[Kommentar] Linux ist kacke. Auf dem Desktop zumindest.

  • Ersteller Ersteller gelöschter Benutzer
  • Erstellt am Erstellt am
Windows fährt im Standard hybrid herunter um einen verlust von daten zu verhindern.
Kann man in den energieoptionen abschalten.
 
Windows fährt im Standard hybrid herunter um einen verlust von daten zu verhindern.
Kann man in den energieoptionen abschalten.

Oh, das ist ausgeschaltet, in allen Profilen. Das macht es auch nicht immer, aber wenn der Laptop mal die Nacht nicht am Ladegerät hängt hat der sich regelmäßig auf die Platte gesichert. Obwohl vom großen Akku noch > 90% übrig sind, wenn ich den wieder anschalte.

Aber man merkt, ich mag Windows nicht ...
 
Ich weiß nur dass sich die meisten Rechner bei kritischem Akkustand auf die Platte sichern.
Das ist aber eine BIOS-Aktion, Windows kann im Hybernate gar nichts machen, da es nicht ausgeführt wird...
Passiert das auch wenn du den Laptop angesteckt lässt?
Und warum machst du das eigentlich nicht immer zu Hause?
 
Das Verhalten könnte u.U. auch durch IRST verursacht werden, sofern vom BIOS unterstützt und aktiviert - siehe ; IRST wechselt vom normalen Suspend-to-RAM-Sleep nach Ablauf einer bestimmten Zeit automatisch in einen Suspend-to-Disk-ähnlichen State, unabhängig von der Akkuladung. Abgesehen von der dadurch verursachten unnötigen Verzögerung ist das automatische Sichern des Speicherinhalts natürlich speziell in Verbindung mit einer vollverschlüsselten Festplatte/SSD extrem ungünstig ...
 
Kugelfisch: hmm, ich finde so weit in den Einstellungen keine Möglichkeit das zu deaktivieren. Es ist allerdings lästig.
Eine Idee, wie man das ausschalten kann?
 
Zumindest bei den ThinkPads, wo ich die IRST bisher beobachtet hatte, war sie über das BIOS-Setup deaktivierbar, entweder unter der Bezeichnung `Intel Rapid Start (Technology)` oder unter `30 Day Standby`.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #87
Welche Linux-Distribution findet ihr eigentlich am Schlimmsten? Ich finde Ubuntu ganz schrecklich (Mir, Unity etc.), aber auch SuSE kommt mir seit 11.2 nicht mehr auf die Platte. Unter letzterem habe ich einfach viel zu viel herumkonfiguriert und wusste andauernd nicht, was zu tun war.

Liegt bestimmt wieder an meiner eigenen Inkompetenz, aber gerade für solche Idioten wie mich ist Arch etc. ja gedacht :-)
 
Mittlerweile bin ich fast geneigt zu sagen, dass es Ubuntu ist.
Ubuntu hat mittlerweile ein ganzes Bundel an Crap- und Adware im Anhang. Bei meiner letzten Installation durfte ich zunächst zum Beispiel eine Amazon-Werbeapplikation löschen und musste Ubuntu umkonfigurieren, dass Suchanfragen nicht über Amazon geleitet werden etc. Das hat mir den Spaß an der Sache gehörig verdorben. Bis dahin war ich absoluter Ubuntufan.. So kann's gehn.

Um SuSE habe ich bewusst immer einen Bogen gemacht und werde ich auch weiterhin tun. Es gefällt mir einfach nicht. Warum genau, kann ich dir allerdings auch nicht sagen.
 
Es gibt immer was zu meckern ;-)
Am schlimmsten ist jedoch meiner Meinung nach ubuntu.
Unity ist grauenhaft, die Entwickler machen Alleingänge wie Mir... Die QS ist scheiße. Allerdings ist es die wohl endnutzerfreundlichst dokumentierte Distri.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #92
Xubuntu übrigens auch (noch). Und da XFCE bisher afair keine Anstalten macht, auf Mir zu portieren, wird das wohl auch so bleiben.

Ich würde allerdings eher Linux Mint empfehlen. Die bleiben ihrer Usability treu, deren Tools sind nicht so fehleranfällig und sie machen lieber kleinere Verbesserungen als dieses Shuttleworth-Ping-Pong von Desktops, Display-Servern und Applikationen.

Mint gibt es zudem auch als relativ stabile Rolling-Distribution auf Debian-Basis (LMDE). Privat mag ich aber Sachen kaputt machen, daher eher Arch.

