USB Raid zuverlässig?

eraser

Stinkstiefel
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Ich nutze bisher eine externe 3TB Platte, welche allerdings ungesichert ist. Aus diesem Grund (Bitte keine Raid ist kein Backup-Diskussion) bekomme ich in dieser Woche das selbe Modell noch einmal.
Ich möchte ein Raid erstellen und frage mich nun, ob das zuverlässig funktioniert. Da einem bei Mac nicht direkt mitgeteilt wird, wenn das Raid im Eimer ist, muss das auch laufen bzw. ich habe keine Lust das täglich zu überprüfen. Sprich ist das ganze fehleranfällig?

Hat da jemand bereits Erfahrungswerte?
 
Raid mit zwei unabhängigen USB-Festplatten erstellen ist eine sehr Hemdsärmelige Lösung... Selbst wenn man sich da ne Lösung zurechtfrickelt, einmal nen kleinen Wackler im USB-Stecker = RAID dahin. Also ja, wäre meiner Meinung nach äußerst Fehleranfällig. Außerdem schiebst du in der von dir angedachten Löung dem armen USB-Controller gleich mal das synchrone Management von 2 Festplatten zu... freuen wird der sich darüber nicht. Wenn ansonsten noch Datenintensives über USB geht, wirds da sicher irgendwann mal eng...

Ich würde an deiner Stelle lieber ein neues, externes Gehäuse kaufen, welches die zwei Festplatten beherbergt und intern im RAID1 betreibt. Die Synchronisierarbeit übernimmt dann der Platten-interne Controller.
Oder beide Festplatten intern verbauen, falls du ein Gerät hast das dies unterstützt (Mac Pro).
 
Wenn du mehrere externe Platten als Datenspeicherort mit Ausfallsicherung verwenden willst dann würde ich über ein NAS nachdenken.

MfG
Mr. J
 
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  • #4
@Ungesund: Das mit dem Controller leuchtet in der Tat ein. Aber da müsste man einfach sehen, wie es dann mit der Auslastung ist und ob das funktioniert. In den meisten Fällen findet hier allerdings entweder schreiben oder lesen statt. Was technische Defekte betrifft hast du ansich recht, die kann es geben. Allerdings sollte sich doch das Raid bei zB einem Wackelkontakt - welcher ohnehin nicht stattfinden sollte - bei Behebung das Raid wieder syncronisieren und wenn dann nur der Teil seit Ausfall auf der Platte fehlen. Interne Platten kann ich leider (MacMini) nicht einbauen.

«Mr J: Ich möchte kein NAS. Ich habe meine externe Platte am Mac Mini und verbrauche während des Betriebs gerade mal 10 Watt Strom. Das ist zwar meist genauso wenig wie bei einem NAS, allerdings kann ich auf dem Mac (Server)Software installieren wie ich möchte und die kann hinterher was. Die Platten sind auf Schaumstoff und das Wohnzimmer ist komplett geräuschlos.
 
Ich würde an deiner Stelle lieber ein neues, externes Gehäuse kaufen, welches die zwei Festplatten beherbergt und intern im RAID1 betreibt. Die Synchronisierarbeit übernimmt dann der Platten-interne Controller.

Ist auch schneller als RAID über zwei USB-Platten. Der Overhead von USB würde das RAID mit zwei Platten vermutlich um 10-25% im Vergleich zum Gehäuse verlangsamen.
 
Ich versteh grad nicht warum es unbedingt ein Raid sein soll? Wieso nicht einfach regelmässig die Platten syncen? Für Windows.gibts z.B
Synctoy um sowas zu machen. Ich gehe mal davon aus, das etwas ähnlich auch für.Mac existiert.

MfG
Mr. J
 
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  • #7
Bei Mac gibt's TimeMachine. Ich möchte halt einfach dauerhaft alles so verfügbar haben, wie ich es abgelegt habe. Ist eine Platte defekt wird sie ersetzt und es geht genauso weiter wie vorher.
 
Waere eventuell ein Raspberry Pi als "mini-NAS" eine Alternative? Der hat ja 2x USB - wobei ich das auch eher als suboptimal empfinde (ich wollte es einfach nur mal so als Idee in den Raum stellen).

Ich empfinde den Vorschlag ein (stromsparendes) NAS-Gehaeuse mit TimeMachine-Unterstuetzung auch als beste Moeglichkeit fuer dein Vorhaben - alternativ kannst du natuerlich die USB Festplatten nacheinander an deinen Mac haengen und einfach normale TimeMachine Backups fahren.

Ein USB Raid klingt mir doch ein wenig abenteuerlich.
 
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  • #10
Auch wenn ich hier 2 Raspberrys habe, taugen die nicht um im Netzwerk als NAS zu agieren. Nicht nur, dass der Pi nur eine 100 Mbit Schnittstelle hat, er muss sich die Bandbreite auch noch mit dem USB-Port teilen. Ist also absolut ungeeignet - leider. Der Banana-Pi käme da evtl. schon eher in Frage.
Allerdings möchte ich die Platten aus Softwaregründen am Mac betreiben und bin auch sehr zufrieden damit.

Was ich bei dem ganzen eh nicht bedacht hatte war, dass beim Raid erstellen alle Daten futsch wären. Da ich nicht schon wieder Bock auf umkopieren hatte, habe ich die neue Platte nun einfach an TimeMachine mit eingehangen. Ist nicht ganz die Lösung wie ich sie mir dachte, aber was solls.

Danke für die Antworten.
 
Wie wäre es enn z.B. mit hier (wichtig: kenne das Ding jetzt nicht und soll erst mal nur symbolisch sein)? Baust die externen Platten aus dem Case aus und hier ein... USB3.0 hats auch. Ich meine, wenns denn schon so ne Lösung sein soll (ein N54L z.B. gibts für kleines Geld, aber das ist ein anderes Thema...).
 
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  • #12
Sieht wirklich gar nicht so schlecht aus. Die beiden einzelnen Platten die da rumfliegen stören mich jetzt auch doch ein wenig. Muss ich mir mal Gedanken drüber machen. Danke für die Anregung.
 
Gerne - war halt das erste was mit so durch den Kopf ging für die spezielle Lösung. Vielleicht ein paar € mehr investieren und noch eSATA oder Firewire (Mac...) dabei haben...
 
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