[Sonstige] Was machen erfolgreiche Spieleentwickler mit ihren Millionen?



Bitte deine Arroganz kannst dir sparen, Du schreibst doch Beiträge mit, ja ich hab keine Quellen bitte beschäftigt euch mit dem Thema damit man meine Aussagen nachvollziehen kann... das einzige was die KI hervorgebracht hat, war ein Drehbuch welches von Menschen umgesetzt wurde und der Kurzfilm war mehr als Scheiße.
 
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  • #43
Ich finde, wenn man diverse Behauptungen aufstellt, die dann von der Mehrheit infrage gestellt werden, sollte man schon eine Quelle liefern. Insbesondere, wenn die "Gegenseite" auch schon Quellen für ihre Behauptungen geliefert hat. Ein Hinweis auf "Recherchier doch selber!" ist typisch für Menschen, die nur Anekdotenwissen besitzen, bspw. im Kreise der Verschwörungstheoretiker.






Ich sehe hier keinen Anhaltspunkt für irgendeine Art von Kreativität, die Drehbücher und vor allem Computerspiele entwickeln kann, die den Menschen gefallen. Klar, Uwe Bolls Filme oder das neue Call of Duty wird wohl über kurz oder lang von einer KI programmiert – aber selbst dafür braucht man vorher Startparameter und Grenzen, die Menschen definieren.

Bisher habe ich nicht mal eine gescheite SprachSYNTHESE (!) gehört, die sich nicht anhört wie die totale Roboterstimme, also abgehackt und kalt. Wenn so eine Computerstimme dann einen Film oder ein Spiel vertont, sehe ich schwarz für dessen finanziellen Erfolg. Menschen müssen selbst jahrelang lernen, um so etwas mit ihrer Kreativität auf die Reihe zu bekommen – einer KI, deren Intelligenzlevel sich auf dem eines Vierjährigen (und selbst das finde ich noch zu hoch gegriffen) befindet, traue ich das auf keinen Fall zu.

Also ja, in 200 Jahren vielleicht; vielleicht auch etwas früher, aber derzeit sind die existierenden KI in keinster Weise fähig, den Menschen zu ersetzen. Und jetzt bitte zurück zum Thema, oder investieren Spieleentwickler derzeit stark in KI, die selbst Spiele schreibt? :m
 
Was er erst für Zeuch schreibt sobald er 25 Beiträge hat. Ich freue mich schon aufs P&G.
 
Games ist ein high risk geschäft. Da bleibt am Ende gar nicht so viel übrig und wenn da ein Projekt nicht wie erwartet läuft steht man schnell kurz vor der Insolvenz oder zumindest der Übernahme. Wobei Niantic und Valve da noch eine ausnahme sein dürften aber generell sind die großen Publisher und Entwickler
1. im vergleich zu Firmen aus anderen Bereichen immernoch verdammt klein
und
2. Was da an laufenden Kosten steht ist enorm. Dafür muss man dann entweder wen finden, der die Entwicklung finanziert oder man investiert das Geld vom vorhergehenden Spiel dort rein.

Niantic wird sich einfach denken, warum jetzt groß Geld in Server investieren wenn in 2 Monaten gar nicht mehr so viele Server gebraucht werden und Valve hat vermutlich einfach extrem viele Projekte im Hintergrund laufen und viele davon werden nie zu irgendwas kommen.
Ich glaube bei Valve ist auch ein wenig das Problem, dass die angestellten ja ein Stück weit das machen können was sie wollen und alte Projekte besser machen und besonders Bugs fixen ist halt nicht so toll wie was neues machen.
 
und warum ist das in der Branche deiner Meinung nach so viel Schlimmer als in anderen Branchen?

Du hast da auf jeden Fall erst mal mindestens 2 Jahre enorme laufende Kosten an nem Projekt das erst mal nichts einspielt und dann hat sich die Branche auch zu einem Punkt aufgeblasen der vermutlich so nicht haltbar ist und man gleichzeitig seit 20 Jahren Verkaufspreise haben die sich kaum der Inflation anpassen.

Ich würde übrigens sagen sich mit Restaurants oder ähnlichem selbständig zu machen ist da noch viel schlimmer. Da beschweren sich dann alle warum das so teuer ist, aber wenn man da mal kurz durchrechnet, merkt man ganz schnell was da erst mal für Kosten dahinter stehen.
 
naja, aber hier im Thread geht es ja um die Frage "was machen ERFOLGREICHE...".
Du hast da sicher Recht, gleiches gilt aber auch für viele andere Branchen wie die Filmindustrie etc.

Aber in beiden Branchen gibt es offensichtlich Unternehmen die massive Gewinne generieren.
Ich habe hier zwar glaube ich noch nichts von Zahlen gelesen, aber auf dieser Annahme baut ja der thread auf.

Du denkst das bei den wenigsten Projekten was hängen bleibt?

Klar, das wird auch überall immer auf dem Papier genau so sein, rein schon aus Steuergründen.
 
