[Born-IT] Windows 10: Kommt Edge als neue Spyware?

[English]Man kann nur hoffen, dass die Pläne schnell in der Schublade verschwinden. In den neuesten Canary-Builds des Edge-Browsers gibt es die Möglichkeit, den Verlauf der besuchten Webseiten im Edge mit „anderen Windows Features“ zu teilen. Es ließen sich zwar Gründe




Autor: Günter Born
 
Ist immer wieder spannend wie man aus neuen Feature versuchen solche Schlagzeilen bauen kann.
Gibt es eigentlich noch Seiten die nur Seriöse IT Nachrichten bringen?
 
Da hat nach Monaten wieder einmal jemand in so einem Thread geantwortet, sonst hätte ich fast vergessen, daß es diese Verlinkung hier noch gibt.

Wenn der Mann rausbekommt, daß der Windows-Explorer bei der Suche Dateiihalte sehen kann, deinstallaiert er dann Windows und stellt seinen Blog ein?
 
Das mag ja durchaus sein, dass er damit sein Geld verdient. Die Inhalte, die Aufbereitung, der journalistische Stil, die Objektivität, Typographie und Rechtschreibung des Blogs sind bei Born weit entfernt von einer professionellen journalistischen Arbeit.

Allerdings find ich die Panikmache wegen Datenschnüffelei und -auswertung sowieso fehl am Platze. Wenn ich Windows benutze, gehe ich natürlich davon aus, dass der Edge die Daten mindestens mit anderen Windows-Komponenten teilt. Alles andere wäre naiv.
 
Deswegen meine durchaus ernstgemeinte Frage nach einer professionellen Seite...
Golem evtl aber auch dort gibt es immer mehr reißerische / ungenaue / tendenziös geschriebene Artikel.
Heise schreibt zu 80% nur für blinde Klicks. (Ein paar Teilbereiche sind noch ganz gut, dann aber auch sehr speziell, wie ix und Technologie)
Allgemein wird Journalismus immer mehr zu *kopieren, quengeln, schlechtreden* egal in welchem Bereich :unknown: :confused:
 
Allgemein wird Journalismus immer mehr zu *kopieren, quengeln, schlechtreden* egal in welchem Bereich :unknown: :confused:
Was sollen sie auch anders machen.

Für gedruckte Medien zahlt niemand mehr. Ich sehr zwar in den Supermärkten und Kiosken noch immer die Unmengen an Zeitungen und Zeitschriften. Aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wenn ich zum letzten Mal jemanden eine Zeitung/Zeitschriften hab kaufen sehen. Bezahlabos sind auch kein tragendes Geschäftsmodell. Und da ausführliche Recherche zuviel Zeit und Geld in Anspruch nimmt, werden die Inhalte eben kopiert, gleich direkt von den Firmen mit unterschwelliger Werbung übernommen oder Masse statt Klasse produziert.

Ich könnte jetzt sagen, wir sind daran Schuld. Treffender wäre aber eher, dass die Omnipräsenz der Informationsmöglichkeit über das Internet den eingeschränkten Markt des professionellen Journalismus über die Jahre hinweg nahezu obsolet macht.
 
Jep das Stimmt - der passt in der Tat für sein Fachgebiet. "Leider" (aber verständlich. ist das hier sehr eng gefasst. Besuche den aber in der Tat auch recht gerne.

@Musv
Ich für meinen Teil zahle für Leistung gerne. Heise macht ja mit den + Artikel auch einen "Versuch" für besseren Content gegen Bezahlung. Leider sind die Artikel aber ebenso sehr selten mit Inhalt gesegnet. Meist ist hier die Qualität wesentlich schlechter als das was es vor ~10 Jahren in der ct noch gab.

Bei vielen anderen Zeitungen ist es ähnlich. Es gibt dann Abos für 8€ oder so und 90% der Artikel sind auch da heiße Luft. für die übrigen Artikel ist das Geld dann natürlich zu schade.
Ich fände es noch ganz cool wenn man z.B. 20 Artikel von einer Art Lesezirkel kauft und diese dann auf div. Seiten einzeln einlösen könnte.
Aber auch gegen ein Abo habe ich nichts - wenn ich mich eben auf die Qualität der Beiträge bauen kann.
Ich lese z.B. regelmäßig das die p.m. - auch da stimmen nicht immer alle Infos - das ist auch gar nicht nötig. Hier merkt man aber das sich die Autoren mit den Artikel einfach Mühe geben. Dort geht es aber leider eher nie um IT ;).
 
Bei vielen anderen Zeitungen ist es ähnlich. Es gibt dann Abos für 8€ oder so und 90% der Artikel sind auch da heiße Luft. für die übrigen Artikel ist das Geld dann natürlich zu schade.
Früher ging man in den Zeitschriftenladen, nahm das Magazin das einen interessierte in die Hand, blätterte es durch und kaufte es dann, wenn es nützlich genug erschien. Da wurde nichts hinter Paywalls versteckt und es gab noch mehr Anreiz, das Heft voll mit nützlichen Artikeln zu packen.

Im Abomodell reicht es schon, ab und an einen guten Artikel zu schreiben, damit die Leute das Abo abschließen. Der restliche Content ist nur noch des Content wegen.
 
Ich glaube eben nicht das das Abo Modell wirklich häufig über längere Zeit abgeschlossen wird... Das wären natürlich Statistiken interessant, die wird aber wohl keiner rausgeben
 
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