[suche] gutes Newsletter-Script

Du musst nur mal mit All-inkl.com telefonieren - so viel ich weiß schlagen die sonst ab einem gewissen mailvolumen Alarm. Würde das in jedem Fall mal mit deren Support klären bevor du 20.000 Mails verschickst :)
 
Was spricht eigentlich dagegen sich selbst ein kleines Skript zu schreiben? Mit PHP sollte das doch kein Problem sein (auch wenn die mail()-Funktion dazu nicht geeignet ist, aber es gibt ).
 
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  • #23
Du musst nur mal mit All-inkl.com telefonieren [...] Würde das in jedem Fall mal mit deren Support klären bevor du 20.000 Mails verschickst :)
Nun ja, da ich bisher die Mails ja auch über allinkl verschickt habe, allerdings eben über meinen Rechner direkt per Software, würde das im Prinzip ja keinen Unterschied machen. Wie gesagt, sind maximal so 5,5 bis 6k Mails und das auch nur 1 bis 2 mal im Jahr. Der PC braucht dafür halt einen Tag, darum wollte ich es auslagern...

Was spricht eigentlich dagegen sich selbst ein kleines Skript zu schreiben?
Im Prinzip nichts. Wenn ich aber meinen Stundenlohn rechne und den Stress macht sowas keinen Sinn. Nicht wenn es für 30 oder 50€ ein fertiges Script gibt ;)
 
Wenn das ganze seriös aussehen soll sollte da schon etwas mehr Funktion drin sein als "ich versende ein paar mails"
ein Opt-In /Out verfahren, HTML-Mail Composer, evtl. Statistiken wie viele die Mail lesen, Archivierung von Mails, Mails im Browser lesen, Listen verwalten durch Admin und / oder User, Sicher gegen Hack-Angriffe die Liste zu entwenden, Valiede Mails auf allen Systemen mit und ohne html und Anhang (Das ist erst mal selbst mit Pear nicht gegeben), Vernünftige Fortschrittsverwaltung und trotteling beim versenden da nicht einfach so mit einem klick 1000nde Mails versand werden können usw.

Das ist eben nicht "einfach mal eben" geschrieben - da haben sich andere schon viele Wochen und Monate Gedanken darüber gemacht ;)

--- [2014-01-31 10:01 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Nun ja, da ich bisher die Mails ja auch über allinkl verschickt habe, allerdings eben über meinen Rechner direkt per Software, würde das im Prinzip ja keinen Unterschied machen. Wie gesagt, sind maximal so 5,5 bis 6k Mails und das auch nur 1 bis 2 mal im Jahr. Der PC braucht dafür halt einen Tag, darum wollte ich es auslagern...

Ja eben über deinen PC ist die durchflussrate WESENTLICH geringer... Wenn über deinen Webaccount auf einmal 100 Mails pro Sekunde verschickt werden könnte das ja aussehen als ob deine Seite als Spamschleuder missbraucht würde... und dann schlagen die Monitoringsysteme alarm ;)
 
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  • #25
Nun ja, übertriebene Funktionen brauche ich da nicht unbedingt. Versende eh nur reine Text-Mail, also kein HTML-Gedöns wo eine Webansicht relevant wäre, keine Anhänge usw. Die Listen habe ich eh in der SQL-DB. Würde mir da einfach eine Anbindung zum Script schreiben bzw. die Mails eben ins neue System importieren und meine Formulare anpassen. Ist eigentlich kein großer Stress. Geht eigentlich auch nur um ein, zwei kleine Newsletter an Kunden und Logindaten fürs Backend usw. Hat in den letzten Jahren eigentlich auch immer gepasst alles.

Wegen der Menge usw. werde ich dann aber wohl doch mit allinkl reden. Da hast du recht. Zum Glück ist da allinkl aber Top, auch was den Support angeht :cool:
 
Ich würde mir eher Sorgen darüber machen, dass deine ganzen Mails in Spamordnern landen.
 
