Studium abbrechen und wieder arbeiten?

Flashbert

NGBler
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17 Dez. 2013
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Hallo,

stehe gerade mental vor der Entscheidung, ob ich mein Informatikstudium(FH) abbrechen soll. Ich habe bereits eine Ausbildung als FiSi mit gutem Abschluss (1,5) und studiere jetzt im 2. Semester technische Informatik. Leider komm ich mit MA1/2 so überhaupt nicht klar.
War im Gymnasium auch nie sonderlich gut in Mathe.

Jetzt stellt sich mir die Frage ob es überhaupt Sinn macht sich da weiter durchzuquälen. Die meisten anderen Fächer gehen eigentlich soweit i.O.

Mich würden einfach ein paar Meinungen interessieren.
 
Musst du einschätzen ob du dem gewachsen bist oder nicht. Das können wir dir schlecht sagen.
Ich fand, dass gerade Mathe eher schwerer als leichter wurde im Verlauf des Studiums. Wenn du meinst, dass es gar nicht geht brich halt ab. Ist auch kein Weltuntergang. Solltest du es aber durch einen Mehraufwand an Lernen hin bekommen setz dich halt hin und mach was. Bin mir nicht ganz sicher was du hier hören willst. :unknown:
 
Ich studiere Mathe und hatte anfänglich dieselben Probleme. Bei mir war's umgekehrt - sobald ich das erste Semester überstanden hatte, wurde es deutlich einfacher. Man lernt irgendwie "mathematisch" zu denken und kann neue Themen viel leichter verstehen.

Edit: Um konkreter zu sein: Wenn man genug Zeit investiert und sich durchbeisst, geht's nach einiger Zeit. Es wird dann auch leichter.
 
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Also ich hab noch Informatik auf Diplom an ner TU gemacht, sprich ich dürfte noch einiges mehr an Mathematik gehabt haben als an einer heutigen FH. Mir fiel das anfangs auch überhaupt nicht leicht, aber wie Arrow schon schrieb man muss sich da reindenken, dann wird es auch leichter. Ich kann nun nicht in deinen Kopf reinschauen ob du dieses mathematische Verständniss hast oder nicht, mit "Auswendiglernen" kommt man da jedenfalls nicht weiter, man muss es verstehen. Sprich setz dich mit Kommilitonen zusammen, lass dir Aufgaben und Lösungen erklären, danach selbst an anderen Aufgaben versuchen. Falls Grundlagen aus dem Abi fehlen sollten, dann auch dort nacharbeiten. Macht erstmal keinen Spaß, aber das Erfolgserlebniss etwas verstanden zu haben, was einem zuerst völlig spanisch vor kam, hat was, zumal das wirklich ganz schön abstrakt sein kann. :)
 
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Ich komme zwar aus einer anderen Richtung (BWL), aber trotzdem: immer vor Augen halten, was es für die Karriere bedeutet, sich da NICHT durchzubeißen. Da kommt die Motivation von alleine wieder. Ob das Thema jetzt Mathe, Steuer, Recht, Rechnungswesen oder was auch immer ist. Packst du.

*Bevor es in die falsche Richtung geht: Es geht mir nicht darum ne Diskussion loszutreten, ob BWL von der Schwierigkeit mit Informatik vergleichbar ist, es geht lediglich ums durchaus übertragbare Prinzip*
 
Muss Kirov rechtgeben. Wer weiß ob man die Chance nochmal bekommt? Es ist nicht einfach nochmal zu studieren wenn man einmal mitten im Berufsleben ist später. Wenn du die finanziellen Mittel grade hast, zieh es durch!

Musst ja nicht in jedem Fach eine 1,0 haben. ;)
 
Hab wie Shade666 noch Informatik (Angewandte) auf Diplom an einer TU studiert.

Die ersten 4 Semester Mathe waren schon heftig. Hätte ich allein nicht geschafft. Reines Lernen ist auch der falsche Weg. Wir haben damals in einer kleinen Lerngruppe die Übungen durchgepaukt, bis wir die Prinzipien dahinter verstanden haben.

Um mit den Definitionen klarzukommen und die auch in der Praxis anwenden zu können, musst du entweder ein gut ausgeprägtes mathematisches Denken besitzen oder den Stoff halt schon verstanden haben. Deswegen erschließt sich Dir das Wissen eigentlich nur über die Übungen. Nachdem du die verstanden hast, kannst du Dir den Vorlesungsstoff reinziehen.

Den Anderen, also harvi geb ich ebenfalls Recht. Bist du erst mal im Berufsleben drin, wird's extrem schwierig, noch mal ein Studium (auch nebenberuflich) zu schaffen. Falls dann noch Familienzuwachs kommt, kannst du's gleich ganz vergessen. Ich versuch mich grad in diversen Themen weiterzubilden, aber das ist fast aussichtslos. Ich hab am Tag vielleicht 30 min bis 1 Stunde Freizeit, nachdem ich mit Job und Kinderbetreuung fertig bin. Und dann fall ich eigentlich eher tot ins Bett.
 
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