[Technik] Neuer Linuxkernel mit Live-Patching und neuer Hauptversionsnummer

512px-Tux.svg.png Es geht nach wie vor weiter in der Linux Welt. Während vor knapp 4 Jahren die letzte Umstellung der Versionsnummer stattfand (von 2.6.39 auf 3.0) wurde von Linus Torvalds favorisiert, in die nächste Stufe der Versionsnummer zu gehen und in voraussichtlich sechs Wochen den Kernel 4.0 zu veröffentlichen. Nach einer Umfrage in Google+ stimmten 56% der Teilnehmer für die Umstellung auf 4.0

Zufälligerweise passt auch die Anhebung der neuen Versionsnummer, da einige neue Features eingebunden werden. Neben weiteren Verbesserungen von AMD und nVidia Treibern, soll ab 4.0 auch das Live-Patching möglich sein. Damit meint man ein das einpflegen von Kernel-Updates oder -Modulen, die sofort und ohne einen Neustart funktionsfähig sind.

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Kann es nicht begründen aber ich werde vermutlich weiterhin nach eine Kernel-Update die jeweilige Kiste neu starten.
 
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  • #4
Mag vielleicht daran liegen, dass man sich durch den neustart erst 100 % sicher sein kann, dass alle Module neu geladen wurden und somit jegliche Sicherheitslücken auch geschlossen sind.
 
Bitte nicht andauernd die Major-Nummer erhöhen, nur wenn solche signifikanten Änderungen vollzogen werden.

Ich habe kein Problem mit 4.123 ;)
 


Das Live-Patching ist wenn es funktioniert eine prima Sache, aber total herbeigesehnt hab ich mir das Feature nun auch wieder nicht, sooft passiert das ja nicht.
 
So wie es aussieht, wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis man Live-Patching wirklich im produktiven Einsatz nutzen kann.

 
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