die Vorteile (welche wären denn das überhaupt im Gegensatz zu einem Script welches auf meinem eigenen Webspace läuft?)
Je nachdem, welche Serverkapazitäten bei dir zur Verfügung stehen (Webspace, eigener Server, ganze Serverfarmen), kannst du damit Kosten sparen und du sparst dir die Mühe einen vollständigen Mailserver konfigurieren, verwalten und betreiben zu müssen. Dass fehlerhaft konfigurierte Mailserver gerne dazu führen, dass Emails gar nicht erst Emails übermitteln können (der Empfängerserver nimmt Emails gar nicht erst an) oder zumindest deren Nachrichten als Spam markiert werden, ist kein Geheimnis. Dazu hatten wir vor kurzem erst einen Thread hier irgendwo.
Wie drfuture schon angemerkt hat, kann es auch sein, dass dein Provider da nicht mitspielen wird, wenn du tausende Mails raus haust. Schließlich verbrennst du damit eine IP, die später ggf. auf diversen Blacklists steht und nicht mehr für den Mailversand genutzt werden kann.

Was spricht eigentlich dagegen sich selbst ein kleines Skript zu schreiben? Mit PHP sollte das doch kein Problem sein (auch wenn die mail()-Funktion dazu nicht geeignet ist, aber es gibt ).
Beispielsweise, dass dein kleines Script ein vollständiges Management für Abos vorhalten muss (selbstständiges An- und Abmelden von Newslettern mit Bestätigung des Accounts), ggf. muss gespeichert werden können, wann welche Rechte erteilt wurden[SUP]1[/SUP]. Außerdem möchtest du als Administrator ggf. Textvorlagen verwalten können, HTML-Mails, Emailanhänge etc. Da ist es ebenfalls gar nicht so einfach saubere Emails zu versenden, die nicht direkt aufgrund fehlerhafter Formatierungen als Spam klassifiziert werden. Außerdem wäre es natürlich schön das SMTP-Protokoll zum Versenden von Emails nutzen zu können. Dann kann so ein Script nicht mal eben 100000 Emails versenden, sondern muss ggf. in Etappen senden (1000 Emails/ Runde). Vielleicht will man zusätzlich noch verschiedene Features, zum Tracking, was mit den Emails passiert nutzen. Etwa erkennen, welche Emails vom Empfänger gar nicht erst angenommen wurden (Adresssätze können gelöscht werden), erkennen, wann Emails eingegangen sind und wann sie gelesen wurden (Tracking-Images) etc.
Das alles "mal eben" selbst schreiben als kleines Script, macht man nicht für den Produktiveinsatz. Wie drfuture schon sagte, da gibt es Leute, die sich richtig Gedanken gemacht haben und entsprechend viel Zeit rein gesteckt.

Wie gesagt, der rechtliche Rahmen sollte auch geklärt sein.
Bei Newslettern muss ein Opt-IN gegeben sein, das heißt für Registrierungsformulare etwa, dass du standardmäßig nicht für den Newsletter angemeldet bist, dich aber durch anwählen des Formularfeldes dafür entscheiden kannst. Außerdem solltest du nicht einfach so starten Newsletter zu versenden, zunächst sollte man mal eine Art Aktivierungscode an die Emailadresse senden, um ggf. auszuschließen, dass jemand die Emailadresse eines Dritten angibt.
Man sollte sich zumindest merken, wann ein Kunde zugestimmt hat Newsletter (und ggf. Werbung!) zu erhalten, am besten sollte man dazu gleich die kompletten AGB sichern, denn das dient im Zweifelsfall dazu, dass man bei einer Abmahnung nachweisen kann, dass der Kunde mit dem Erhalt von Newslettern/Werbung einverstanden war.
Außerdem sollte man kurzfristig Datenauskunft geben können, denn dazu ist man verpflichtet, wenn man mit Kundendaten hantiert.
Empfehlenswert ist auch, dass man Adressen nicht nur löschen kann (am besten gibt man dem Kunden die Möglichkeit dies selbstständig zu tun) sondern auch, dass man Adressen blacklisten kann.

Ich würde mir eher Sorgen darüber machen, dass deine ganzen Mails in Spamordnern landen.
Dass die Emails im Spamordner landen mag zwar ein Problem sein, ich sehe die rechtlichen Schranken jedoch als weitaus größeres Problem.. ;)
Eine Email die im Spamordner landet ist vielleicht die verschwendete Mühe, die man sich damit gegeben hat. Eine Abmahnung von einem Kunden oder einem Mitwettbewerber, hat allerdings meist eine sehr hässliche Kostennote und in der Regel muss man Unterlassungserklärungen abgeben, die einem dann wieder Pflichten mit hohen Vertragsstrafen auferlegen.
 
