[Netzwelt] Archiv von TorBoox wurde gespiegelt

Das komplette Angebot an E-Books der illegalen Download-Seite TorBoox wurde am gestrigen Abend . Bislang finden sich alle Download-Links auf verschiedenen Filehostern bei Lesen.to und myGully.com. Eine Publikation durch die englischsprachige Webwarez-Seite AvaxHome war geplant, bislang wurden die Links zu den knapp 38 GB E-Books aber noch nicht freigeschaltet. Die Werke sind fast alle in deutscher Sprache. Die Archive werden derzeit sehr schnell gemeldet und erneut hochgeladen. Spätestens durch die Ankündigung bei wurden mehrere Anti-Piracyfirmen oder Verlage auf den Leak aufmerksam.

Offenbar konnten die Betreiber der illegalen Seite TorBoox schon nach etwa 2 Monaten rund 100.000 Euro mit ihrer Flatrate-Strategie generieren. Scheinbar möchte jemand mit dem Release die Chancen für neue Mitbewerber verbessern und dafür sorgen, dass das Sortiment von mehreren Stellen angeboten wird.
 
Erst vor kurzem hat sich meine Mutter da eine Flat gemacht, ist dort eben sehr unkompliziert so das auch unversierte User dort easy herunterladen konnten.

Aber wenn es das ganze Archiv am Stück gibt, da sagt der Duke doch nicht nein :D
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #3
Im Moment gehen halt viele Abuse-Mails bei Uploaded.net & Co. ein. Die Dateien werden aber regelmäßig wieder hochgeladen, um sie verfügbar zu machen. Der Sprecher von boox.to ist vor allem gegangen, weil viel zu viel Geld mit der Website generiert wurde. Das alleine darf kein Ziel sein, was ich auch so sehe. So ganz ohne Bezahlung haste aber nur Leecher. Bei den Filehostern sind E-Books sehr unbeliebt, weil man damit in der Regel keine Premium-Kunden erwerben kann. Der rechtliche Ärger mit den Verlagen bleibt aber der gleiche wie bei Spielen, Pornos, Filmen, Software & Co.
 
Ich verstehe den gesamten Rummel um E-Books überhaupt nicht. Da hab ich doch lieber ein schönes Buch in der Hand, als noch zusätzlich zu jetzt schon, auf einen Bildschirm zu starren.

Wie gut dass mein lieblings Autor Zafón, gar nicht erst ein E-Book veröffentlicht. :coffee:
 
Das sehen halt viele anders. Ich persönlich habe zwar auch gerne ein Buch im Regal stehen, begeistere mich aber immer mehr für E-Books. Das spart einfach Platz ;)

Zum Thema Abuse: Bei der größen Menge sind sicher einige Verlage daran interessiert, dass die Downloads recht schnell verschwinden. Aber das ist wohl wie üblich wie mit der griechischen Hydra, auf jeden gelöschten Upload folgen zwei neue ;)
 
Ich verstehe den gesamten Rummel um E-Books überhaupt nicht. Da hab ich doch lieber ein schönes Buch in der Hand, als noch zusätzlich zu jetzt schon, auf einen Bildschirm zu starren.

Einen eBook-Reader kann man nicht mit einem Bildschirm vergleichen, wie man ihn z. B. vom Tablet oder Rechner her kennt. Mit elektronischer Tinte merkt man, auf das Schriftbild bezogen, fast keinen Unterschied zum Buch. Lediglich die Haptik ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Anfangs war ich auch sehr skeptisch. Inzwischen nutze ich fast nur noch eBooks. Die Dinger verbrauchen einfach weniger Platz. Die Schriftgröße lässt sich anpassen, man kann Notizen machen und Lesezeichen anlegen usw. Oder kurz gesagt, eBooks/eBook-Reader haben durchaus auch Vorteile.

Wie gut dass mein lieblings Autor Zafón, gar nicht erst ein E-Book veröffentlicht. :coffee:

:p
 
Wenn ich mich mal an die letzten 15 Jahre zurück erinnere, wie oft ich in dieser Zeit meine komplette Musik, Video oder Bildersammlung (letzteres zum Glück nur ein mal) verloren habe, dann kann ich den Hype mit diesem E-Books auch nicht so recht verstehen. Zumindest bei der Musik und den Filmen haben diese definitiv an Wert für mich verloren seit man sich diese so easy im Netz besorgen kann. Da lädt man sich Album X, Discografie Y, ohne auch nur mit Interesse dann diese Musik eingehend zu hören und auch zu würdigen. Ist das bei den E-Books vielleicht auch so? Saugt man sich da möglichst viel Zeug um es dann nicht zu lesen? Oder weniger Aufmerksam da es ja nur ein paar MB auf einem Reader sind?

