[Windows 10] Letzter fehlerhafter Installationsversuch – 0x80240034 // KB4493440

Pauline

NGBler
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Hallo Zusammen

mein PC macht Probleme. Ab und zu hängt sich Firefox (neueste Version) auf und erst nach dem Drücken des Hauptschalters und Neustart des PCs funktioniert Windows 10 wieder richtig. Manchmal ist auch die gespeicherten Lesezeichen von Firefox nicht mehr da.

Jetzt ist mir aufgefallen, das Windowsupdate eine Fehlermeldung hat: Letzter fehlerhafter Installationsversuch: ‎19.‎05.‎2020 – 0x80240034. Es geht dabei um das Update KB4493440, für das demnach keine Support mehr besteht. Beim längeren Nachforschen habe ich entdeckt, dass mein PC wohl noch die Verion 1707 von Windows 10 installiert ist, die nicht mehr installiert.

Kann das Aufhängen damit etwas zu tun haben? Sollte ich auf die neueste Version von WINDOWS 10 updaten? Wenn ja, wie geht das?

Ganz, ganz lieben Dank für eure Hilfe

Pauline
 
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  • #3
Herzlichen Dank, Laui, für deine Info. Ja, ich meinte die Version 1709.

Ich bin deinem Link gefolgt und habe das Update durchgeführt, aber die Windows-Spezifikationen zeigen weiterhin als installierte Windows-Edition "Windows 10 Pro" und als Windows-Version "1709" an.

Das Runterladen der Installationsdateien mit dem Windows 10 November 2019 Update-Assistent funktioniert offenbar einwandfrei, die Installation bis ca. 65% auch verhältnismäßig flott. Danach ging es immer, immer langsamer. Da er gestern Abend dann anzeigt "PC wird neu gestartet" habe ich ihn über Nacht weiterlaufen lassen und heute Morgen zeigte er an, dass es Probleme gegeben habe und ob Windows es prüfen solle.
"Starthilfe -> Erweiterte Optionen -> Problem beheben, die das Laden von Windows verhindern" haben nix gebracht. Obwohl ich weder "Updates deinstallieren" noch "Systemwiederherstellen" oder Systemwiederherstellung" ausgewählt sondern "PC ausschalten" ist offensichtlich weiterhin nur die Version "1709" installiert :(

Dabei hat der Bildschirm zwar angezeigt, dass der PC sich ausgeschaltet habe, tatsächlich leuchtet aber noch die LED am PC und die HDDs surren weiterhin. Nach Drücken der Hardware-Starttaste für einige Sekunden, schaltet sich der PC dann tatsächlich auch aus.

Beim Neustart zeigte Windows dann zuerst an, dass das Laufwerk "C" überprüft werde, was ohne Fehlermeldung durchgelaufen und Windows auch ganz normal gestartet ist. Außer Google Chrome führen aber offenbar alle Programme zu Problemen. Beim Runterfahren zeigt Windows an, dass zwei Anwendungen dieses verhindern würden, es war aber nicht zuerkennen, um welche es sich handelt. Nach kurzer Zeit schloss Windows offenbar die Programme und fuhr scheinbar runter, den PC musste ich aber dann wieder am Einschaltknopf hardwaremäßig ausschalten. Der Neustart erfolgte dann sehr schnell (SSD) und auch beim Runterfahren von Windows schaltet der PC aus, wenn ich Firefox nicht gestartet hatte.

Der Windows Defender Security Center zeigt übrigens an, dass keine Maßnahmen erforderlich wären und der Integritätsbericht auch bei "Windows Update", dass es keine Probleme gäbe.

Hast du eine Idee, was da schief gelaufen ist? Was kann ich sonst noch tun, um meinen PC auf die Version 1909 upzudaten?

Ganz, ganz lieben Dank für weitere Unterstützung

Pauline
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du Antivirus-Software installiert? Wenn ja, bitte vorher deinstallieren.

Gruß
Baer
 
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  • #5
Danke für den Tipp, Baer!