Hat jemand eine Ahnung, wie es bei der Hardwareunterstützung Out-of-the-Box aussieht? Bei Arch muss ich des Öfteren mal Sachen nachinstallieren, aber bei Ubuntu soll das ja total easy und automatisch sein. Ist das bei SuSE mittlerweile auch so oder verschwindet die Distribution langsam in irgendeiner Nische?
 
Hat jemand eine Ahnung, wie es bei der Hardwareunterstützung Out-of-the-Box aussieht? Bei Arch muss ich des Öfteren mal Sachen nachinstallieren
Was denn? Treiber sind doch überall gleich, eher hat Arch nen aktuelleren Kernel.
Und mir ist btw. bei Arch bisher nur was kaputt gegangen wenn ich beim Updaten die Announcements auf der offiziellen seite ignoriert habe, die muss man halt lesen.
 
Ich würde allerdings eher Linux Mint empfehlen. Die bleiben ihrer Usability treu, deren Tools sind nicht so fehleranfällig und sie machen lieber kleinere Verbesserungen als dieses Shuttleworth-Ping-Pong von Desktops, Display-Servern und Applikationen.
Naja, wenn man Gnome mag ...

Privat mag ich aber Sachen kaputt machen, daher eher Arch.
Kann mich meinem Vorredner anschließen. Beachtet man irgendwelche angekündigten Breaking Changes, dann kriegt man auch bei Arch die ganzen Updates erstaunlich problemlos hin.

Hat jemand eine Ahnung, wie es bei der Hardwareunterstützung Out-of-the-Box aussieht? Bei Arch muss ich des Öfteren mal Sachen nachinstallieren, aber bei Ubuntu soll das ja total easy und automatisch sein. Ist das bei SuSE mittlerweile auch so oder verschwindet die Distribution langsam in irgendeiner Nische?
Ich glaub, du musst mal vom *buntu-Tellerrand etwas weg. Auch hier kann ich meinem Vorredner wieder zustimmen. Die Treiber sind normalerweise im Kernel drin. Und Arch ist oft ein Stück aktueller als die meisten anderen Distris. Bei 3rd-Party-Treibern (Drucker, Graka) sind Arch und Gentoo eher noch problemloser nach meiner bisherigen Erfahrung.

Suse hatte ich mal vor ca. 10 Monaten getestet. In Sachen Komfort, Usability, Stabilität und Hardwareerkennung ist Suse erstklassig. Da hängt *buntu ein ganzes Stück hinterher. Gründe, warum ich es dennoch nicht wollte:
  • Es war mir zu langsam. Da wird beim Systemstart haufenweise Zeug geladen, was ich nicht wollte und brauchte. Und da ich Suse nur ansatzweise kenn, weiß ich nicht, wie man das ganze Zeug gefahrlos vom System wieder runterkriegt, ohne den Rest zu zerschießen.
  • Beim Update werden haufenweise Suse-Patches installiert. Das war mir irgendwie suspekt. Ich mag da Arch und Gentoo lieber. Die halten sich möglichst genau an die Originalpakete. Ist irgendwo transparenter.
 
Ist dieser Müll bei Kubuntu auch eingebaut?

Keine Ahnung. KDE nutze ich nicht. Kannst du aber doch ggf. einfach mal nachschauen..
Wenn du unbedingt bei Ubuntu bleiben willst, kannst du dir auch einfach die Server-Version laden, bei der Installation eben die ganzen Serverpakete nicht installieren und danach nach Belieben passende Pakete nachinstallieren, etwa den Desktop deiner Wahl. Da sollte(!) dann auch keine Spy- und Adware dabei sein. ;)


@phre4k:
Das kommt darauf an, was du möchtest. Am besten suchst du dir die Linuxdistribution, die dir am besten gefällt und kaufst dir dazu kompatible Hardware.
Wenn du schon Hardware daheim stehen hast und auf dieser irgendeine Linuxdistribution verwenden möchtest, dann solltest du eben gerade was Grafikkarte, Soundkarte und Peripherie angeht, schauen, ob es bekannte Probleme gibt, ob die Hersteller vielleicht explizit Treiber für verschiedene Linuxdistributionen zur Verfügung stellen etc.

Im Prinzip machen, soweit ich die Erfahrung gemacht habe, eigentlich nur Grafikkarten und Drucker Probleme.

Es kommt sehr auf die Distribution an, die du verwendest, darauf ob du nur freie Treiber oder auch böse closed source Treiber akzeptieren möchtest und natürlich auf die Hardware. Da wird es so viele Meinungen geben, wie es einzelne Hardwaremodelle gibt. Jeder kann dir nur seine persönliche Story erzählen und für dich persönlich wird es dann auch wieder ganz anders aussehen.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #98
Warum soll ich mir die Hardware nach Linux-Distribution aussuchen? Das müsste ich doch eigentlich gar nicht.

