Phishing per Telefon dank KI gefälschter Stimme

Goetz-Expat

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Schon erschreckend wie weit die Betrüger inzwischen sind.
Das war zwar mit Englisch, aber wie weit noch bis es auch mit Deutsch und anderen Sprachen passiert?


Passend dazu fällt mir da auch mein Beitrag für das Sprachassisitententraining ein.
Sicher, aktuell wäre das keine Option für Betrüger.
Aber wer hindert die, sich über Crowdsourcing derart Stimmdaten von tausenden Menschen zu besorgen, samt deren Abrechnungsdaten?
Dann wird der Enkeltrick gleich viel einfacher, denn man hat die passende Stimme. Oder der Anruf bei der Kundenberatung bzw. Bank.
 
Dass das jetzt erst kommt, finde ich doch verwunderlich.

Aber auch in diesen Zeiten können und sollten Gegenmaßnahmen ergriffen werden; geheime Telefoncodes, Frage nach letzter Portugalreise (die ja gar nicht stattgefunden hat), usw.

Wobei im privaten das schon heftig nervig werden könnte, wie du gerade sagtest, mit der Oma. Man will ja nicht immer im privaten Bereich sowas checken.

Selbst dem Otto-Normal-Bürger wird es vielleicht zu schwer sein, bei abweichender Telefonnummer stutzig zu werden.

Ich bin Mal gespannt, ob das so weitergeht. Und ja, auf Deutsch wird das sicher auch schnell kommen können.
 
Haben die beiden Versicherungsbetrug begangen und dann 50/50 gemacht?

Oder gibt es techtnische Hinweise auf das Pishing?

Wer von beiden ist denn auf diese Erklärung gekommen?
 


"Dazu ahmten die Kriminellen mit einer kommerziell verfügbaren KI-Software zur Spracherzeugung die Stimme samt Akzent eines deutschen CEO des Dachkonzerns nach und forderten den Chef des britischen Energieunternehmens unter dem Vorwand der Dringlichkeit auf, 243.000 US-Dollar an einen ungarischen Zulieferer zu überweisen."

Woher weiß man daß eine Software benutzt wurde und welche? Gibt es da Indizien?
Sonst klingt das wie Schutzbehauptungen.
 
Der Bericht kommt von der Versicherung, die hat da vermutlich Nachforschungen angestellt. Wobei das zu belegen echt schwer sein könnte.
Wenn man sich Google duplex anschaut könnte mit genug Infos über die Person so manches simuliert werden.

Andererseits sind diese delikte schon seit Jahren bekannt und die Unternehmen werden bei diversen Zertifikaten zu Prozessen für Sicherheit darauf hingewiesen immer einen zweiten Faktor einzubauen, im einfachsten Fall einen Rückruf vor der Überweisung um sich das noch einmal selber zu bestätigen.
 
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