Können die Probleme evtl. auch damit etwas zu tun haben? Ich habe nach einem Neustart und ner Std. ohne Nutzung unter Benachrichtigungen Folgendes gefunden:
IAStorIcon
Intel Rapid Storage Technologie
SATA verfügbar Festplatte: Entfernt

Offenbar ist Laufwerk "D:", auf dem die Daten liegen, nicht mehr verfügbar. Der Windows-Explorer lässt sich von der Taskleiste nicht mehr starten mit der Tastenkombination "Windows_E" hingegen schon. Firefox hingegen gar nicht, Fehlermeldung: "Ihr Profil Firefox kann nicht geladen werden". Google Chrome startet ohne Problem.

Kann die 2. HD defekt sein, obwohl Hard Disk Sentinel diese als perfekt (100%) in Zustand und Leistung anzeigt?
 
Puh, da scheint ja einiges "vermackelt" zu sein.

Persönlich würde ich eine saubere Neuinstallation vornehmen, da sind dann aber alle Daten, Programme und Einstellungen weg.

Kannst du die Daten irgendwie sichern?
 
Ja ich schlage auch vor du machst ein Daten Backup und machst eine Neuinstallation. Das machst du mit einem USB-STICK den du mit dem MediaCreationTool erstellt. Findest du auch in meinem obigen Link.
 
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  • #8
Habt herzlichen Dank, Laui und Baer!

Folgenden Aufbau habe ich:
Laufwerk "C" eine Crucial M500 SSD mit 223,6 GB (Leistung 100%, Zustand 46%) mit Betriebssystem und alle Programmels
Laufwerk "D" eine HDD ST4000DM000-1F2168 von Seagate mit 3726,0 GB (Leistung 96%, Zustand 100%) mit allen Dateien von "user"

Allerdings habe ich im Protokoll von Hard Disk Sentinel für die HDD das Folgende entdeckt:
11.05.2020 17:59:47,#199 Ultra ATA CRC Error Count 0 -> 514
11.05.2020 17:59:47,#198 Off-Line Uncorrectable Sector Count 0 -> 1082
11.05.2020 17:59:47,#196 Reallocation Event Count 16 -> 32
11.05.2020 17:59:47,#187 Reported Uncorrectable Errors 0 -> 4
11.05.2020 17:12:02,#199 Ultra ATA CRC Error Count 5 -> 38081
11.05.2020 17:12:01,#10 Spin Retry Count 0 -> 1635
06.05.2020 11:30:22,#199 Ultra ATA CRC Error Count 0 -> 64703
06.05.2020 11:30:22,#198 Off-Line Uncorrectable Sector Count 0 -> 448
06.05.2020 11:30:22,#196 Reallocation Event Count 16 -> 33
06.05.2020 11:30:22,#187 Reported Uncorrectable Errors 0 -> 4
06.05.2020 10:23:39,#199 Ultra ATA CRC Error Count 5 -> 57992
06.05.2020 10:23:39,#10 Spin Retry Count 0 -> 1628

unter S.M.A.R.T dieses hier
Fehlermeldung.jpg

und in der Übersicht steht, dass der Zustand nur noch 46% betragen habe:
Fehlermeldung2.jpg

Ich hab jetzt erstmal alles was möglich war in der Anwendung "Intel® Rapid Storage Technology deaktiviert, damit davon die HDD mit Laufwerk "D" nicht mehr ausgehängt wird und ich auch ein komplettes Backup von der HDD machen kann oder würdet ihr mir ein Image empfehlen und dass ich ggf. eine neue HDD als Laufwerk "D" einbauen sollte.

Welche Tools zum Backup und/oder Image würdet ihr mir empfehlen oder reicht einfach das Windows-Backup?

Zur Neuinstallation von Windows 10 auf der SSD habe ich noch folgende Fragen:
- Muss ich dann auch alle Programme neu installieren oder gibt's da ne Möglichkeit, die durch Backupp o.ä. auf die SSD zurückzuspielen?
- Kann ich für die Installation/Registrierung/Aktivierung auch meinen Original Key von Windows 7 Professional OEM:SLP verwenden, den "Installed Key" von Windows 10 Pro lt. ShowKeyPlus oder muss ich eine neue Lizenz für WIN20Pro kaufen? Darf man dann so ein nehmen oder ist das eher was Illegales?

Ui, sind jetzt aber viele Fragen geworden :m Ich hoffe, ihr helft mir trotzdem :unknown:

Ganz, ganz dickes Bussi

Pauline
 
Zuletzt bearbeitet:
@Pauline: Solange nix hart vom System dauerhaft referenziert ist (d. h. blockiert vom System, also sowas wie die pagefile.sys), reicht es, eine neue Festplatte nebendran einzubauen und alle Daten einfach rüber zu kopieren. Ganz klassisch.
 
