Zensuraufruf von Rowohltautoren gegen Biographie von Woody Allen

KaPiTN

Boomer ♪♪♫♪♫♫♪
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Bereits letzte Woche hat der amerikanische Verlag Hachette die Veröffentlichung von Woody Allens Biograpgie abgesagt, wegen Protesten aus den Reihen der eigenen Mitarbeiter. Jetzt wenden sich auch in Deutschland gegen die Veröffentlichung bei bei Rowohlt. In einem offenen Brief fordern 15 Autoren, die bei dem Verlag veröffentlichen eine Zensur und eine nicht Veröffentlichung.




Alleine schon die dumme Behauptung, Zensur wäre es per Definition nur, wenn es von stattlicher Stelle käme ist schon ärgerlich und natürlich falsch. Aber warum gilt beim Thema Mißbrauch bei einigen der Grundsatz, schuldig bei Verdacht?
Was soll dieser Meinungsfaschismus, wo Künstler wie Allen, aber auch Kevin Spacey boykottiert und sogar zerstört werden, ohne einen Nachweis einer Schuld?
Wie paßt das zusammen, sich für progressiv zu halten, aber auf den Rechtsstaat zu defäkieren und aus der Feder Fackeln und Mistgabel zu machen?
Die Namen der Unterzeichner sagen mir in der Mehrheit nichts, aber daß Knalltüten und Zerrbrillenträger wie Lobo und Stokowski dabei sind, wundert einen jetzt nicht.
 
Solche Aktionen liegen sicher auch in der Natur der Aktuellen gesellschaft.

Immer ersteinmal gegen alles und Prinzipiell gegen alles stimmen, weil es Hipp ist.
Voreiliges Verurteilen und Handeln spielt dabei keine Rolle, Hauptsache man kann mit Erhobenem Zeigefinger "du du du" sagen.

So Läuft die gesellschaft.
 
Wo hat der News-Redakteur seine Schreibe tunen lassen und was hat der "Kommentar" mit dem offenen Brief der Autoren zu tun?
 
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