann, wenn der Computer eingeschaltet ist. Aber was passiert mit 15 LEDs wenn man sie mit Unterspannung betreibt? Gehen die einfach aus, werden sie dunnkler oder leuchten vielleicht nicht alle oder werden sie schlimmsten Falls kaput?
THX@ALL, Plermpel
 
Grundsätzlich hängt das natürlich vom genauen Aufbau der LED-Stripes ab (ist bei Amazon nicht ersichtlich), man könnte vermuten, dass z.B. 3x5 LEDs in Reihe hängen. Bei ~2V Flussspannung einer roten LED käme man so auf ~10V Flussspannung der 5er-Kette, was der Mindestspannung entspräche. Heißt, bei weniger als ~10V würden die Dinger nicht leuchten. Könnten natürlich auch 5x3 LEDs sein, dann wären wir bei ~6V Mindestspannung.
Kannst es aber auch einfach ausprobieren, kaputt geht da nix.
 
Hatte bei meiner Deckenlampe das Problem dass der Transformator hin war und die 5 Volt LEDs nur mit 3,2 Volt versorgt wurden. Waren insgesamt 20 LEDs, jeweils in 4 getrennten 5er-Gruppen in Serie angeschlossen. Resultat: Von den 4 5er-Ketten leuchteten bei zwei jeweils die erste LED die am Anfang der Stromversorgung angeschlossen waren nur schwach, die zwei anderen flackerten. Alle anderen LEDs blieben schwarz.
 
ich würde als klare Antwort geben:

- leuchtet gar nicht
- leuchtet dunkler
- leuchtet normal

daher einfach ausprobieren
 
... - leuchtet dunkler ...

Die Leuchtstärke einer LED hängt prinzipiell nicht von der angelegten Spannung ab. Sobald die Schwellspannung überschritten wird, leuchtet die LED. Die Helligkeit ist von der Stromstärke aberhängig. Daher betreibt man LEDs immer mit einem Vorwiderstand.

Bei fertigen LED-Lösungen sind daher die Angabe der Mindestbetriebsspannung sowie die Nennstromstärke interessant. Werden LEDs in Reihe geschaltet, addieren sich die Schwellspannungen der einzelnen LEDs, was zu einem Verhalten, wie bei The_Emperor führen kann.

Die Frage ist aber, weshalb der Threadstarter die LED-Kette überhaupt mit einer geringeren Spannung betreiben will. Statt einem Lüfteranschluss würde ich lieber den normalen Spannungsstecker für ein (IDE-)Laufwerk verwenden.
 
Und je nach Netzteil bitte eine flinke Sicherung.
Mein BeQuiet-Netzteil schaltet bei Kurzschluss wirklich ab und danach wieder an - bei einem Chinaböller möchte ich das lieber nicht probieren...
 
Die Leuchtstärke einer LED hängt prinzipiell nicht von der angelegten Spannung ab. Sobald die Schwellspannung überschritten wird, leuchtet die LED. Die Helligkeit ist von der Stromstärke aberhängig. Daher betreibt man LEDs immer mit einem Vorwiderstand.

das ist schon klar. Trotzdem ist es in der Praxis so, dass eine LED mit weniger angelegter Spannung auch dunkler leuchtet.
Klar ist das keine gute Möglichkeit des Dimmens. Aber probier es selbst aus, es ist so.
Die Erklärung ist auch recht einfach, schau dir die Kennlinie einer LED an.
 
Nur ist es so, dass die I/U-Kennlinie an der Durchbruchspannung exponentiell ansteigt. Bei sehr kleinen Spannungsänderungen kann der Nennstrom schon um das ~ 5-fache steigen. Daher wird eine kommerzielle LED-Schaltung sowieso einen Begrenzer im Arbeitspunkt haben. Da bleibt dann nicht mehr viel übrig für Leuchtstärkeänderungen. Außer, man regelt den Arbeitspunkt absichtlich, um die Helligkeit zu steuern.