Ob man der Allgemeinheit hier unbedingt einen Gefallen tut in dem man das Angebot erweitert ist halt so eine Sache. Ich für meinen Teil sehe das zwiegespalten. Habe auch einiges an Büchern, teilweise über 100€ teuer gewesen, ist zwar meistens Fachliteratur oder Design-Kram, trotzdem meine ich mir einzubilden, dass ich diese Bücher eingehender und öfter studiere als die elektronischen Pendants, welche sich natürlich auch schon mal auf meine Festplatte verirrt haben :coffee:.
 


Also ich nutze das viel um "Taschen-Romane" zu laden die ich sonst als für 2 € als mangelware kaufe.

Z.B. die Starwars oder Warhammer-Romane.

Oder Bücher an die man kaum noch rankommt wie z.B. die Shadowrun-Bücher.

Ansonsten muss ich echt sagen, dass ich jetzt einiges an Geld spare. Ich habe sonst im Jahr meist über 1000€ an Bücher ausgegeben.

Mittlerweile sind es vllt. noch 200 €.

Ich lese unglaublich gern und viel, vor allem Fantasy.

Aber für ein Buch über 20 € zu bezahlen finde ich echt hart und das ist ja normal.

Bei Ausnahmen àla Harry Potter oder so, lass ich mir das gefallen.

Aber für ein Mini-Taschenbuch gleich 15 € zu berappen - nicht wenn ich es auch saugen kann^^

Zum Thema laden damit man es halt hat: Hab bisher ca. 100 Bücher geladen und alle gelesen bzw. werden noch gelesen.

Das Phänomen bei Musik kenn ich, aber mittlerweile ist mir das echt zu Mühselig, Bücher zu laden nur damit sie hat.

Wenn ich was lesen will saug ich es, aber warum Zeit/Arbeit investieren wenn ich es eh nicht lese :unknown:
 
&

Gerade das "es spart Platz" Argument, interessiert mich eher weniger. Mein schönes Bücherregal würde doch nicht mehr toll aussehen, wenn da nur noch so ein Kindle Teil stehen würde.

Eine Luftmatratze spart sicher auch viel Platz. ;)
 
&
Gerade das "es spart Platz" Argument, interessiert mich eher weniger. Mein schönes Bücherregal würde doch nicht mehr toll aussehen, wenn da nur noch so ein Kindle Teil stehen würde.

Dich eventuell nicht. Aber ich habe hier echte Bücher im vierstelligen Bereich eingelagert. Spätestens dann ist das ein Argument. Außer man hat den Platz für eine eigene Bibliothek.
 
@Nerephes: Da hast du schon ein Stück weit recht. Ob man jetzt jedes Reclam-Heftchen als papierenes Original braucht, wenn man das eh in einer Woche oder ein paar Tagen liest, ist die Frage. Auch wenn man sich Zeug nur bei Bedarf kauft/lädt ist es ja Ok, wenn man sich jetzt aber die kompletten 38 GB saugt, nur damit man die hat, finde ich das nicht mehr im Sinne des Erfinders. Irgendwelche Romane kannst du dir aber auch ebenso gut in der Bücherei ausleihen. Bei einem Roman könnte ich mir es aber auch vorstellen mal auf einen Reader auszuweichen. Bei Fachliteratur, schön mit Bildern uns, aber irgendwie nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Saugt man sich da möglichst viel Zeug um es dann nicht zu lesen?

Das ist doch der Witz bei der Sache: Was ich auf der Platte habe, muss ich nicht im Kopf haben. Lesen entfällt. Zeit gespart. Gedächtnis wird ausgelagert auf 'ne externe Platte. Gute Methode, die Klassiker zu entsorgen.

Habe mir mal die komplette Digitale Bibliothek runtergeladen, nichts gelesen, nur nachgeschlagen, und schmeiße das Zeug demnächst wieder raus.

Nützlich ist nur, was man zum Nachschlagen und Zitieren wirklich braucht, wenn man sich in einem Werk schon sehr gut auskennt, weil man es gelesen hat.

Bücher, die ich nach den Lesen nicht mehr brauche, hole ich mir aus der Bibliothek. Andere Bücher kaufe ich mir.
 