Beispielsweise, dass dein kleines Script ein [quasi eierlegende Wollmilchsau sein muss]
Naja, wenn man ein ausgereiftes Newslettersystem will, dann ist das nicht in kurzer Zeit selbst geschrieben. Ein einfaches Skript, mit Anmeldung und Abmeldung ist hingegen schon schnell geschrieben. Es kommt auf die Bedürfnisse an.
 
Das Problem ist jedoch, dass du so ein mal eben dahin gerotztes Script nicht im Produktiveinsatz nutzen kannst.
Wie ich gesagt habe, zunächst mal hast du einen rechtlichen Rahmen, den du erfüllen musst, dann hast du technische Gegebenheiten, an die du dich anpassen musst und erst dann kannst du anfangen von deinen eigenen Anforderungen zu sprechen. Klar, wenn du das alles für dich nicht brauchst, dann kannst du das für dich vernachlässigen, wenn es aber durch den rechtlichen Rahmen und die technischen Möglichkeiten erzwungen wird, dann musst du es trotzdem umsetzen. :rolleyes:
Zumal du gewöhnlich auch Erfolg mit deinem Projekt haben möchtest und dazu solltest du einen gewissen seriösen Eindruck erwecken und nicht mal eben mit einem zusammen geschusterten Mist ankommen..
 
Wie ich gesagt habe, zunächst mal hast du einen rechtlichen Rahmen, den du erfüllen musst, dann hast du technische Gegebenheiten, an die du dich anpassen musst
Sicher. Aber das sollte kein größeres Problem darstellen, wenn man weiß, was man tut(n muss).

Zumal du gewöhnlich auch Erfolg mit deinem Projekt haben möchtest und dazu solltest du einen gewissen seriösen Eindruck erwecken und nicht mal eben mit einem zusammen geschusterten Mist ankommen..
Ich rede nicht von einem Quick&Dirty-Ich-muss-mal-eben-tausend-Mails-schicken-Script. Klar muss man sauber arbeiten. Aber ein "kleines Skript" muss weder schlecht zusammengeschustert noch unseriös sein.

Es war ja auch nur ein Vorschlag^^ IMHO ist das kein Hexenwerk.
 
“Confidence is what you have before you understand the problem.”
― Woody Allen
 
Sicher. Aber das sollte kein größeres Problem darstellen, wenn man weiß, was man tut(n muss).
Richtig, es ist kein großes Problem, wenn man weiß, was man tun muss. Fusionskraftwerke sind auch nur kein kleines Problem, wenn man erst mal weiß, was man tun muss.
Leider ist dieses Wissen allerdings in den häufigsten Fällen unbekannt oder zumindest steht es nur in Teilen zur Verfügung und damit wird aus diesem klitze kleinen Problem ein ziemlich hartes. Bezogen auf dein kleines Newsletterscript wird das kleine Script dann eben gar nicht so klein bleiben, wenn man sämtliche Faktoren beachten möchte und das ist es, was ich die ganze Zeit versuche zu sagen. Du widersprichst dir gerade selbst, wenn du mal genau darauf achtest, ein kleines Scriptchen zusammen schreiben, aber alles beachten, was man beachten muss, das passt nicht zusammen.

Ich rede nicht von einem Quick&Dirty-Ich-muss-mal-eben-tausend-Mails-schicken-Script. Klar muss man sauber arbeiten. Aber ein "kleines Skript" muss weder schlecht zusammengeschustert noch unseriös sein.

Es war ja auch nur ein Vorschlag^^ IMHO ist das kein Hexenwerk.
Du hast scheinbar keine Erfahrung mit Programmierung, oder? Das ist kein "hier habe ich input, hier habe ich eine magische Funktion und heraus kommt die Lösung in mundgerechten Stückchen".


Sonst genau das, was LemonDrops so schön zitiert hat.
 
Davon abgesehen macht es auch keinen Sinn etwas neu zu schreiben, dass es schon gibt.
 
Ich habe mir jetzt nicht alles genau durchgelesen und fast alles nur überflogen aber godlike du hast früher die Mails von deinem eigenen PC aus verschickt hast du gemeint und willst das nun auslagern, weil der PC zu lange braucht.
Falls es nur nervt, dass der eigene PC so lange läuft, warum nicht einfach auf dem Server ein Konsolen-Emailprogramm wie installieren und die Mails so verschicken lassen? Dürfte wohl auch nicht schneller sein, als der PC aber es sollte doch mit genau so wenig Aufwand eingestellt und gestartet werden können?
Falls ich da einen Denkfehler drin habe bitte nicht gleich steinigen - war nur so mein erster Gedanke.
 