Naja es bleiben schon Gewinne hängen aber bei großen Unternehmen wie EA die das selbst finanzieren müssen die mehr oder weniger schnell in neue Projekte investiert werden damit der Gewinn nicht von den laufenden Kosten aufgefressen wird. Dazu kommt noch der Wachstumszwang da sonst die Aktionäre abspringen. Heißt nicht, dass es akzeptabel ist Spiele einfach verbuggt zu lassen und da nichts zu beheben.

Da bleiben schon Gewinne aber die werden halt da investiert wo man sich auch genügend Profit erhoft.
Mal zu den Spielen im OP:
Die Frage ist was soll man bei DotA und CS:Go weiterentwickeln?
Spielmechanik? Gerade bei CS wird da ja viel rumgeschrien wenn sich irgendwas an den Regeln ändert und bei DotA dürfte es ähnlich sein. Bliebe dann ja vor allem noch neue Maps als Möglichkeit. Da ist die Frage, sorgen die für neue Spieler oder dafür das mehr Spieler, die auch Geld investieren da bleiben?

Sonst wäre noch die Grafik aber das könnte sogar kontraproduktiv sein, denn bessere Grafik bedeutet ja auch höhere Systemanforderungen und dadurch weniger die das Spiel spielen können.
Wo wir dann auch an dem Punkt mit einem sehr fragwürdigen Geschäftsfeld von Valve wären.

Bei CS:Go gibts ja die Skins die man teilweise nur aus Kisten bekommt für die man Keys braucht und das ist dann zufällig. Das ganze System geht schon sehr in richtung Glücksspiel und das Endergebnis kann gegen fast richtiges Geld durch verkauf gegen Steamguthaben oder richtiges Geld durch verkauf auf externen Seiten umgewandelt werden.

Bei Pokemon Go hat sich die Serversituation ja mittlerweile gebessert wobei die den Ansturm am Anfang wohl wirklich nicht erwartet haben und es da vielleicht auch nicht so einfach ist das einfach hochzuskalieren.
 
Bei Pokemon Go hat sich die Serversituation ja mittlerweile gebessert wobei die den Ansturm am Anfang wohl wirklich nicht erwartet haben und es da vielleicht auch nicht so einfach ist das einfach hochzuskalieren.

Das ist auch das, was immer bei Blizzard kritisiert wird. Es wird bei neuen AddOns, Spielen etc. immer nach groesseren Servern verlangt, damit bloss kein Lag oder Warteschlange entsteht.

Aber mal ernsthaft, welcher Entwickler stellt zusaetzliche Server bereit (Kosten!), wenn sie das Ganze nach spaetestens 14 Tagen gelegt hat. Es gibt halt immer den Run zu AddOn, Spielstart...das flaut aber wieder ab. Siehe auch PokemonGO. Soviele wie am Anfang werden wohk nicht mehr spielen.
 
Man kann die Preise nicht 1:1 vergleichen. Früher hast du bsp. ein Addon zu einem Spiel bekommen welches dich mehrere Stunden gefesselt hat. Heutzutage gibt es DLCs, die im schlimmsten Fall innerhalb von 2 Stunden durchgespielt sind - aber dich 20-30€ kosten. Genauso gibt es genügend Microtransactions mit denen die Spielehersteller genügend einnehmen - siehe zb Rainbow Six Siege. DLCs kommen als Update, aber um die Charaktere freizuschalten brauchst du die Ingame Währung. Nur kostet dich 1 Char halt doch mal schnell 25000 Credits und du kriegst im Schnitt pro Spiel, wenns gut läuft, 300 Credits zusammen. Sprich du müsstest 84 Spiele gewinnen damit du dir 1 Char kaufen kannst - das ist ne ordentliche Menge.

Oder du gehst einfach in den Shop & kaufst dir die Credits. Bei einer großen Spielermenge schaut da dann schon n nettes Sümmchen dabei raus. Vor allem wenn man dann auch beginnt mit so Sachen wie Waffenskins oder Charakter Skins oder whatever.

Das mit dem Restaurant ist so ne Sache. Auch hier muss Preis/Leistung passen, auch wenn du hohe Grundkosten hast. Ein Schweineschnitzel um 15€ wird dir wohl niemand abkaufen. Nur: Das meiste Geld holst du dir sowieso über die Getränke rein.
 
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  • #52
Aber mal ernsthaft, welcher Entwickler stellt zusaetzliche Server bereit (Kosten!), wenn sie das Ganze nach spaetestens 14 Tagen gelegt hat.
Je nach Aufbau des Serverclusters gibt es bei vielen Rechenzentren (z.B. Amazon) die Möglichkeit, "Cloud"-Server tage- oder sogar stundenweise anzumieten. Wenn da ein großer Publisher mit ein paar zehntausend Euro kommt, wird da sicher einiges möglich sein. Mehr Spieler = mehr Geld.

Aber stimmt, man kann es auch einfach aussitzen. Die Schafe kaufen ja dennoch fast alles blind, sogar schon vor dem Launch. Staggered release mit Warteschlangen gibt's auch selten, weil man ansonsten direkt wieder die Spieler am Hals hat, die in der Warteschleife stehen.
 
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