Ich hatte mich damals für PICs entschieden da die recht billig waren (um die 2€) und vom Funktionsumfang auch ziemlich gut waren.
Zuerst habe ich Anhand von den Datenblättern nach einem passenden Typen gesucht und bin auf den PIC16F628 gestoßen. Der war zum lernen schon ganz gut, hatte eigentlich von jedem etwas. Kannst ja mal in das
schauen.
Habe mir eine kleine Uhr programmiert und ein LCD angeschlossen über ein kleines Selbstbau-Board bei dem ich mir die Teile wie Schalter und LEDs dazu stecken konnte oder mit weiteren Platinen nach Bedarf erweitern konnte. Die Schaltung war sehr simpel, hat nicht viele Teile benötigt.
Bevor ich mir aber irgendetwas an Hardware kaufte habe ich mit dem von mir oben empfohlenen Simulatorprogramm (Demo von PIC Simulator IDE) zuerst die Uhr programmiert und konnte damit genau lernen wie so ein PIC überhaupt funktioniert, das Programm hat alles sehr gut visualisiert, lohnt sich auf jeden Fall mal da mal einen Blick reinzuwerfen auch wenn es erst mal nur eine Demo ist. Die Beschränkung der Demo ist nicht sehr groß.
Mit der Simulator-IDE kannst du auch einen Funktions-Vergleich zwischen unterschiedlichen PIC Typen machen und virtuelle LCDs und jede Menge andere virtuelle Module anschließen, Oszi z. B.
Über den Debugger kannst du dort sogar den Zustand jedes einzelnen Registers Schritt für Schritt beobachten.
Erst anschließend habe ich mir die PICs und einen einfachen
gekauft, und konnte das Programm was in dem Simulator direkt raus kam 1zu1 übertragen, das hatte sofort mit der echten Hardware funktioniert. Hatte mir richtig Spaß gemacht, eben auch weil es alles auf Anhieb funktionierte und nichts schief gelaufen ist.
Beim Flasher musst du heute nur aufpassen, wegen OS und Hardware-Kompatibilität (Parallel-Port z. B. gibts heute nicht mehr), das war bei mir alles zu XP Zeiten. Gibt heute bestimmt welche für den USB Anschluss.