Spannungsstabilisator

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Nabend,
wer nicht hören will muss ja bekanntlich fühlen.
Und so sehe ich mittlerweile ein, das hierzulande ein Spannungsstabilisator ein muss ist.


Grundsätzlich hatte ich vor das Ding direkt hinterm Stromzähler anzuschließen, so dass das gesamte Haus abgedeckt ist.

Da der Stromanschluss max 2,2 kVA liefert war meine Vermutung dass ein 3 kVA Gerät reichen sollte.
Der Verkäufer faselte aber irgendwas von 20 % Verlust und ich müsste mind. 5 kVA nehmen, genau erklären konnte er es mir dann irgendwie doch nicht und ich hatte nen bischen dass Gefühl, dass da jemand das doppelt so teure Gerät an den Mann bringen möchte.

Mich stört nicht nur der doppelte Preis sondern vor allem die doppelte Größe. Weiß man ja gar nicht wo man das Ding noch hinstellen soll.

Daher wollte ich hier mal höflich fragen, was ich wirklich brauche und wo drauf ich Achten sollte?

Und gibt es hier wirklich gravierende Qualitätsunterschiede? Denn der Verkäufer wollte mir nicht nur das größer Gerät sondern auch eine andere Marke andrehen ;)


Glaube zwar nicht. dass es relevant ist, aber dass Gerät das ich im Auge hatte war dieses:


Vielen Dank im Vorraus,

OS
 
Hausanschluss mit 2,2kW?
Da hab ich ja in meiner Nachttischsteckdose mehr Bams :p

Irgendwo ist da der Denkfehler.
Zumal auch eine gewisse Netzstabilität garantiert ist.

Entweder Du wohnst in der tiefsten Mongolei oder Du hast ein anderes Problem mit Deiner Verteilung im Haus.
 
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  • #3
Hey, lach nicht über meine 2,2kW damit bin ich hier der King, meine Nachbarn haben höchstens 1,3 manche auch nur 0,9 :D
Grundsätzlich gilt hier, je mehr du willst, desto mehr musst du für die kW/h zahlen.


Probleme in der Verteilung? Mit Sicherheit ! Aber daran lässt sich hier auch nichts ändern.
Wohne zwar nicht in der tiefsten Mongolei, aber besagtes Haus steht auf Bali und hier gibt es viel,
aber bestimmt keine Netzstabilität und auch keine qualifizierten Elektriker ;)

Es muss ja einen Grund geben, dass die diese Dinger hier in jedem besseren Laden verkaufen;)


Wäre echt schön, wenn meine Waschmaschine wieder sicher ist und es wäre noch schön wenn mein Handy nicht wieder mal den plötzlichen Heldentod stirbt. ;)
 
Bei den Mini Leistungen, kleine USV Anlage mit Netzfilter und nachgeschaltetem Generator.

Aber 2,2KW, da is ja nichtmal kochen und Waschen möglich .... ach nee, da kann ich nichtmal meinen Wasserkocher betreiben.
 
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  • #5
Was für ein Generator? Warum ein USV ?
USV's mit 3kVA finde ich spontan ab 1200€. Ähm Nein, dass ist jetzt nicht was ich suche.

2,2kW reicht für erstaunlich viel, habe mich da wirklich gewundert, wie gut das funktioniert. Zumal Elektrische Geräte hier entsprechend ausgelegt sind. Dauert dann manchmal etwas länger, aber führt trotzdem zum Ziel;)

Gekocht wird mit Gas ;)

Kann mir denn keiner sagen, in welcher Größenordnung ich so einen Stabilisator wählen muss?
 
Das mit der USV ist wirklich eine gute Idee...
Gibt es da welche, wo man Netzseitig die Akkumulatoren lädt und der Wechselrichter dauerhaft in Betrieb ist?
Bei einem ordentlichen Wechselrichter hast du dann eine äußerst stabile Netzspannung und wenn der Strom für ein paar Sekunden ausfällt springen die Akkumulatoren ein.

Sollte es zu mehrstündigen Ausfällen kommen, empfielt sich noch ein Generator mit Verbrennungsmotor...
 
Nennt sich online USV.

Es stellt sich erst mal die Frage welche Geräte du im Einsatz hast bzw. für was du die stabilisierte Spannungsversorgung benötigst.
 
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  • #8
Meine Waschmaschine hat jetzt zum 2. Mal den Geist aufgegeben, da die Platine beschädigt ist. Laut Techniker von LG liegt es an der Spannung.
Ich habe hier 3 Smartphones mit defekter Ladeelektronik.
Das hat mich zu der Überlegung gebracht, dass ich da doch mal was unternehmen sollte.

Grundsätzlich wären da aber ja auch andere Geräte von betroffen, wie AirCon, Tv, Hifi, Laptop, Durchlauferhitzer.
Kurzum alle Geräte die man so in einem Haus findet, die mit ICs versehen sind und die dem entsprechend empfindlich auf Spannungsschwankungen reagieren können.
 
Dass die drei Telephone im Eimer sind ist mir nicht schlüssig - wenn dann würde ich das Ladegerät für defekt erklären. (Das selbe beim Laptop)
Aber selbst da, die Schaltnetzteile haben so einen großen Eingangsspannungsbereich - Die bekommt man so schnell auch nicht ins Grab...

Den klassischen Durchlauferhitzern oder sonstigen Warmwasserbereitern ist die Netzqualität eigentlich vollkommen wurscht.
Zumal kleine DLHs erst ab ca. 15-17kW los gehen. Idr. sollte man aber ruhig 21 oder 24kW Geräte verwenden.

Mich würde mal interessieren, ob es so banale Dinger wie handelsübliche Glühbirnen länger bei Dir durchhalten.

Ein magnetischer Spannungskonstanter oder eine USV ist, wie wenn man seit Wochen Zahnweh hat und nur jeden Tag eine Packung Schmerzmittel futtert...
 
Das würde mich auch mal interessieren wie der mit seinen 2KW einen DLE betreibt.
Der kleinste DLE den ich je gesehen habe (für 1 einzige Spüle) hatte etwa 7 KW
 
Wenn man das so hört könnte man eher von extremen Spannungsspitzen ausgehen.
Der erste Schritt wäre eigentlich ne Bestandsaufnahme, sprich mal ein paar Tage loggen um zu sehen was da wirklich los ist.

@HE
Man müssen hier viele Zahnschmerzen haben denn das Geschäft mit Netzersatz und USV Anlagen brummt noch immer. Aber gut, hast Recht, die haben meist nur einmal im Jahr Zahnschmerzen.
 
Dass die drei Telephone im Eimer sind ist mir nicht schlüssig - wenn dann würde ich das Ladegerät für defekt erklären. (Das selbe beim Laptop)
Aber selbst da, die Schaltnetzteile haben so einen großen Eingangsspannungsbereich - Die bekommt man so schnell auch nicht ins Grab...

Ich könnte mir vorstellen, dass die Ausgangsspannung durchaus mal einen Hüpfer macht wenn eingangsseitig ein großer Spannungspeak kommt, ohne dass das Netzteil selbst kaputt geht. Kommt halt auf die Reglerdynamik des Netzteils an.

@Pleitgengeier:

Mit Gas, nehme ich mal an. Wär zumindest sinnvoll.
 
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