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  • #10
Besten Dank für den Tipp, Metal_Warrior!

Ich hab jetzt erstmal keine Neuinstallation von Windows 10 vorgenommen. Seitdem ich alles bei der Anwendung "Intel® Rapid Storage Technology" deaktiviert habe, schnurrt der PC wieder wie eine Eins. Kein einziges Problem ist bisher wieder aufgetreten. Auch das Update auf die Version 1909 ging ganz einfach :T

Wofür ist die "Intel® Rapid Storage Technology" eigentlich von Nutzen? Spricht eigentlich etwas dagegen, darauf zu verzichten und ggf. zu deinstallieren? ;)
 
Wofür ist die "Intel® Rapid Storage Technology" eigentlich von Nutzen? Spricht eigentlich etwas dagegen, darauf zu verzichten und ggf. zu deinstallieren? ;)

Was hast du für Hardware? Ein Intel-System? Vermutlich gehört das zum Chipsatztreiber vom Hersteller deines Mainboards.

Ich habe ein AMD-System und kann diese Anwendung von Intel bei mir nicht finden. Von daher meine Vermutung mit
Intel und Chipsatztreiber.

Hier noch Infos über . Hat also mit Laufwerken zu tun...
 
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  • #12
Danke für den Tipp, LowStripper!

Ja, ist Intel verbaut und zwar als Board ein ASRock H87 pro4:

Wenn frau weiß, nach was sie suchen muss, dann klappt's manchmal auch mit dem Finden :confused: Es gibt da offensichtlich tatsächlich ein Kompatibilitätsproblem. Hier das habe ich nun nach vielem Suchen in den Tiefen der Seiten von Intel gefunden: "Beim Aktualisieren auf Windows® 10. Mai 2019 Update (Version 1903) auf einigen Systemen, auf denen Intel® RST-Treiber (Rapid Storage Technology) ausgeführt werden, tritt ein Fehler auf"

Warum der Hinweis aber nicht im dem Programm "Crucial Storage Executive GUI Client" selbst zu finden ist und es keinerlei Fehlermeldung beim Update dazu gab, entzieht sich meiner Kenntnis und finde ich echt doof :buh: Einige Stunden umsonst vergeudet :rolleyes:
 
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  • #14
:T :m :D

Aber noch mal zurückkommend auf die HDD, also Laufwerk "D", also die ST4000DM000-1F2168 von Seagate, mit 3726,0 GB (Leistung 96%, Zustand 100%) . Muss ich mir da Sorgen machen bzgl. Zuverlässigkeit wg. der Meldungen (s. o.) und wie muss ich die Info von Hard Disk Sentinel einordnen?

Dann noch ne Frage zur Datensicherung auf die externe HDD. Die Datensicherung von Windows 10 ist fehlgeschlagen, leider ohne nähere Angaben. Wie habt ihr das mit der Datensicherung so gelöst? Bordmittel oder extra Programm, unter Windows, Boot-USB oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber noch mal zurückkommend auf die HDD, also Laufwerk "D", also die ST4000DM000-1F2168 von Seagate, mit 3726,0 GB (Leistung 96%, Zustand 100%) . Muss ich mir da Sorgen machen bzgl. Zuverlässigkeit wg. der Meldungen (s. o.) und wie muss ich die Info von Hard Disk Sentinel einordnen?
Die Platte hat auf jedem Fall Probleme. Allerdings scheinen mir die Angaben des HD Sentinells wenig konsistent, siehe Ultra ATA CRC Error Count. Das ist ein Fehlerzähler, der üblicherweise immer nur hochgezählt und nie zurückgesetzt wird (6.05. von 5 -> 57992, 11.05. von 5 -> 38081, später am gleichen Tag von 0 -> 514). Da passt etwas nicht. Hauptursache für diese Fehler sind miese Kabel und Steckverbinder, aber auch Kontroller und die Platte selbst können die Ursache sein, wobei ich von keinem Fall weis, wo die Platte nachweislich die Ursache war. Darüber hinaus gibts wohl auch noch defekte Sektoren.

