Telefonnummern sind durch die strikte Regulierung eben stark begrenzt
Handynummern bei uns sind etwa so aufgebaut:
0 bzw 0049 oder +49 < inland
15n, 16n, 17n < auf die Mobilfunkprovider aufgeteilt, wobei n noch jeweils eine weitere Ziffer darstellt
Die ersten vier Ziffern sind also nahezu fix.
Danach kommen noch entweder 7 oder 8 weitere Ziffernstellen. Kürzere Nummern gibt es nicht.
Jetzt kannst du dir ausrechnen, wie viele Nummern es gesamt gibt. (10 Ziffern, 7 Stellen)
Davon darfst du dann solche Nummern wie etwa die aus nur Nullen bestehende abziehen.
Jetzt verteilst du die Nummern mal noch auf die einzelnen Netzprovider.
Jetzt bedenkst du, dass viele Leute 2-3 oder mehr Handys und Nummern gleichzeitig haben.
Beispielsweise wenn du einen neuen Vertrag abschließt und der alte noch ein paar Wochen / Monate weiter läuft.
Die Wahrscheinlichkeit, dass du also eine Nummer bekommst, die bereits mal vergeben war, ist eigentlich gar nicht so niedrig, wie man vielleicht denkt.
@alter_Bekannter: Wenn eine schrottige Konzeption eine Sicherheitslücke sein kann, dann hast du definitiv recht. Aber eine Sicherheitslücke sehe ich eher als einen Fehler, der unterläuft und nicht eine geplante mutwillige Funktionsweise. Die Whatsapp "Konten" sind einfach an die Nummer gebunden.
Schreib doch den alten Besitzer an und erklär ihm, dass die Nummer neu vergeben wurde und er sich vielleicht ein neues WhatsApp-Konto zulegen sollte..
Nett fragen hilft vielleicht..