Also ein Kochbuch würde ich mir nun auch nicht aus Ebook-ziehen :D3

Dafür hängt dann aber das Tablet mit Rezepte-Thread in der Küche :D

EBook lohnt für mein Verständniss eigentlich nur für Vielleser.

Meine Mutter und meine Schwiegermutter haben nun auch welche.

Von denen bekomme ich einmal im Monat 'ne Liste zum saugen^^

Beide suchen aber erst auf Amazon, Thalia, Weltbild o.Ä. was sie den haben möchten.

Ich hätte auch garkeine Böcke ein Buch 50 Seiten lesen, merke das mir das nicht gefällt => nächstes Buch => nächstes Buch usw.
 
Naja wie sind die denn aufgeteilt? Ein 38GB großes Archiv mit allem drin oder immer ein einzelnes eBook? Ich gehe bei 38GB von einem automatischen Crawler aus, womit letzteres problemlos möglich wäre. Ich bin aber auch kein so Fan von eBooks, obwohl ich mich generell mit neuen Techniken gerne beschäftige und sie meistens auch mag. Ich war z.B. auch bei einigen Windows-Versionen einer der ersten, wo die auf seinem System installiert hatte. Ein umfangreicheres Buch am PC zu lesen gefällt mir aber irgendwie nicht, das empfinde ich als anstrengend. Um etwas gezieltes zu suchen sind sie praktisch, besonders mit einem zweiten Bildschirm. Ich lese aber hauptsächlich Fachliteratur zu Themen mit denen ich mich noch nicht auseinandergesetzt habe. Ein spezieller eBook-Reader der nicht wie ein Bildschirm leuchtet sondern eher den Eindruck eines Buches vermittelt wäre vielleicht eine Alternative. Momentan habe ich aber weder Geld für solche Experimente noch Zeit um entsprechend viele Bücher zu lesen, daher ist das aktuell keine Option.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mir vor kurzem nen Kindle aus rein nerdiger Technik-Neugier besorgt, wenn ich nun verreise oder in der Bahn unterwegs bin nehm ich das Teil mit weil es kleiner und leichter ist
als z.B "A dance with dragons" in der Print Ausgabe.
Zuhause im Sessel lese ich dann aber trotzdem lieber den 750gr 1.000+ Seiten Schinken :D
 
Auch wenns jetzt leicht OT ist: Ich bin sehr gespannt, wie sich die Medien in den nächsten 10, 20, 30, 40 und 50 Jahren entwickeln. Klassische Medien wie TV, Radio, Zeitung oder Bücher halten sich zu meinem erstaunen ja noch ziemlich konsequent. Wobei ich persönlich schon seit Jahren keine Zeitung mehr in der Hand hatte, da ich mich auf entsprechenden News-Seiten wie spiegel.de informiere. Fernsehen schaue ich auch schon länger kaum bis gar nicht mehr. Theoretisch müssten zumindest einige dieser Medien auf Dauer untergehen. Prognosen sind natürlich sehr schwer: Einerseits wachsen junge Leute mit Smartphones, Computern & co auf und sehen somit keine Notwendigkeit zb Zeitungen in Papierform zu lesen. Andererseits gibt es natürlich Menschen in allen Altersgruppen, gerade ältere werden wohl noch an klassischen Medien festhalten. Dementsprechend wird es wohl noch einige Jahrzehnte dauern, bis zb Papierzeitungen abgeschafft werden.
 
@Casper: Naja, zumindest meine Food-Zeitschriften, die ja in A4 daher kommen, würde ich ungern auf einem komischen Kindle lesen. Auch lege ich mir die Teile gerne in den Schrank, hole ab und an mal eines raus, blättere drin, markiere mir Artikel mit Postits. Mit einem Reader wäre mir das irgendwie zu steril. Zeitungen lese ich aber auch nur noch online (Smartphone). Das Format würde mich sonst in den Wahnsinn treiben am Morgen :D
 
Also alles sollte meiner Meinung nach auch nicht abgeschafft werden. Gerade Bücher finde ich machen auf jeden Fall im Papierform sinn. Aber Zeitungen sind meiner Meinung nach eine enorme Papierverschwendung, gerade Tageszeitung: Drucken, einen Tag aktuell, und schon landet das Ding im Müll. Sicher wird recyceltes Papier benutzt, aber das muss nicht sein finde ich. Gerade im digitalen Zeitalter. Und die Größe finde ich auch nervig, zumal das auch noch nachahmer findet. Mediamarkt hat hier teilweise Prospekte die größer sind als eine Tageszeitung :mad:
 
Zurück
Oben