Webdesign für mobile Endgeräte

Boesmann

Aszendent Stör
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15 Juli 2013
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So langsam muss ich mich doch mal mit dem Thema befassen und plane, meine Homepage auch für die Benutzung mit Smartphones u.Ä. anzupassen. Verwendet werden HTML, CSS und PHP, falls möglich möchte ich weiterhin auf JavaScript usw. verzichten.
Kurzes Gegurgel liefert eine Unzahl von Tutorials, es fällt mir schwer, etwas aktuelles und brauchbares zu finden. Vielleicht hat jemand einen guten Tip für mich, wo ich anfangen sollte, mich zu informieren.
 
Das ganze nennt sich "Responsive Webdesign". Unter diesem Term solltest du schon einige gute Sachen finden. Es geht sogar soweit, dass es "Grid"-System gibt, wo du dir dein Grundgerüst zusammen klicken kannst - dann brauchst du das ganze nur noch stylen.
Schau dir mal das Responsive Demo Theme von html5boilerplate an, dort sieht man das ganze recht gut, wie das ganze funktioniert.
 
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  • #3
Danke für die Antwort, ein Templatesystem oder sowas will ich nicht verwenden. Ich bin eher auf der Suche nach einer aktuellen Seite, auf der die Grundlagen (CSS-Styles, Bildgrößenanpassungen usw.) gut zusammengefasst sind.
 
So langsam muss ich mich doch mal mit dem Thema befassen und plane, meine Homepage auch für die Benutzung mit Smartphones u.Ä. anzupassen. [...] falls möglich möchte ich weiterhin auf JavaScript usw. verzichten [...]

Ohne Javascript (jQuery) wird das nicht ganz leicht, wenn auch nicht unmöglich.
Eine Seite, die einiges hergibt und auch im Quelltext eine nachzuvollziehende Logik aufweist, ist (einfach mal das Browserfenster in unterschiedliche Größen "ziehen")

Ich selber mache es ein wenig konservativer und altbackener, allerdings nicht ganz ohne Javascript und jQuery.

Simples Beispiel:
[src=html5]<html>
<head>
<script src="http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.9.1/jquery.min.js"></script>
</head>
<body id="meineseite">
<!-- Bla Bla Inhalt -->
<script src="mein_switcher.js"></script>
</body>
</html>
[/src]

Inhalt von "mein_switcher.js":
[src=javascript]

$(document).ready(function() {
function elementResize() {
var browserWidth = $(window).width();
// Hier legst Du eine oder mehrere Fensterbreiten an (else / if) bei denen eine Klasse zu deinem BODY hinzugefügt oder entfernt wird
if ((browserWidth) < '900'){
$('#meineseite').addClass('seite_mobil');
$('#meineseite').removeClass('seite_desktop');

} else {
$('#meineseite').addClass('seite_desktop');
$('#meineseite').removeClass('seite_mobil');

}
}

elementResize();

$(window).bind("resize", function(){
elementResize();
});
});
[/src]

Fertig!

Wenn Du nun z.B. folgende Seite hast:

[src=html5]<body id="meineseite">
<div id="mein-test-div">Hallo Welt!</div>
<!-- bla bla -->
[/src]

kannst Du deine CSS-Datei z.B. wie folgt anlegen:

[src=css]#mein-test-div {
padding: 15px;
background-color: red;
color: #fff;
}

.seite_mobil #mein-test-div {
background-color: yellow;
color: #000;
padding: 30px;

[/src]

So hast Du das DIV-Element "mein-test-div" für Geräte mit einer Auflösung von mehr als 900px Bildbreite und für die mit weniger als 900px Bildbreite optimiert.
 
RWD ist nicht zwangsläufig die beste/eine gute Lösung. Oft fährt man mit dedizierten mobil/desktop Seiten besser, da man besser optimieren kann und mehr Möglichkeiten hat die Gestaltung anzupassen.
 
Ohne Javascript (jQuery) wird das nicht ganz leicht, wenn auch nicht unmöglich.
Nicht unbedingt. Für deinen Anwendungsfall würden CSS-Media-Queries vollkommen ausreichen, vgl. etwa für die Spezifikation und für einige Beispiele. Damit ist ein zu deiner JS-Lösung identisches Verhalten möglich, ohne JS voraussetzen und jQuery nachladen zu müssen. Für moderne mobile Layout-Engines (insbesondere für die Mobile-WebKit-Browser von Android und iOS) wäre noch das HTML-meta-viewport-Element erwähnenswert, um die automatische Viewport-Skalierung zu deaktivieren/anzupassen, siehe etwa .

Allerdings stimme ich LemonDrops zu - speziell für komplexere Websites, welche über das Mobilfunknetz benutzt werden sollen, ist zumindest als Alternative eine minimalistische Mobile-Version, welche die Grundfunktionalität mit wenigen Grafiken und simplem (X)HTML-Markup zur Verfügung stellt, u.U. die bessere Lösung als eine responsive Website. Deshalb existieren z.B. auch im ngb separate mobile Templatesätze, auch wenn zumindest das helle (epicorp-)Style responsive ist.
 
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  • #7
Danke, das werde ich mir jetzt mal alles in Ruhe anschauen.
 
Zum Thema Responsive Design würde ich dich gerne noch auf hinweisen.
Entwickelt wurde Bootstrap von Twitter und dabei wurde großer Wert auf die Darstellung auf verschiedenen Endgeräten gelegt.

Klar, der Umbau einer bestehenden Webseite auf Bootstrap ist erst einmal arbeit, wird sich aber im Endeffekt lohnen. Nicht nur wegen dem Responsive Design das Bootstrap mit sich bringt. Guck dir einfach mal an was Bootstrap so alles kann ;)

Gruß
DaSinned
 
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