Nvidia Optimus. Bah.

Aber auch das wird sich hoffentlich mit Steam ändern.

Dumm finde ich aber auch, dass man bei Linux immer in die Zukunft schauen muss (das wird sich ändern, Linux auf dem Desktop wird kommen).
 
Will ich doch schwer hoffen, Windows ist ja Tradisitionsgemäß im Bereich absoluter Standardhardware wie USB(3.0:rolleyes:), Netzwerk(WLAN Adapter, konkretes Beispiel: Ralink Chips und nahezu alle halbwegs aktuellen Ethernetchips) und Speichermedien(gerade nicht im Kopf wie diese Emulationseinstellung hieß) Treibermäßig immer ~5 Jahre im Rückstand.:dozey:

Jedes mal wieder nach der Installation das große Kotzen das man Features die Mainboards(wieder USB 3.0 und Netzwerk, wobei mich letzteres nach wie vor am meisten abfuckt, diese Traditionsprobleme die keine einziges der mir bekannten anderen Systeme aufweist...) schon seit Jahren enthalten beim aktuellen stable Windows(7 64Bit) erst nachfrickeln muss, ich sehne die Steambox herbei, dann kann ich alles unter Debian laufen lassen und hab nie wieder Ärger.

Wie du siehst kann man an so ziemlich jeder derzeit auf dem Markt befindlicher Software eine ganze Menge aussetzen was auch für Privatanwender von Belang ist. Aber die wenigsten Mängel im System als solchen hatte ich bislang mit Debian, da hings nur an irgendwelcher Exklusivsoftware die es nicht für mein System gab, was es gab ließ sich leicht integrieren oder war schon drin. Und vor allem: es funktionierte. Tut es auch nach wie vor auf diversen Debian Kisten die ich so Betreibe und davon steht nur grob die hälfte in Rechenzentren. Ich mag das System. Während ich über die in Windows enthaltenen Treiber wirklich 24/7 im Strahl kotzen könnte.

Aber zurück zur schlechtesten Linuxdistribution, wie sind die Kriterien? Wie lange muss sie unterstützt worden sein? So würde ich sagen "Snowlinux" und "Ubuntu" kommen in die engere Auswahl, denn "DSL" ist ganz offiziell laut "Beschreibung auf der Box" ein Spielzeug und nicht für Produktivzwecke gedacht. OpenSuse damals ists aber über ca 1 Jahr sehr zufriedenstellend gelaufen. Bin auch einfach bei Debian hängen geblieben weil letztlich alles lief was für das System angeboten wurde was Abseits von Windows Exklusizeug ein ganzer Arsch voll ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum soll ich mir die Hardware nach Linux-Distribution aussuchen? Das müsste ich doch eigentlich gar nicht.
Eigentlich nicht - im Normalfall aber doch. Mal ein Beispiel aus der Vergangenheit:

Ich hatte früher mal eine Labtec-Maus mit 7 oder 9 Buttons. In Linux ist der Evdev-Treiber dafür verantwortlich, die Signale der einzelnen Buttons abzugreifen. Dummerweise haben sich die Entwickler von Labtec gedacht, Signale sind teuer, also kombinieren wir die Dinger einfach. Also Beispiel:

- Signal 1 = Button 1
- Signal 2 = Button 2
- Signal 3 = Button 3
- Signal 1+2 = Button 4
- Signal 1+3 = Button 5
usw.

Das wurde natürlich von Linux nicht unterstützt. Klar, wer lässt sich so'n Müll einfallen? Unter Windows wird's natürlich unterstützt, weil Labtec den Treiber mitliefert und das Buttonchaos damit natürlich regelt. Jetzt muss man sich aber auch überlegen, ob es tatsächlich wert wäre, diese Fehlkonstruktion an Maus für alle Zeiten in den Linuxkernel zu integrieren. In 10 Jahren wird niemand mehr diese Maus überhaupt kennen. Dafür würde der Treiber, weil die Maus ja nicht standardkonform wäre, noch immer den Kernel zumüllen.

Und von daher leg ich natürlich beim Kauf Wert darauf, ob die Hardware ordentlich von Linux unterstützt wird. Es bewahrt einen auch auf natürliche Weise davor, Schrott zu kaufen. Ich fahr ganz gut mit der Strategie.
 
Zurück
Oben