Spotify "knackt" (buffer underrun) unter Windows 10

Pleitgengeier

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Ich habe mir vor kurzem ein Tablett mit Atom x5-z8350 zugelegt, Windows 10 Home ist darauf vorinstalliert - eigentlich wollte ich das OS auch verwenden.
Wenn ich aber über Spotify damit Musik höre, gibt es alle paar Sekunden ein knacken - klingt wie ein Buffer underrun der Soundkarte.

Dieses Problem tritt nur unter Windows auf, unter Linux oder Android habe ich das noch nie erlebt.

Wie kann ich die Ursache dieses Problems finden?
 
Aber an der Netzwerkhardware kann es nicht liegen, wenn du streamst?
 
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  • #3
Definitiv nicht - um das auszuschließen habe ich auch schon Spotify die Lieder vorher lokal speichern lassen, außerdem gibt mein Anschluss hier fast 80Mbit/s her
 
Tritt das immer auf, oder nur wenn das Gerät stark unter Benutztung ist, also du andere Sachen machst?

Tritt das auf wenn du nur streamst über dein Tablett und nichts anderes machst?
 
Richtig, mein erster Verdacht bei Streamingiensten ist immer ein Hausgemachtes Problem des Herstellers weil man ja aus DRM Gründen den pöhsen Killerkopierer daran hindern muss "ausversehen" zuviel zu Puffern oder Gott bewahre den Puffer zu manipulieren!

Was halt incer Tat ein gängiges Problem dieser Dienste ist und mich von der Nutzung abhält.
 
Wenn es nicht am Netzwerk liegt, liegt es vielleicht an der "schwachen" CPU, wenn das Gerät noch andere Sachen macht.

Mit DRM muß das gar nicht zu tun haben, und wer kann sich ohne Premium schon Sachen "downloaden" ;)

Aber auch dann, kann die CPU schuld sein, wenn das Gerät/Tablett älter ist und oder die Software scheiße programmiert ist ;)
 
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  • #8
Ich habe spätestens als ich darauf geachtet habe nichts anderes mehr gemacht. Es ist auch weder der RAM voll (laut taskmanager) noch die CPU ausgelastet

Nein, im Windows Media Player zB kann man selbst "übertrieben" kodierte Musik (zB 24bit 96KHz FLAC) wiedergeben ohne Probleme.
Auch Streaming bei Netflix macht keine Probleme.
 
Vielleicht ist es dann wirklich ne Sotwareeinstellung, wenn die CPU nicht überlastet ist.

Einfach das zu wenig Daten zwischengespeichert oder zu spät "nachgeladen" werden, was deinen "Buffer underun" erklären würde, was es auch wäre.

Man könnte noch vermuten das es an Windows liegt oder eben am Spotify Client... aber Glaskugel bei mir. :o

Kann auch eine Prozessor-Optimierung sein, hast du mal gegoogelt nach deinen Tablet bzw. ob es ein ähnliches Probleme, damit oder nicht, schon gibt mit Spotify?
 


Das bedeutet in dem Kontext rein garnix. Und afaik ist der Download sogar immer noch in einem proprietären DRM Format oder?

Da die Problem da halt auch auftreten bekräftigt das eher meine These das es an deren schlampiger implementierung liegt. Weil sie aus DRM Gründen das Rad neu erfinden mussten.
 
Pleitgengeier hat sie sich ja gedownloadet... , was sinds danach, Mp3s? :)
 
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  • #12
Da hat alter_bekannter recht: Die Daten sind tatsächlich in irgend einem DRM-Format nach dem download.
Das entschuldigt aber noch lange keine Buffer underruns beim hören, vor allem wenn die Daten schon lokal vorliegen.

Und wenn Netflix auf gleichem Gerät 720p Videos + Audio streamen kann, muss doch wohl Audio alleine locker drin sein.
 
Okay. Dachte man bekommt die gleich als Mp3, wenn schon denn schon.... ;) :)

Dann könnte es wirklich an der Software liegen die nicht schnell genug oder zu langsam dekodiert/einließt/verarbeitet.... vielleicht aufgrund der CPU..., also Spotifiy in diesem Sinne.

Aber dein Windows ist welches? :unknown:
Wenn du sagst, bei anderen Betriebssystemen läuft es gut auf(?) deinem Tablett...

Edit: Okay, Windows 10.... :o - habs überlesen/vergessen, mußte scrollen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
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  • #15
Ich habe nun versucht eine lokale, nicht-drm-verseuchte Mediadatei mit Spotify wiederzugeben (wobei merkwürdig ist, dass Spotify ausschließlich mp3 und mp4 unterstützt - obwohl es angeblich in vorbis streamt...
Diese Wiedergabe verlief ohne knacken oder sonstigen Problemen - ein falsches ansprechen des Windows Soundservers scheidet also wohl aus...

Jetzt nahm ich mir vor, mal ganz genau dieses CPU(t)-Diagramm im Taskmanager anzusehen, und darauf zu achten ob vll irgendwelche Spitzen dort auftreten wenn es knackt - plötzlich ist das Problem nicht mehr vorhanden...

Bin gespannt ob das Problem noch mal auftritt, bis dahin mal meinen Dank an alle Helfer hier

Hoffentlich bleibt das so, ein voll funktionsfähiger Mediaplayer mit <10W Leistungsaufnahme ist schon nett (verglichen mit dem, was mein PC so frisst...)
 
Es kann schon mit DRM zusammenhängen. Hierbei muss das File ja zunächst einmal durch einen Decoder gejagt werden, um das verschlüsselte ("geschützte") File in etwas lesbares umzuwandeln, bevor es dann abgespielt werden kann.
Wenn der Decoder nicht sauber und schnell genug arbeitet, kann die dahinterliegende Komponente u.U. keine Daten "nachladen" und so in die angesprochenen buffer underruns laufen.
 
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  • #17
Natürlich wäre das möglich - aber wenn die CPU bei <10% Auslastung ist wäre das schon sehr komisch
 
Die CPU ist bei weitem nicht der einzige Faktor. Ein paar RAM Zugriffsfenster verpasst und zack hast du verhältnismäßig große Latenzen, nur durch einen Hardwaresetup der nicht dem Testlabor entspricht. Deswegen benutzt jeder der weiss was er tut und die Wahl hat nur super abgehangene Software. Zeit und Leute sind Variablen die Leider beim testen ausgespart werden.
 
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