Raspberry mit mehreren Funktionen.

Kali ist als System zum Testen gut, aber eben nicht für einen Server. Ein Server sollte möglichst stabil laufen. Also gut abgehangen, aber ohne Lücken, wie z.B. Debian oder Raspbian /Raspberry Pi OS.
 
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Nein Warrior, alles gut ich empfehle Kali nicht für Anfänger, das weiss ich weil ich mich selbst immer noch als Linux anfänger sehe oder Bastel-Nerd und man das überall liesst dass Kali nichts usw. ist,

aber wie gesagt Image bespielte SD Karten sind nun mal so schnell gemacht und das finde ich ja gerade so cool am Pi, Jedem Anfänger kann es auch überlassen werden, sich mal Kali anzugucken. Kaputt machen kann man nichts.

DerGeist sollte erstmal auf das Paket warten, sich den Pi zusammenstellen und dann loslegen und eigene Erfahrungen machen, alles nicht so dramatisch, sondern eher spannend.
 
Und seit dem Pi musste auch ich das erste mal handwerklich in Erfahrung bringen, es reicht einfach die Copy des Images auf die SD, dann läuft es schon, keine Installation ala Windows 10 oder "normaler" Desktop-Linuxer.

Bestes Beispiel Noobs. Entzippen, Inhalt auf SD, los gehts schon. Eine Image installation ist im Grunde ja auch nichts anderes als ein Copy, zumindest bei Linux@Pi.
 
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  • #25
Ich kann mich dunkel daran erinnern, das Filezilla oder Apache unter Windows damals eine Funktion hatte,
und eventuelle Portscans oder zu viele Fehlerhafte Logins erkannte und dann erstmal die IP Sperrte.

Wäre natürlich Top, wenn z.b. ein SMB Server ähnliche Funktionen liefern könnte,
Dadurch ist man erstmal etwas abgesichert.

Einen offenen SMB Server will ich sowieso nicht Öffentlich im Internet haben.
Kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als man zu WinXP zeiten durch direkte Eingabe einer Fremden IP (Welche ich aus dem Apache Log bekommen habe)
Auf fremde Rechner und deren Adminfreigaben zugreifen konnte.

Da konnte man gut sehen, das gerade die Leute, welche einen Webserver mit massig „..\..\..\...cgi“ Angriffen Bombardierten oftmals selber Komplett Offene Systeme hatten.

Die Sperre kann man zwar auf diverse weisen umgehen, aber ob sich jemand diesen aufwand macht ein SMB Zugang z.b. per Brute Force zu knacken, wenn man alle 3 Versuche eine andere IP benötigt.
Gibt es denn einen SMB Server der z.b. eine mehrfache Verifikation benötigt.
Also z.b. eine Freigabe per Weblogin ?

Aktuell habe ich einen SFTP Server laufen, was soweit auch gut Funktioniert.
Aber eine Cloud per Web ist nicht immer so toll, da diese z.b. den Zugang aus einen Dateimanager (Smartphone) nicht unterstützt.
Ist dies per NextCloud möglich?
 
Ich kann jetzt nur für Android und abgewandelte Systeme sprechen. Über die Nextcloud App hat man Zugriff auf den Server und die dort abgelegten Dateien. Man kann diese herunterladen und je nachdem welche Apps man selbst hat auch ändern. Hat man bei Nextcloud die Notizerweiterung installiert, ist es am einfachsten die Notiz zu aktualisieren über die Nextcloud App und dann diese mit der Notiz App zu ändern. Die geänderte Version wird zumindest automatisch hochgeladen.
Man kann auch einstellen, dass z.B. automatisch bestimmte Ordner, beispielsweise alle Fotos, zum Server hochgeladen werden.
Im Endeffekt gehts über Apps, aber könnte besser sein.

Edith sagt: überlege dir, was du brauchst/möchtest und schaue dann, was am sinnvollsten ist.
 
Nö Client seitig bin ich immer noch beim Desktop-Browser, die App auf mein Phone kommt dann auch. Die Nextcloud Einrichtung kurzfassung zumindest lautet:
Mein Link ins Terminal, Enter, 10 Minuten warten (oder 20 Minuten, aber gute Dinge brauchen etwas). Von einem anderen PC im Netzwerk NextCloud aufrufen im Browser und Konfigurieren, alles sehr gut erklärt. OMV kann sich aber auch mit befassen, hatte mir das auch nur mit einem eigenen Fehler zerschossen.

