Monitoring-Lösung gesucht

RedlightX

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18 Juli 2013
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Hallo zusammen,

beruflich kommen "leider" immer mehr Server (Ubuntu) zusammen, die ich gern monitoren würde.
Sicher kann ich Monit auf jedem Server installieren und mich auf der Web-UI einloggen, dies ist aber nicht elegant.

Nagios mag ich nicht, es ist hässlich und überladen.


Gibt es eine (kostenfreie oder auch kostenpflichtige (kein Abo) Lösung, die folgendes ermöglicht?

- Zentrales einloggen
- Ich kann Hosts hinzufügen
- Ich sehe die Systemauslastung wie CPU, RAM, Disk Space und ggf. sogar genutzte Bandbreite?
- Optional: SMS / Emailbenachrichtugung bei Apokalypse
- Nette und simples User Interface

Ich habe Mmonit gefunden, welches eine UI bietet, aber das scheint mir unnötig kompliziert.


Die letzte Lösung wäre, es selbt zu bauen im Dashboard-Style, da die Daten von Monit ja schon irgendwo vorhanden sind.

Danke für Ideen.

Achja, ob meine Serververwaltung nun lokal installiert wird, oder selbst gehostet wird, ist erst einmal nicht so wichtig.
 
Ich würde nehmen. Nutze ich selbst zur Überwachung von rund 50 Maschinen... Windows und Linux.

Die Lernkurve ist recht steil, aber es gibt viele vorgefertigte Templates und Checks...
 
Ich kenne noch - allerdings nicht als Kunde - habe diese mal aus Richtung investment kennen gelernt.
Hier gibt es quasie gar kein Schnick-Schnack und keine Lernkurve. Dafür halt ein Clouddienst, ist aber eine deutsche Firma.

Muss man halt wollen / mögen mit allen Risiken die das birgt. Dafür vermutlich unschlagbar einfach ... Und ja ist ein Abo.

Sonst ist Splunk noch recht Cool.
Nur hier fehlt in der kostenfreien Version die Benachrichtigung (Jedenfalls lt. Website, ob man dann nicht doch was basteln kann k.a).
 
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Danke euch beiden :T

Beide Lösungen sehen gut aus. Cloud ist so eine Sache, aber 1.50 pro Kiste machen den Braten dann auch nicht fett.
Ich werde es erstmal auf einer lokalen Kiste testen und schauen.

Vorhin hatte ich Netdata installiert, aber der Cloudzwang bei mehr als einer Maschine hat genervt und die Installation des "Agents" hat einen unheimlichen Rattenschwanz mit sich gebracht. Ist direkt wieder runtergeflogen...
 
@RedlightX: Nimm Munin. Ist schlank, kommt direkt aus dem Paketmanager, richtet sich selbst weitestgehend ein und nur die eigentliche Monitoring-Kiste braucht ein bisschen mehr Stoff zur Errechnung der Graphen. Kann auch Alerting, falls du das brauchst.

Kann übrigens auch SSL-verschlüsselte Kommunikation mit den Nodes, was ganz nett ist.
 
Wir haben hier seit einiger Zeit Prometheus und darueber Grafana fuer die Dashboards im Einsatz. Allerdings stehen sowohl die zu monitorenden Server als auch der Grafana-Host im LAN, wodurch wir ohne HTTPS/TLS auskommen. Das kann Prometheus naemlich nicht, da muesste man im Zweifel einen nginx o.ae. davor setzen, was etwas zusaetzlicher Aufwand waere. Alerting geht sowohl direkt mit Prometheus/Alertmanager als auch mit Grafana. Wir machen es mit Prometheus direkt.

Prometheus hat fuer uns den Vorteil, dass man damit recht einfach auch eigene Anwendungen instrumentieren kann, z.B. kann man JMX-Metriken von Java-Servern abgreifen. Die sind in unserem Fall bei der Fehlersuche oft relevanter als systemweite Metriken wie z.B. Load, Memory oder Netzwerktraffic.
 
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