Unternehmensgröße Tochtergesellschaft

Kanser

͊͐̋͊́̀̈́̽̈́̓͑͑
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5 Aug. 2013
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72
Hallo,
Ich habe 2 Stellen im Auge die ich beide gleichermaßen attraktiv finde (Image, Standort, Branchen, Aufgabenfelder...).
Es ist ja kein Geheimnis dass man in Unternehmnen mit mehr Angestellten eher mehr verdienen kann
daher wollte ich meine Entscheidung eher anhand von Kennzahlen treffen (Anzahl Mittarbeiter, Umsatz usw.).

Wir haben also Unternehmen A & B:
A hat bessere Kennzahlen als B, ist also Größer.
B ist aber eine Tochtergeselschaft von C. Die IT Abteilung wurde also in laufe der Zeit zur Tochter.
C hat bessere Kennzahlen als A, ist also Größer.

Sollte ich nun A oder B als größeres Unternehmen betrachten?
Für welches würdet ihr euch eher entscheiden?
Bringt ein großer Mutterkonzern (in der Regel) die selben Vorteile wie der Job in einem großen Konzern oder hat es eher nachteile bei der Tochter zu Arbeiten?
 
Dass größere Unternehmen mehr zahlen stimmt so nicht. Gerade gefragte Spezialisten verdienen bei kleineren Unternehmen oft besser. Profitieren von der Unternehmensgröße werden nur Top-Management und Einsteiger, denke ich.
 
Es ist ja kein Geheimnis dass man in Unternehmnen mit mehr Angestellten eher mehr verdienen kann
Woher beziehst Du denn die Info?
Wenn wir mal das höhere Management wegnehmen, dann kannst Du wahrscheinlich in einem kleineren Unternehmen besser verhandeln als in einem Grossen mit seinen Einstufungen, Tarifen, Gehaltsranges ...

Bringt ein großer Mutterkonzern (in der Regel) die selben Vorteile wie der Job in einem großen Konzern oder hat es eher nachteile bei der Tochter zu Arbeiten?
Ich würde ja sagen, bei einer Tochter zu arbeiten bedeutet die gleichen Nachteile wie im Mutterkonzern (Prozesse, Strukturen, Hierachien ...) zu haben, mit dem zusätzlichen Nachteil, dass man schneller verkauft werden kann.

Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Nach vielen Jahren im Mittelstand und jetzt noch mehr im Grosskonzern weiss ich: Woanders ist nur anders Scheisse.
 
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  • #4
Woher hab ich die Info?
Hab ich halt im Umfeld so gehört und eigendtlich auch im Internet eher von solcher Erfahrung gelesen. Die größeren können sich halt mehr leisten da ist man wohl einfach nur eine Zahl auf der Gehaltsliste.

Meine Frage war auch aus Sicht eines Einsteigers gestellt ich kann mir gut vorstellen das man bei weniger Angestellten eher mit seinen Leistungen glänzen kann ich gehe aber immer anfangs vom schlimmsten aus, in dem Fall also das ich eher nicht zu den besten gehöre (und wenn doch dann schadet es ja nicht).

Auch denke ich dass die Wahrscheinlichkeit von Entlassungen betroffen zu sein sinkt wenn mehr Leute da sind. Bin halt eher der Klassiker, der einen sicheren und angenehmen Job haben will, lieber Sicherheit auf ein gewisses Gehalt als die Chance auf möglichst viel Geld
 
Woher hab ich die Info?
Hab ich halt im Umfeld so gehört und eigendtlich auch im Internet eher von solcher Erfahrung gelesen.
Also persönliche Empirie anstatt Fakten.

Die größeren können sich halt mehr leisten da ist man wohl einfach nur eine Zahl auf der Gehaltsliste.
Du hast nicht wirklich Ahnung, wie Unternehmen funktionieren?

Im Konzern gibt es Skillmatrizen, entsprechende Einstufungen und zugehörige Gehaltsranges.
Ändert sich das Gehaltsgefüge auf dem Arbeitsmarkt, wie aktuell bei Informatikern (k.A. was Du eigentlich suchst), dann bekommt man da Probleme, weil man nicht das bezahlen darf, was die Leute aktuell verlangen. Wenn die Stelle für einen Entwickler Level 3 ausgeschrieben ist und der Gehaltsrange dafür bis X Euro geht, dann friert es eher in der Hölle, als dass man jemanden für X+1 Euro einstellen darf.
Und wie immer gilt you get what you pay. Dann bekommt man halt keine guten Leute.

Ein Mittelständler oder Startup ist da flexibler.

Bin halt eher der Klassiker, der einen sicheren und angenehmen Job haben will, lieber Sicherheit auf ein gewisses Gehalt als die Chance auf möglichst viel Geld
Vielleicht hättest Du Dich für eine Beamtenlaufbahn entscheiden sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Große Unternehmen, kommt natürlich auf die Branche an, sind meist auch an Tarifverträge gebunden. Kleinere oder mittelständische Betriebe dagegen oftmals nicht. Da ist das Gehalt dann reine Verhandlungssache.
 
Woher bezieht ihr eigentlich eure Informationen für Gehaltsverhandlungen?
Man muss ja ungefähr wissen was im jeweiligen Unternehmen so üblich ist...
 


Bissel smalltalk mit Kollegen reicht da meistens schon. Muss ja keine Zahl mit Kommastellen hinten rauskommen sondern eher mal eine grobe Richtung.

Ich persönlich orientiere mich eigentlich meist am gängigen Tarifvertrag (auch wenn der für mich nicht gilt) und hau da noch entpsrechend drauf^^

Dann halt Argumente sammeln warum man die Erhöhung auch verdient hat, am besten mit harten Fakten die man nicht relativieren kann, sodass der Verhandlungspartner die Leistung nicht kleinreden kann.
 
Ich nehme an du beziehst dich jetzt auf Verhandlungen mit dem aktuellen Arbeitgeber.
Ich dachte aber eigentlich an Bewerbungsgespräche o.Ä.
 
Man muss ja ungefähr wissen was im jeweiligen Unternehmen so üblich ist...
Bei Neubewerbungen würde ich mich am Markt orientieren.
Du hast einen bestimmten Wert und den möchtest Du auch bekommen. Warum sollte man sich daran orientieren, was im jeweiligen Unternehmen üblich ist.

Dazu gehört dann natürlich, dass man seinen Marktwert realistisch einschätzt und nicht mit Mondpreisen daherkommt.
Die Unternehmen wissen schon, was marktüblich ist. Sind sie nicht bereit Deine Forderungen zu bezahlen werden sie Dich das schon wissen lassen.
Ist das Delta nicht so gross, dass Verhandlungen keinen Sinn machen, geht dann halt das Gefeilsche los.
 
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