Raspberry Pi 4B und Raspberry Pi 1 Netzteil

Raubsau

NGBler
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197
Hallo,

ich brauche eine Kaufempfehlung für ein Netzteil, an dem ich *gleichzeitig* einen Raspberry Pi *4* und Raspberry Pi *1* anschließen kann. Die meisten USB-Ladegeräte mit mehreren Ausgängen geben nur 2,4A auf einem Ausgang aus, das ist für den unter Volllast laufenden RPi 4 zu wenig.

Hat jemand eine ähnliche Kombi laufen?

Danke,

Raubsau
 
Du meinst damit ein NT, welches 2 USB-Anschlüsse besitzt?
Ich glaube nicht dass es wirklich notwendig ist, dem Pi4 mehr Strom zur Verfügung zu stellen, da das offizielle NT auch "nur" 3A hat. Was hast du vor mit dem Pi4?
 
Gibt Netzteile mit Quick Charge, die bringen angeblich 3A pro anschluss. Der Raspberry 4 , QC3 charger sind aber wohl abwärtskompatibel.

Ich habe 2 Raspberry 1 an einem Ikea-USB Netzteil hängen, die brauchen nicht viel. Meinen Raspberry 3 allerdings an einem eigenen 2,4 A Netzteil. Nie Probleme gehabt, obwohl über die GPIO ein Zusatzmodul betrieben wird.

Also so lange du keine Stromfresser am USB betreibst (z.B. HDD) sollten die 2,4 A die fast jedes bessere Netzteil bieten, ausreichen. Oder bekommst du da meldungen dass dem nicht so ist?
 
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  • #4
Hallo,

ja, an den RPi4 kommt eine USB3-HDD (keine SSD). Eigentlich soll der nur die Platte per FTP zur Verfügung stellen.
Bei näherer Betrachtung dürfte ja ein Netzteil mit 3x 2,4A reichen, wenn ich die Platte mit einem Y-Kabel zuästzlich an eine Buchse hänge.

Ich werde mal berichten.

Der Pi1 braucht tatsächlich nix, der ist nur für ein paar Ping-Aufgaben und als Radicale-Server da.
 
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  • #5
Fast ein Jahr später - ich habe eine Crucial MX500 500GB in einem USB-Gehäuse an den RPi4 angeschlossen, der mit dem Original-15W-Netzteil versorgt wird.

Ab und zu ist die Platte einfach nicht gemountet, ich schätze, dass die Stromversorgung nicht ausreicht.

Gibt es noch eine Empfehlung für ein Netzteil, der mehr als das Original-Netzteil liefert?
 
Die MX sollte eigentlich nicht so stromhungrig sein.

Wenn die Platte mal wieder nicht gemountet wurde einfach mal "/opt/vc/bin/vcgencmd get_throttled" in die Konsole kloppen.

Damit solltest Du rausfinden können, ob eine Under-Voltage stattfand
(Wenn Du keine Lust auf die Bitmask hast, kannst Du auch einfach folgendes Bash-Skript befeuern:
[src=bash]
#!/bin/bash

STATUS=$(vcgencmd get_throttled | sed -n 's|^throttled=\(.*\)|\1|p')
if [[ ${STATUS} -ne 0 ]]; then
echo ""
if [ $((${STATUS} & 0x00001)) -ne 0 ]; then
echo "Power is currently Under Voltage"
elif [ $((${STATUS} & 0x10000)) -ne 0 ]; then
echo "Power has previously been Under Voltage"
fi
if [ $((${STATUS} & 0x00002)) -ne 0 ]; then
echo "ARM Frequency is currently Capped"
elif [ $((${STATUS} & 0x20000)) -ne 0 ]; then
echo "ARM Frequency has previously been Capped"
fi
if [ $((${STATUS} & 0x00004)) -ne 0 ]; then
echo "CPU is currently Throttled"
elif [ $((${STATUS} & 0x40000)) -ne 0 ]; then
echo "CPU has previously been Throttled"
fi
if [ $((${STATUS} & 0x00008)) -ne 0 ]; then
echo "Currently at Soft Temperature Limit"
elif [ $((${STATUS} & 0x80000)) -ne 0 ]; then
echo "Previously at Soft Temperature Limit"
fi
echo ""
fi

[/src]
 
Wie wäre es mit einem USB Gehäuse das gleich mit Stromversorgung daherkommt? Je nach Größe kannst du da dann auch leicht andere HDDs mit betreiben, ohne auf eine explizite Stromquelle des Pi's Abhängig zu sein.
 
Externe Stromversorgung für eine SSD würde ich mir nicht geben wollen, steh nicht so auf Wandwarzen
Die hat eine power consumption von unter 4.5W. Da sollte bei einem doch selbst unter Volllast noch etwas Luft sein.
Wie ich vorgehen würde:
Zuerst mal schauen, ob der Raspi in eine undervoltage fällt, also mit angeschlossener SSD nen "kalt-Start". Sollte die SSD nicht gemounted sein, get_throttled auslesen.
Sollte eine UV stattgefunden haben würde ich einen Elko zwischen 5V+ und GND des GPIO klemmen.
 
Die hat eine power consumption von unter 4.5W. Da sollte bei einem doch selbst unter Volllast noch etwas Luft sein.
Wenn denn der USB-Port überhaupt soviel liefert. Die 4,5W ist das Maximum, was USB3 liefern muss, wobei bei diesen hohen Strömen am externen USB-Gerät die Spannung bis auf 4 V absinken darf. Da werden aus den 4,5 W 3,6 W und die Spannung ist für die SSD außerhalb des Toleranzbereichs (5V+-10%).
 
5V+ und GND werden direkt am USB-C-Eingang abgegriffen und liefert prinzipiell was das NT hergibt (- RPi Verbrauch).
Deshalb ja überprüfen ob die Mühle in eine Unterspannung geraten ist und ggf. mit einem Elko puffern (hilft natürlich nicht gegen den Verlust zwischen USB-Buchse und SSD, da könnte ein besseres Kabel Wunder bewirken)
 
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  • #11
Danke, ich gucke nach dem Undervolt, wenn die SSD das nächste mal rausfliegt.

Vielleicht liegt es wirklich am Gehäuse und dem Kabel.

In diesem Zusammenhang fällt mir noch ein, dass eine Crucial MX500 1TB in mehreren Gehäusen komische Fiep-Geäusche von sich gab, wenn sie an einen USB3-A-Port angeschlossen wurde (sowohl RPi4 als auch Laptop).
 
Also ich hab ne WD 1TB ohne extra Netzteil dran und macht keinerlei probs, saft liefert das teil gut, hab sogar das Raspberry OS auf der HDD jetzt drauf um mehr Performance zu bekommen. Die SD karte hinkt immer sehr hinterher bei gleichzeitigen schreib/lese Vorgänge.

MfG
 
Zum Topic Beitrag: und was ist nicht gut daran jeweils für den einen Pi und für den anderen Pi jeweils ein Netzteil zu haben? Das wirkt doch sehr konstruiert und nicht vorgesehen. Stichwort 3er Steckdose
 
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  • #14
Nachtrag: nach einer längeren Pack- und Entpack-Aktion von/auf SSD ist die SSD nicht rausgeflogen. Ich danke dass ich das Kabel und das Gehäuse (Icybox) nicht mehr nutzen werde.

/opt/vc/bin/vcgencmd get_throttled sagt: throttled=0x20000

@Steev: Ich will Kaskadierung vermeiden. Ansonsten hast Du natürlich Recht.
 
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