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  • #35
Hey,

also vorweg, rechtlich ist das alles save. Ich schicke hier nur Mails an Kunden raus die seit zig Jahren dabei sind und die Mails wollen da sie mit dem Login ihre Daten aktualisierten. Sprich die warten eher auf die Mails ;) Der Rest hat sich explizit für einen Newsletter angemeldet. Eine Funktion zum aktivieren/verifizieren bzw. Austragen aus dem Newsletter habe ich vor geraumer Zeit schon implementiert. Diese Scripte könnte ich entsprechend anpassen. Das ist nicht das Problem. Ein Auslagern der DB bzw. übermitteln an einen Drittanbieter kommt eher nicht in frage. Dafür ist mir das Rechtlich zu unsicher.

@xa.fr
Ich habe hier keinen Server. Das andere Zeug läuft über einen normalen Webspace ;)
 
Und einen Raspberry Pi mit Debian zu Hause laufen zu lassen die 2 mal im Jahr ist keine Option? Verbraucht kaum Strom, ist leise und sollte auch nicht stören, wenn der Pi 30 Stunden zum versenden läuft.
Für die restlichen Tage kann man ihn ja als Medienceter verwenden :D
 
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  • #37
Nun ja, in einem Verlag, in dem produktiv gearbeitet wird, habe ich dazu auch leider nicht die Muße und Zeit dafür hier jetzt eine Raspberry laufen zu lassen. Alleine bis da Linux mit Apache (sicher) läuft, dann noch Sicherheitspatches im Auge behalten, einen Mailserver aufzusetzen usw. ist einfach zu viel Aufwand. Ein Script, so wie anfangs hier verlinkt, klatsche ich auf den Webspace, packe meine Datenbanken da rein, passe meine Formulare an und habe ruhe.

Privat als Hobby geht das klar, wenn du nebenher aber Zeug fertig machen musst, Termine au0er Haus wahrnehmen sollst usw., klappt das eher weniger ;)
 
Ich habe das eher so verstanden, dass du den Rasberry als Client laufen lassen sollst, der den Emailversand triggert, oder?

Über eine Privatanschluss-IP wirst du keine Email heraus bekommen. Die nehmen aus gutem Grund gefühlte 90% der Mailserver gar nicht erst an. Zunächst mal, weil große Emailprovider prinzipiell die privaten IP-Adressbereiche gesperrt haben und Emails aus dem Netz gar nicht erst annehmen und zusätzlich, weil in der Regel die MX-Einträge (sofern überhaupt vorhanden) idR vom Provider gar nicht oder nicht korrekt gesetzt werden, sodass du spätestens dann am Spamfilter kleben bleibst.
 
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  • #39
Nun ja, stimmt... Trotzdem sehe ich das viel Aufwändiger als wenn ich einfach ein Script auf dem Webserver laufen lasse. Immerhin muss ich sonst ja für den Raspberry, sprich für Linux, ein neues Tool finden, habe wieder die Problematik manuell meine Datenbestände (Mails) aus der DB zu exportieren um die dann, auch noch übers Netzwerk, in das "neue" Tool zu importieren... Alles in allem ja keine wirkliche Erleichterung. Das Script ist da schon um Längen komfortabler.

Aber im Prinzip eine witzige Idee, vielleicht klemme ich mir ja trotzdem einen Raspberry ins Netzwerk und überlege mir dann noch mal was dazu :D
 
Ja, dass das den Aufwand nicht reduziert, sondern eher erhöht denke ich auch. Weil plötzlich noch ein drittes System dazu kommt und kein anderes wegfallen kann.
Wie auch immer, wenn du etwas gefunden hast, das sich für den Einsatz eignet, kannst du ja noch mal bescheid geben. Falls mir etwas unter kommt, sage ich dir natürlich auch noch mal bescheid.

Wie sieht es eigentlich mit einem Mailinglisten-Tool, etwa Mailman, aus? Ich weiß nicht, ob man einschränken kann, dass bestimmte Nutzer nur empfangen und anderen quasi nur senden dürfen, sollte aber möglich sein.
 
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