[Politik und Gesellschaft] Rassismus in Deutschland: Berliner Rossmann-Filiale und Polizei in Kritik

53e2d345425bae14f1dc8460da293277173fdbe5575970_640.jpg Die afrodeutsche Berlinerin Vanessa Henke hat sich mit einem Video an die Öffentlichkeit gewandt, in dem sie schwere Vorwürfe gegen eine Rossmann-Filiale in Berlin erhebt. Eine Kassiererin wollte von ihr zur Überprüfung ihren Ausweis sehen, da der Name sich "zu deutsch" anhörte. Nachdem sie ihren Personalausweis suchte, fiel der Kassiererin zunächst ihre Versichertenkarte auf ihr ihr erster Vorname Berênïcé stand, den sie jedoch in der Regel nicht nutzt, was sie der Kassiererin auch mitteilte. Diese warf ihr jedoch Kartenmissbrauch vor, da sie nicht der Inhaber der Karte wäre und sich strafbar machen würde.

In Folge der Auseinandersetzung kam auch die Filalleitung dazu. Diese war ebenfalls der Meinung, dass Henke nicht der Inhaber der Karte sei. "Erst als ich sagte, dass ich die Polizei rufen würde, wurde eingelenkt", erklärte Henke weiter. Allerdings wurde ihr nun vorgeworfen, die Rassismuskarte zu spielen und zu lügen. Die Fillialeitung soll folgendes gesagt haben: "Nur weil ein Rassismusgesetz geändert wurde, müssen Sie sich jetzt nicht rassistisch behandelt fühlen."

Henke, die bei dem Vorfall Unterstützung verschiedener Zeugen hatte, rief darauf die Polizei, um Anzeige zu erstatten. Nachdem zwei Polizeibeamte kamen, kümmerte sich einer der beiden um Henkes Sohn, der bei dem Vorfall ebenfalls dabei war.
Der andere ging unterdessen in die Filiale und sprach mit den betroffenen Mitarbeitern. "Der Polizist kam dann heraus und fragte, ohne sich meine Version angehört zu haben, ob ich mir sicher sei, nicht zu lügen", so Henke. "Sie wissen schon, wenn Sie jetzt eine Anzeige machen, dann ist das eine Falschaussage, dann werden Sie festgenommen", habe er angeblich gesagt.

Seitens der Polizei wurde mittlerweile in den sozialen Netzwerken bestätigt, dass es zu einer Anzeige gekommen ist. Auch Rossmann bejahte dies.


Bild:
Quelle:
 
Vielleicht darf man das als Zeichen dafür werten, daß es einen echten Bedarf für das Berliner Antidiskriminierungsgesetz gab und gibt.

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Zuletzt bearbeitet:
Falls jemand, wie ich, in seinen Browsereinstellungen Inhalte blockiert, die zur Aktivitätenverfolgung verwendet werden und das Video der junge Frau nicht in dem verlinkten Artikel sehen kann, für den habe ich es hier noch einmal:


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Ich zeig ne Karte mit einem Namen drauf, der stark von meinem Namen auf der Giro-Card (oder welche Zahlungskarte auch immer) abweicht und wundere mich? Das ist kein Rassismus, das ist Kindergarten. Das wäre mir genauso passiert, wenn ich ein Dokument mit zweitem ERSTEM Vornamen Ali auf den Tisch fallen lasse.
 
Die Kassiererin hat den Ausweis mit vollem Namen gesehen. Wo war da das Problem?


Bankkarte :Barenise Henkow
Versichertenkarte: Vanessa Henkow
Ausweis: Barenise Vanessa Henkow
 
Ich habe Henkow verstanden, kann natürlich auch Henke sein. Barenise schreibt sich vielleicht auch anders. Ist total unwichtig

Und ich beziehe mich auf Ihre Aussage, nicht auf eine Meldung.

ich kann mir vorstellen, wie man sich da aufgeführt hat.

Fehlt nur noch "Man weiß doch, wie die so sind.".
 
Nein, du hast Namen und Karten verwürfelt und kannst die Dame damit nicht identifizieren.

Ich weiß übrigens ganz gut, wie junge Mütter mit Kind auf dem Arm und am besten noch Handy in der Hand sich an der Kasse benehmen können. Egal ob sie weiß oder gelb oder blau wie die Schlümpfe sind.
 
Dann also

Bankkarte :Vanessa Henke
Versichertenkarte: Berênïcé Henke
Ausweis: Berênïcé Vanessa Henke

Was ändert dies? Mit einem Perso wird die Frau zu identifizieren gewesen sein

Für mich ist es schon ungewöhnlich, daß nach einem Ausweis gefragt wurde. Ist mir im Leben nicht passiert.
Äußerst selten vergleicht mal eine Kassiererin die Unterschriften auf dem Bon und der Karte.
 
Ab einem Einkauf von über 100,- sind Kassierer eigentlich dazu verpflichtet sich den Ausweis zeigen zu lassen, wenn man mit Karte bezahlt.
 
Einen Bon müßten sie mir auch auf's Auge drücken.
 
Falsch. Den kannst du ablehnen oder (wie bei REWE) die App benutzen. In der App ausstellen, mit Payback-Karte kombinieren und das System druckt beim Bezahlen keinen Bon aus. Der kommt dann sofort per Email. Gibt lustige Sachen, wenn man sich damit beschäftigt. :D

Wie auch immer. Ich habe von Demonstranten gelesen, die absichtlich Polizisten anrempeln um entsprechende Videos und Fotos anzufertigen. Daher sind mir solche Meldungen als erstes mal nur suspekt. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Was glaubt ihr wie viele Asiatinnen mit deutschen Nachnamen hier rumlaufen? Ich kenne selber eine.
Ist nun mal so wenn ein deutscher Mann eine ausländische Frau heiratet. Sie nimmt den Nachnamen ihres Mannes an.

Auch so manche ausländische Vornamen sind für unsereins unaussprechlich.
Ist da halt naheliegend einen zweiten Vornamen zu wählen.

Wenn das eine Verkäuferin nicht kapiert, soll sie zur Putze umschulen. Da hat hat sie keinen Kundenkontakt.
 
@Cybercat: Jupp. Ist in einigen Communities ganz normal, einen für Deutsche "einfachen" Zweitnamen zu wählen. Und Frauen nehmen immer noch oft den Nachnamen des Mannes an.
 
Ab einem Einkauf von über 100,- sind Kassierer eigentlich dazu verpflichtet sich den Ausweis zeigen zu lassen, wenn man mit Karte bezahlt.

Nur bares ist wahres, mist Kredit*Karten. Wäre man Rassist hätte sie bei Barzahlung nichts bekommen.
 
Na ja, die Amis haben ein Problem mit Rassismus, deswegen haben wir jetzt auch eins.
Ich sage nicht das wir keines hätten.
Aber ist schon komisch das erst in USA was passieren muss, damit wir hier Demos gegen Rassismus organisieren.
Jetzt kommt natürlich jeder daher und sagt das er diskreminiert wird.
Sehe ich natürlich wieder völlig falsch.
 
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