[Windows 10] VNC client

Trash

NGBler
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17 März 2021
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44
Hi leute,

ich benutze regelmaessig vncviewer auf linux. Das ist ganz gut auf die Schnelle aber jetzt suche ich noch einen VNC client Programm fuer Windows 10. Ich habe schon einige per googeln gefunden und wollte hier nochmal nachfragen welche ihr so benutzt, bevor ich mich durch alle muehsam durchteste.

Gibts ein VNC Prog. das sich genau so handle laesst wie wenn man auf dem server ist?

Bei vncviewer ist zbsp etwas das mich stoert, dass man da nicht ein Terminalfenster per ctrl+alt+t oeffnen kann.

Gruesse
 
Ich nutze . Ist zwar kein VNC, aber ebenfalls Fernwartungssoftware. (Basierte ursprünglich auf VNC). Ich bin sehr zufrieden damit, weil es rund läuft.

RealVNC ist allerdings auch für Windows nutzbar, von daher, wenn du es ohnehin schon nutzt, dann auch dort.

- Für den PC, den du steuern willst.

- Für den PC, von dem du aus steuern willst.
 
Ich benutze hier TigerVNC. Der Client laeuft auf diversen OS inklusive Windows und Linux, fuer die Serverseite gibt's mit Xvnc einen Server, der einen virtuellen Desktop bereitstellt. Sowohl Client als auch Server unterstuetzen diverse Erweiterungen wie z.B. das dynamische Anpassen der Bildschirmgroesse ohne Reconnect.

Ein paar Quirks gibt's immer, insbesondere mit dem Handling der Zwischenablagen - uebliche Linux-Desktops haben zwei (einmal "Primary" - Text markieren und per Mittelklick einfuegen, einmal "Clipboard" - klassisch Ctrl-C/-V), Windows nur eine. Was da drin landet ist manchmal etwas zufaellig wie mir scheint.
Ausserdem wird in der Defaultkonfig F8 benutzt um das Popup-Menu einzublenden und steht dann nicht mehr anderweitig zur Verfuegung - aergerlich wenn da eine haeufig benutzte Funktion der IDE drauf liegt. Kann man aber aendern.
Allgemein musst du bei Shortcuts natuerlich darauf achten, dass sie sich nicht mit dem Hostsystem beissen. Also Ctrl-Alt-Del ist nicht ideal :)
 
@Trash: Wenn es nicht über VNC, sondern über RDP laufen kann (was bei Windows sowieso der bevorzugte Weg sein sollte), ist Remmina mein Favourit. Das kann man so einstellen, dass alle Tastatureingaben gefangen werden. Zumindest ist mir keine aufgefallen, die mich zurück auf den Linux-Host gebracht hätte, wenn ich mal (selten, zugegeben) damit gearbeitet hab und diese Option an hatte.

Teamviewer ist die dümmste Empfehlung, die ich in dem Zusammenhang kenne. Ein dauerhafter Login für die Jungs von Teamviewer, ganz ohne dass sie ein Passwort eingeben müssen. Und für alle anderen mit lächerlichen Sicherheitsmechanismen geschützt. Wann immer man ein System kompromittiert sehen will - so gehts!
Das Ding heißt nicht TEAMviewer, weil man damit ne virtuelle Konsole ins Internet stellt, sondern weil man sich ALS TEAM da was angucken kann. Gemeinsam auf einer Kiste, der Remote-Typ plus der Typ, der lokal dran sitzt. Und dafür reichen die Sicherheitsmaßnahmen auch. Nicht für ne Dauer-Eintrittskarte.
 
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