Versehen: Sony stellt statt Trailer Vollversion auf YouTube zur Verfügung

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Während schon seit einigen Jahren Rechteinhaber, wie Sony, aus der Medienbranche regelmäßig gegen Urheberrechtsverletzer, die komplette Filme illegal zur freien Verfügung aller ins Netz stellen, vorgehen, ist nun einem Mitarbeiter des Unternehmens genau dieser Fehler, aus einem Versehen heraus, selbst passiert. Ursprünglich jedenfalls war es geplant, auf der Plattform YouTube nur einen Trailer einzustellen, statt der Vollversion, .



Aufgrund des Kinostarts der Sony Pictures-Produktion von „Khali the Killer“ Ende August in den USA, war es vorgesehen, das Release auf der Video-Plattform YouTube auch mit einem Extra-Trailer unter dem Titel „KHALI THE KILLER: OFFICAL RED BAND TRAILER Now On DVD & Digital“ entsprechend zu präsentieren, um so die Zuschauen in die Kinos zu locken.



Denjenigen, die sich den Trailer anschauen wollten, dürfte der Fehler schon aufgrund der Zeitanzeige im YouTube-Player-Display aufgefallen sein: Die Abspielzeit belief sich auf einer Länge von knapp anderthalb Stunden. Was dann folgte, war die Überraschung, denn der Film Sony Pictures-Account wurde komplett, ohne jede Einschränkung, abgespielt und konnte zugleich von jedem Nutzer abgerufen werden.

Natürlich blieb das nicht unbemerkt, die Aufrufzahlen sprachen für sich. Bevor noch Sony mit einem Stopp der Verbreitung entgegenwirken konnte, näherten sich die Zugriffszahlen laut TorrentFreak deutlich dem fünfstelligen Bereich. Auch entsprechend spöttische Kommentare ließen nicht auf sich warten: einige rieten dringend vom Anschauen ab, verriete doch der Trailer bereits die ganze Handlung. Ein anderer Kommentator meinte: „Das ist wirklich nur der Trailer, der ganze Film dauert vier Stunden.“ Ein weiterer YouTube-Nutzer schreibt: „Ich denke nicht, dass es wirklich „zufällig“, sondern eher ein cleverer Marketing-Trick ist. Das Internet brummt über einen Film, der sonst in Foren/ Social Media nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen hätte.“ Inzwischen jedoch ist zu dem so angepriesenen Trailer offline.

Bildquelle: , thx! (CC0 Public Domain)




Autor: Antonia
 
Bei solchen Sachen frag ich mich ja immer, wie es bei denen aussehen muss, dass die Marketingabteilung überhaupt erst Zugriff auf den kompletten Film hat, um diesen aus Versehen hochladen zu können.

Falls das überhaupt ein Versehen war und nicht ne Msche a la "oh, wir haben den Prototyp vom neuen $Smartphone ganz aus Versehen in ner Bar liegen lassen" ist.
 
Natürlich blieb das nicht unbemerkt, die Aufrufzahlen sprachen für sich. Bevor noch Sony mit einem Stopp der Verbreitung entgegenwirken konnte, näherten sich die Zugriffszahlen laut TorrentFreak deutlich dem fünfstelligen Bereich.

Wieso natürlich, wenn bei Hochladen die Dateigröße nicht aufgefallen ist? Oder haben die einen automatischen Alarm bei 9000 Clicks, weil sie nur mit ein paar hundert gerechnet haben?

Wer soll da an ein Versehen glauben?
Und haben die nur mit ein paar Hundert Aufrufen für den Trailer gerechnet oder warum
 
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