Wobei ja die NextCloud App für die Einrichtung im Phone könnte gut sein ja.
 
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  • #28
Ich frage deshalb wegen der Dateifreigabe, da ich auf allen Smartphones und Tablets den Android Dateimanager+ verwende.
Für mich ein sehr gutes Programm, da ich diesen Komplett an diverse Clouds und Dateifreigaben einbinden kann.

Somit jederzeit zugriff auf alle meine Daten habe.

Als Cloud werden dort aber leider nur Google, OneDrive und Dropbox verwendet wird.
Also Netzwerkfreigabe wird eben SMB , FTP und SFTP unterstützt.

Dadurch kann ich Relativ schnell Dateien Kopieren, Verschieben oder Öffnen.

Selbst OneDrive lief damit ohne Probleme.
Jetzt per FTP Funktioniert es soweit, allerdings ist die Dateivorschau etwas Träge.
 
Wow so schlimm one?, sag mal wie alt bist du? Kali gibts bei BerryBoot und es war keine Empfehlung mein Jung, habe ich zeitnah erklärt. Wie gesagt alle meine Aussagen zusammengefasst: Lass DerGeist seinen Pi haben und Probieren, Basteln und auch einfach machen. Pi ist wer die Geschichte kennt ein Studenten-Bastelrechner und so soll kann es auch bleiben, So. mM.
 
Ich frage deshalb wegen der Dateifreigabe, da ich auf allen Smartphones und Tablets den Android Dateimanager+ verwende.
...
Als Cloud werden dort aber leider nur Google, OneDrive und Dropbox verwendet wird.
Also Netzwerkfreigabe wird eben SMB , FTP und SFTP unterstützt.

Wenn du Dateimanager+ weiter verwenden willst und sonst keine Funktionalität von Nextcloud benötigst, ist Nextcloud oversized. Dann lieber ein FTP-Server.
 
Stimmt natürlich auch klar, es ist ja auch kein File-Server, sondern eine Cloud. Unterscheidet man ja. FTP ist doch nach wie vor völlig ok. Würds halt mal mit dem Klassiker FileZilla machen wollen, aber nur weil ich es schon seit Jahren nutze.
 
Warum überhaupt nen ftpserver dazu installieren und nicht einfach sftp von nem extra user nutzen? :unknown:
 
Nochmal:

SMB hat im Internet nichts zu suchen. Nicht, weil die Authentication unsicher wäre, sondern weil das Protokoll so löchrig ist, dass man sie in der Vergangenheit oft nichtmal BENÖTIGT hat. Damit ist Fail2Ban (das ist es, was du meintest, und ja, das gibts auch nativ auf Linux) auch keine Hilfe diesbezüglich.

SFTP kann man auch vom SSH-Server machen lassen, ja. ProFTPd kann halt noch ne Menge mehr Einstellungen, und auch (was schick ist) Mapping außerhalb der Systemuser. Ich weiß auch nicht, was Laui immer mit Filezilla hat, das Ding ist ein Client, kein Server (zumindest finde ich da nirgends was).

Zum Abschluss:

Für deine Bedürfnisse empfehle ich dir:

- Basissystem: Raspbian Buster
- Webserver am Internet/intern: Apache2
- FTP-Server am Internet/intern: ProFTPd (oder SSH mit nicht-sudo-Nutzer, weil Endgerät womöglich nicht vertrauenswürdig; Key-Authentication only, kein Root-Login)
- SMB-Server AUSSCHLIESSLICH INTERN: Samba
- Firewall (falls gewünscht): ufw
- Sonstige Sicherungsmaßnahme fürs Internet: Fail2Ban
 
Es gibt tatsächlich FileZilla als Server für Windows, wie ich herausgefunden habe, aber normalerweise versucht man Windows-Server nur für Sachen zu verwenden, die nur unter Windows laufen, wie AD oder Exchange.
 
