Welle von Erpressermails: Name & Passwort soll Empfänger verunsichern

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Die Polizei informiert über eine neue Welle von Erpressermails, die neben dem vollen Namen auch mindestens ein korrektes Passwort beinhalten. Dort wird behauptet, man habe die Empfänger beim Pornokonsum gefilmt und diverse persönliche Daten von ihren Geräten entwendet. Angeblich verhindere die Zahlung von 299 Euro in Bitcoin die Veröffentlichung des brisanten Materials.

Offenbar haben Cyberkriminelle die Daten aus mehreren Hacks miteinander kombiniert. So werden die Angeschriebenen nicht nur mit vollem Vor- und Nachnamen adressiert. Heise security berichtet sogar , dass ebenfalls mindestens ein korrektes Passwort des Empfängers in der E-Mail genannt wird, um diese einzuschüchtern. Die Passwörter stammen offenkundig von früheren Hacks und wurden lediglich mit anderen erbeuteten Daten vermischt, um die Empfänger so persönlich wie möglich anzusprechen.



Angeblich wurde beim Besuch einer Webseite mit pornografischen Inhalten die Kamera des Nutzers aktiviert, um sie bzw. ihn beim Konsum zu filmen. Dann soll die Schadsoftware der angeblich alle Kontakte der installierten Messenger und der E-Mail Postfächer ausgelesen haben. Man könne das Video mit den Kameraaufnahmen links und den konsumierten Frischfleisch-Filmchen rechts in dieser Form an alle Kontakte schicken, sofern man nicht dazu bereit sei, 299 Euro an eine Bitcoin-Walletadresse des Cyberkriminellen zu schicken. Angeblich sei der Täter nicht zu lokalisieren, weil er sich im Ausland aufhält und alles zur Verschleierung seiner Identität unternommen habe.

Wer sich dagegen wehren oder nichts überweisen will, muss später 10.000 Euro bezahlen, sollte man erreichen wollen, dass das peinliche Video wieder aus dem Internet entfernt wird. Natürlich soll die Nachricht in erster Linie die Empfänger aufschrecken und für Panik sorgen. Neu ist dabei die Nennung des korrekten Passworts in Kombination mit der Namensnennung. Im englischsprachigen Bereich ist diese Masche schon mehrere Monate alt. Mit den deutschsprachigen Nachrichten erhoffen sich die Täter „wahrscheinlich,dass die Erpressermails nun mehr beachtet werden„, wie es die Polizei in Niedersachsen so treffend


Erpressermails erhalten: was tun?


Die Behauptungen in der Nachricht sind natürlich allesamt frei erfunden. Löschen Sie diese Mails einfach! Personen, die der Aufforderung zu Zahlen nachgekommen sind, sollten auf jeden Fall Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei erstatten. Leider ist eher fraglich, ob das etwas bringen wird. kann man sich zwei Beispiele der Erpressemails genauer anschauen.








Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
 
Yup schon eine bekommen (Daten mal wieder aus dem Adobe Hack, also mehr oder weniger allgemein verfügbar). Allerdings frage ich mich noch immer, wie die Drecksäcke es geschafft haben, an meinem Desktop-PC die verfickte Kamera anzuschalten. Muss wohl zahlen :(
 
Also ich habe einen schicken Aufkleber auf meiner Kamera und die intern auch noch abgeschaltet :D

Allerdings denke ich, dass wieder reichlich Leute drauf reinfallen werden.
Alleine schon, weil sie ein schlechtes Gewissen haben und nicht möchten, dass durch eine Gegenwehr der/die Partner/in was mitbekommt :cool:
 
Ich habe gar keine Kamera am PC angeschlossen. Wenn ich dann so eine Email bekäme, würde ich müde lächeln.

Das gilt wahrscheinlich sowieso für die meisten in diesem Forum.
 
Also auf die E-Mails, die auf der polizei-praevention.de-Seite in Form von Screenshots veröffentlicht wurden, sollte man mit einigermaßen gesundem Menschenverstand nicht reinfallen. Insbesondere der letzte Abschnitt zeigt doch, dass das Massen-Mails sind:



Wenn dann natürlich neben dem Namen noch ein gültiges Passwort versendet wird, fallen sicher einige rein...
 
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