Checke die S.M.A.R.T.-Werte mit anderen Tools (z. B. ), mache auf jedem Fall ein Backup aller Daten auf der Platte, und überschreibe anschließend die Platte einmal komplett. Gibt es erneut Probleme mit der Platte oder die S.M.A.R.T.-Werte verschlechtern sich -> Platte austauschen.
 
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  • #17
Besten Dank, m6ld8ywqya, für deine ausführlichen Erläuterungen, Tipps und Anregungen. Probleme mit der Platte habe ich eigentlich ja keine weiter, außer dass das Programm "Crucial Storage Executive GUI Client" wohl aufgrund einer Inkompatibilität mit dem Windows 10. Mai 2019 Update die Platte immer wieder rausgeworfen hat.

Ich werde auf jeden Fall mal die Inhalte der Platte komplett auf eine externe HDD kopieren und dann die ST4000DM000-1F2168 komplett zumüllen und schauen was passiert. Hier schon mal ein Bild der S.M.A.R.T.-Werte von CrystalDiskInfo:

200522ST4000DM000_CrystalDiskInfo.jpg

Kannst du da irgendetwas Auffälliges entdecken?
 
@Pauline: bis auf die UltraDMA-CRC-Fehler und Befehlszeitüberschreitungen gibts nichts auffälliges. Keine Ahnung woher HDSentinel die fehlerhaften Sektoren und die vielen Fehler her hat.

Du könntest zur Sicherheit die Platte auch noch einmal mit dem Tool des Plattenherstellers testen.
 
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  • #19
Herzlichen Dank für den Tipp, m6ld8ywqya! SeaTools für Windows zeigt bei allen Testoptionen an, dass die HDD 100% hätte.


Allerdings meldet Seagate, dass bei der zweiten eingebauten HDD, einer BARRACUDA 7200, ST3000DM001, ein Firmwareupdate verfügbar wäre:

200523ST3000DM001SeagateDownloadSuche.jpg

Ist das "Wichtig", wie dort geschrieben oder sollte ich lieber die gute alte Weisheit „Never change a running system“ beherzigen so lange ich keine Probleme mit der Festplatte feststelle?


SeaTools für Windows zeigt auch bei dieser HDD in allen Testoptionen 100% an und im Protokoll von Hard Disk Sentinel gibt's folgende Einträge:
17.12.2017 11:19:45,#199 Ultra ATA CRC Error Count 0 -> 30390
17.12.2017 11:19:45,#198 Off-Line Uncorrectable Sector Count 0 -> 37
17.12.2017 11:19:45,#196 Reallocation Event Count 16 -> 22
16.12.2017 13:37:41,#199 Ultra ATA CRC Error Count 0 -> 48375
16.12.2017 13:37:41,#10 Spin Retry Count 0 -> 492
16.12.2017 13:32:38,#199 Ultra ATA CRC Error Count 0 -> 30374
16.12.2017 13:32:38,#198 Off-Line Uncorrectable Sector Count 0 -> 37
16.12.2017 13:32:38,#196 Reallocation Event Count 16 -> 30
16.12.2017 11:51:14,#199 Ultra ATA CRC Error Count 0 -> 2077
16.12.2017 11:51:14,#10 Spin Retry Count 0 -> 492

Hierzu auch ein Bild der S.M.A.R.T.-Werte von CrystalDiskInfo:
200523ST3000DM001_CrystalDiskInfo.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
@Pauline: Auch diese Platte ist unauffällig. Die war lediglich mal ziemlich heiß. Allerdings noch unterhalb des Grenzwertes.

Ich würde die Platten weiter beobachten und immer schön Backups machen. Den HDSentinel würde ich in die Tonne kloppen oder zumindest dafür sorgen das er die alten Werte vergisst und die aktuellen Werte mit anderen Tools vergleichen. Referenz sind da immer die Herstellertools. Allerdings melden die zum Teil selbst dann alles in Ordnung, wenn die Platte in S.M.A.R.T. bereits auffällig ist.

Die komischen Werte in HDSentinel könnten auch die Folge des Inteltreibers gewesen sein. Die waren in der Vergangenheit des öfteren für Probleme gut. Auch ist nicht völlig auszuschließen, dass die 4TB-Seagate-Platte tatsächlich vorübergehend Probleme hatte.
 
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