Ja mein Fehler, FileZilla Server ist tatsächlich nur für Windows, das war einfach ein Fehlgedanke weil ich dachte ich hätte es mal damals unter Linux eingerichtet, war wohl doch Windows, Sry bin Linux-User seit 2005 da vergisst man was oder besser gesagt vermischt vllt was (Hier wunschdenken). Ok als FTP Server lässt sich aber was finden denke ich, vllt und da könnte ich recht haben unterstützt OMV auch das Protokoll mittlerweile.
 
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  • #37
Ok, besten dank für die Hilfe.

Werde mir dann mal die teile Bestellen und loslegen.
Bin die Woche erstmal viel unterwegs, aber melde mich sicher zurück.
 
Ich kann immer nicht ganz nachvollziehen, warum sich die Leute Pihole aufsetzen. Was stimmt nicht mit ublock und wo siehst Du Werbung?
uBlock musst du in jedem Browser installieren. Mit Pihole bekommst du das gesamte Netz über eine einzige zentral installierte Applikation werbefrei, ohne ein Browserplugin auf jedem verwendeten Browser im Netz installieren zu müssen. Mit Youtube klappt die DNS-Sperre zumindest bei mir (eigener DNS-Server, kein Pihole) nicht.

Sry bin Linux-User seit 2005…
:confused:
Laui: Was hast du seit 2005 mit Linux gemacht?

Ohne Metal_Warrior wäre der Thread wohl in die ganz falsche Richtung gegangen.

Ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Raspberry anzuschaffen. …Mit Linux habe ich leider auch nicht viel zu tun, und würde mich daher wohl eher schwer tun das ganze irgendwie zum Laufen zu bekommen.
Was spricht dagegen, das zu ändern? Das klingt so nach: Ich will mir gern ein Auto kaufen, kann aber nicht fahren und würde mich wohl auch irgendwie schwer tun. Installier Dir halt einfach mal ein Raspbian.

Kann man Alternativ auf einem Rasp auf irgendein Brauchbares Server Windows laufen lassen?
Hab mit Windows IOT keine Erfahrung. Wie fit bist du darin, Windows ausschließlich über die Powershell zu installieren und konfigurieren ohne jegliche grafische Oberfläche? Außerdem dürfte es so gut wie keine Anwendungen für IOT Core geben, da x86-Software nicht einfach so auf ARM läuft.

Zum Vergleich der Raspis:
Allein schon wegen willst du den geringen Aufpreis des 4-er zum 3-er zahlen.
 
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Beruflich ist er für mich ein Bastel PC, das was er ist, geht ne Menge mehr als Angsthasen Pihole nun ja viel Spass

--- [2020-09-14 22:07 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Ein Pihole wozu, auch Werbeblocker werden für mich immer uninteressanter, weil das was ich ansteuere keine Werbung hat, Beispiel ngb
 
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  • #40
Ein Pihole wozu, auch Werbeblocker werden für mich immer uninteressanter, weil das was ich ansteuere keine Werbung hat, Beispiel ngb

Macht aber Sinn z.b. bei Youtube auf dem Smart TV, oder Nachrichten lesen auf dem Tablet / Smartphone.
Ich habe den Eindruck z.b. bei Upday auf dem Samsung Geräten hat die Werbung in den letzten 2 Wochen massiv zugenommen.

Was spricht dagegen, das zu ändern? Das klingt so nach: Ich will mir gern ein Auto kaufen, kann aber nicht fahren und würde mich wohl auch irgendwie schwer tun. Installier Dir halt einfach mal ein Raspbian.

Das Problem ist die Zeit.
Da ich Aktuell Beruflich sehr viel Unterwegs bin und nur Wochenends zuhause, verbringe ich die wenige Freizeit lieber mit Frau und Kind, als mich langwierig in Linux einzuarbeiten.

Hab mit Windows IOT keine Erfahrung. Wie fit bist du darin, Windows ausschließlich über die Powershell zu installieren und konfigurieren ohne jegliche grafische Oberfläche? Außerdem dürfte es so gut wie keine Anwendungen für IOT Core geben, da x86-Software nicht einfach so auf ARM läuft.

An der Verwaltung, Bedienung und Installation sollte es nicht scheitern.
Aber wohl eher an der Fehlenden Software Unterstützung.
 
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