Welche (leichte) Programmiersprache für Atmega8?

Popopirat

NGBler
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Schönen guten Abend die Herren und Damen,

bin ein wenig in die Welt der Microprozessoren eingestiegen. Ich nöchte keine ganzen (PC) Programme erstellen, sondern legendlich ein wenig rumspielen und mit LED (eventuell auch LED Lichtbändern ansteuern).

Mir ist Assembler einfach zu aufwändig für meine kleinen Projekte.

Gibt es da nicht etwas leichtes wo viele Befehle schon fertig sind also sowas wie ne Skriptsprache? C/C++ fällt denke ich auch weg.

EDIT: Hab etwas von Bascom gefuden? Wäre das sowas?
 
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Als Programmieranfänger würde ich keinesfalls mit Mikrocontrollern anfangen. Die Einstiegshürden sind de vorsichtig ausgedrückt sehr hoch im Vergleich zur Entwicklung von Desktopanwendungen mit c#.

Fang lieber mit einfachen Kommandozeilen Sachen an.
 
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  • #3
Ich möchte ja nicht direkt programmieren lernen, ich interessiere mich eher für Elektronik und möchte aber auch Dinge steuern und dann kommt der Atgema in spiel :-)
 
Und wozu dann die Programmiersprache?

Ich denke in dem Fall solltest du vielleicht deutlich machen was du vor hast und was es mit Programmierung zu tun hat wenn du nicht programmieren willst.
 
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  • #5
Ich komme ja nicht drum rum in eine Sprache einzusteigen wenn ich mit uC arbeiten will.

Mir gehts um simples banales. LED ansteuern, eventuell auch kleine Displays mit Text usw.
 
Wenn du noch absolut unbedarft bist, würde ich dir dazu raten danach zu suchen was für deine Hardware Bibliotheken bzw. APIs anbietet.
Und dann in diese Sprache "einsteigen" die die besten Bibliotheken anbietet um mit der Hardware zu kommunizieren.

So hast du zumindest eine Chance das du nicht komplett bei Null anfangen mußt und dich zielorientiert einarbeiten kannst. Natürlich sollte man die Grundlagen einer Programmierung erlernen, aber das kommt dann vielleicht wenn du die Bibliotheken nutzt und gewisse Entscheidungen/Logik haben willst.

Kann schwer oder leicht sein.

Ich würde einfach mal nach "HardwareName API" oder "HardwareName Bibliothek/Library" im Internet suchen. Oder du schaust auf der Herstellerseite ob es nicht sogar dort schon fertige Schnittstellen gibt. Könnte vielleicht vorkommen.
 
Ich würde, gerade für solche projekte wie leds und lichtbänder ansteuern, arduino empfehlen. Die entwicklungsumgebung ist recht leicht zu verstehen und wenn man tiefer einsteigen will versteht der atmega auch C. Habe selbst ein paar clones für 4 euro das stück aus china, sehr schöne sache.
 
Definitiv Arduino. Gerade für Einsteiger ist ein Arduino da deutlich besser geeignet, gerade von z.B. Aliexpress bekommt man einen Arduino mitsamt weiterer Hardware für wenige Dollar.

Von einem ATmega selbst solltest du die Finger lassen, das ist alter Mist, da gibt es deutlich besseres. Wenn du etwas mehr willst, dann kannst du dir den STM32/EFM32/NRF51822 usw. mal anschauen, aber hier muss man zwangsläufig etwas Erfahrung haben, denn diese sind mitunter recht komplex in der Handhabung.
 
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Kann Arduino auch nur wärmstens empfehlen. Komme aus der Software-Ecke und wollte mir zumindest ein paar Elektrotechnik-Basics aneignen. Durch die simple, fertige IDE und unzählige Tutorials und Code Snippets hat man einen schnellen Einstieg und flott ein paar Erfolgserlebnisse. Zusammen mit einem Breadboard und genügend Steckern kann man ohne zu Löten schnell experimentieren und alle Bauteile einfach wiederverwenden.



 
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  • #11
Kurz ne andere Frage: diese fertigen Brücken wie auf dem Bild von electric.larry gibt es diese stecker zum selber crimpen?
habe noch viele flexible stücke in 0,5qmm und weniger und würde mir gerne selber so brücken bauen

bzw. was ist das gegenstück also die stecker zu diesen buchsen?
 
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Kauf dir einfach irgendein breadboard mit brücken kostet nur ein paar Dollar auf Ali.

Bei Conrad zahlst du locker 20€ für das bischen Kupfer und Plastik.
 
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  • #13
Breadboard und das alles habe ich bereits

Wollte mir nur selber die Brücken machen.

Löte mir selbst ein fuktionierendes atmega Board wo ich die i/o per Buchse selber abgreifen will.

Deswegen die Frage mit der buchse und den dazugehörigen stiften insofern es das gibt
 
Ich meine die Arduino Software kann man auch benutzen wenn man nur den Atmega hat, man braucht also keinen originalen Arduino
 
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  • #15
Ist das so berät Entwicklungsumgebung wie boscom? Wenn ja in welcher Sprache wird da programmiert?
 
nein



Aber bascom ist natürlich je nach Vorkenntnisse schon irgendwie mächtiger denke ich fast.
Wenn es aber leicht sein soll, dann ist die Arduino IDE schon ok.

Flowcode ist vielleicht auch was für dich
 
Von einem ATmega selbst solltest du die Finger lassen, das ist alter Mist, da gibt es deutlich besseres. Wenn du etwas mehr willst, dann kannst du dir den STM32/EFM32/NRF51822 usw. mal anschauen, aber hier muss man zwangsläufig etwas Erfahrung haben, denn diese sind mitunter recht komplex in der Handhabung.
1. Was für ein µC sitzt denn auf deinem gerade empfohlenen Arduino?
2. Einem Anfänger einen ARM Cortex M zu empfehlen ist ungefähr so, als würde man einen Flugschüler in der ersten Stunde in eine 747 setzen...
 
1. Was für ein µC sitzt denn auf deinem gerade empfohlenen Arduino?
2. Einem Anfänger einen ARM Cortex M zu empfehlen ist ungefähr so, als würde man einen Flugschüler in der ersten Stunde in eine 747 setzen...

Lesekompetenz...

Wenn ich Arduino schreibe, dann meine ich die komplette Arduino Umgebung. D.h. ein Arduino Board aus z.B. China, dazu die Arduino IDE usw. Aber kein eigenes Board mit selbstgefrickeltem Programmer und sonst was.

"Wenn du etwas mehr willst" hast du wohl auch gekonnt überlesen.
 
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