Doch, wie gesagt, ist mir die Intention des Threadstarters immer noch nicht einleuchtend. Über welchen Knopf möchter er denn die LEDs ein- und ausschalten? Typisch Amazon auch, dass zu den LED-Streifen nichts zur Leistungs- bzw. Stromaufnahme steht.
 
Die Leuchtstärke einer LED hängt prinzipiell nicht von der angelegten Spannung ab. Sobald die Schwellspannung überschritten wird, leuchtet die LED. Die Helligkeit ist von der Stromstärke aberhängig. Daher betreibt man LEDs immer mit einem Vorwiderstand.
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Wobei sich dummer weise der Strom in Abhängigkeit von der Spannung einstellt, da ja der R in der Regel konstant bleibt - es handelt sich ja nicht um eine Konstantstromquelle :-)
 
@doc
klar, das ist halt eh die Frage.
12V am PC hat man doch überall zugänglich...
Womöglich will er das Teil an ne Lüftersteuerung hängen oder so.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ HE2432
Deinen Beitrag muss man jetzt nicht verstehen, oder? Auch doppelt wird da kein Schuh draus ... :D

Ist doch logisch, wenn du eine LED mit 2,4 V Durchbruchspannung mit einer 12 Volt Spannungsquelle und ohne Vorwiderstand betreiben würdest, du nahezu einem Kurzschluss kommst - eben exponentiell ansteigender Strom! Das ist doch aber gar nicht die Frage! Außer, du wolltest die LED dann mal kurz rösten und deine Spannungsquelle u.U. zerstören.
 
wie gesagt, schau dir die Kennlinie einer LED an.
Anhängig von der angelegten Spannung sinkt der Strom, oder umgekehrt, je nachdem wie du das sehen willst.
Es ist eben NICHT so, dass eine LED bei 2.5V 20mA leuchtet und bei 2.49 Volt 18mA nicht.
Außerdem lieber Doc, über das Thema brauchen wir doch gar nicht groß sinnieren.
Als richtiger Elektroniker nimmst du jetzt einfach ne LED, nen Vorwiderstand für 12V, ne regelbare Spannungsquelle, und schaust selbst was passiert.
Oder bist du eher der Theorethiker? :D
 
@ HE2432
Deinen Beitrag muss man jetzt nicht verstehen, oder? .

Der Beitrag ist vollkommen wuscht - Grundlagen braucht man heute nicht mehr verstehen :unknown:
Mit einem Online-Widerstandsrechner bekommt man die Sache auch locker in Griff...

Wenn mir einer die These nicht glaubt, dann kann dieser ja gerne mal was in den Taschenrechner hämmern.
LED UF 2V, Vorwiderstand 1k - Dann mal die Ströme ausrechnen bei 5V, 12V und bei 24V Betriebsspannung.

Wer noch weiter überlegen will, der kann sich mit Kpnstantstromquellen befassen und hier über die Ströme sinnieren...
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #15
Also ich habe meine einen Knopf auf der Oberseite meines Gehäuses, der steuert die Spannung der Lüftersteuerung. Da gibts nur 7V oder 12V und ich weiß nicht wie ich den Knopf zu einem Ein/Aus Knopf machen kann, deswegen schließe ich die LEDs wenn sie da sind einfach mal an und gucke was passiert.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #17
Weil ich dann einen Knopf am Gehäuse habe der nichts macht.
 
Na der Schalter schaltet einfach zwischen GND und 5V um... Ist nicht schwer das passend umzubauen...
 
Weil ich dann einen Knopf am Gehäuse habe der nichts macht.

ich dachte mit dem Knopf schaltest du die Lüftersteuerung um?
Geht es dir darum die LEDs per Knopf an und aus zuschalten, oder darum zwanghaft einen vorhandenen Schalter zu nutzen?
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #20
Mir geht es darum zwanghaft einen vorhandenen Schalter zu benutzen. ;D
 
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