Mir geht es ab und an ähnlich wie Steev.
Manchmal ist einfach die Luft raus. Das kann bei mir durchaus auch mal ein paar Monate halten; Durch meinen Job kann ich dem leider nicht einfach entfliehen(weil ich das Geld mag, man möge mich dafür verurteilen, bin halt ein Lohnsklave, und vorher Selbstständig(da hatte ich aber keine Lust mehr drauf, ausschließlich), und dazu kenne ich das andere, das "gar kein Geld" über haben leider zu gut). Aber es wird meistens wieder besser.
Was an der Stelle nicht hilfreich ist, ist der ständige Verweis auf scheinbar kompetentere Leute - die sind, falls sie kein Unicorn sind, meistens auch nur am Faken.
Alle Faken, irgendwie, irgendwas in der IT.
Fake it till you make it ist durchaus ein passender Leitspruch für die IT, und es wird meistens als Inkompetenz aufgefasst, sollte man etwas nicht gleich verstehen. Das finde ich traurig. Es fördert diese Art von Faking, das daraus resultierende Imposter-Syndrom und die ganzen Selbstzweifel... imo fördert es das sogar mehr, als die sich ständig ändernde Landschaft die dazu führt dass man als "normaler" Mensch kaum wirkliche substanzielle Erfahrung mit der Software und der Mechanik bekommen kann, um es fachgerecht tiefer zu beurteilen.
Ich finde, man sollte es so auffassen, wie es mittlerweile in den Ausbildungen(glaube ich) gelehrt wird: Lebenslanges lernen ist wichtig. Lasst euch nicht von der schieren Masse an neuem überwältigen. Niemand wird jemals in diesem Feld alles können, kennen oder Erfahrung mit allem haben, die nennenswert ist.
@RedlightX: Der Kommentar ist absolut unnötig. Selbst wenn es stimmt, wieso musst Du einen scheinbar selbstreflektierenden Moment unbedingt dazu missbrauchen, auf Fehler hinzuweisen, die nichts mit dem Thema zu tun haben?
@Steev: Dein Beitragszähler tut dennoch nichts zur Sache.
@one: Weird Flex.