Laptop zeigt kein Bild mehr

Michael

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Ich habe eine Frage, ich habe einen Laptop, der bis vorher lief. Dann habe ich ihn ausgemacht und wieder angeschalten. Nun kommt kein Bild mehr - auch nicht über den extern angeschlossenen Monitor. Ich gehe davon aus, dass dann der Graphikchip defekt ist, oder? Wäre etwas am Display, würde extern ein Bild dargestellt werden können.
 
Um welches Notebook handelt es sich denn? Gibt es irgendwelche Pieptöne von sich? Läuft es ansonsten normal, d. h. Festplatte läuft, Windows-Startsound ist hörbar, etc.?

Denkbar wären auch einige andere Fehler, z. B. defekter RAM. Solltest Du zwei Riegel im Gerät haben, könntest Du da einmal einen herausnehmen. Zudem solltest Du einmal das Gerät komplett stromlos machen. Also Akku raus, Netzteil weg, Einschaltknopf 30 Sekunden drücken. Danach einmal das Booten mit und ohne Akku/Netzteil probieren.


Grüße
Thomas
 
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  • #3
Es handelt sich um ein ausrangiertes Acer Laptop. Nein, kein Beepcode, nichts. Dass die HDD läuft, hört man. Auch das DVD-LW hört man, wenn eine CD/DVD drin ist.

Nein, Windows Startton ist nicht mehr hörbar - was aber komisch ist, denn eig. müsste es ja so sein. Es sei denn, das Laptop fährt nicht hoch, eben weil der Chip defekt ist, also dass es hängt.

Das mit dem Netzteil habe ich so bzw. fast so getestet. Ich werde es nochmals durchführen.
 
Um welchen Laptop handelt es sich denn genau? Bitte genaue Produktbezeichnung (ist normalerweise unter dem Laptop als Aufkleber zu finden). Damit kann man dann genau wissen, was sich an Hardware genau im Laptop befindet, dann könnte man dir vielleicht besser weiterhelfen.
 
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  • #5
Es handelt sich um einen Acer Aspire 9300. Nun geht wieder alles. Evtl. hat sich eine RAM Bank "gelockert". Beide gehen, es sind auch keine Fehler vorhanden, ich habe das mit MEMTest geprüft.
 
allerdings hat das Gerät auch eben die Serie Grafikchips von Nvidia verbaut die gerne mal ausfallen...
 
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  • #7
Ja, aber direkt nach dem Entfernen der RAM (und wieder einsetzen) hat es funktioniert. Bis jetzt, ich habe mind. 15 Mal neu gestartet und ausgeschalten - alles o.k.
 
Dann freu dich und hoffe, dass das noch lange so hält.
Allerdings ist das alles kein sicherer Beiweis, dass du nicht ne kalte Lötstelle irgendwo anders hast.
Manchmal reicht die mechanische Belastung beim RAM Ein- und Ausbau natürlich aus, um die Lötstelle wieder kurzfristig dranzudrücken.

Normalerweise sollte dein Laptop, wenn er ein Problem mit dem Ram hatte, Piepscodes ausgeben.
Das passiert bei einem Defekt am Grafikchip eher nicht.

Ich möchte dir keine Angst machen, sondern nur Wahrscheinlichkeiten aufzeigen.
Google mal nach "Kein Bild"-Problemen bei den Aspires dieser Baureihe und anderen Lappys.
Zu 95% der Grafikchip...
 
Sollte es nochmal Probleme geben habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem "Backen" von laptop-Grafikkarten gemacht. Google das ganze mal. (Aber immer schön der Regel:"Never touch a running system" folgen; also erst nachdem es nicht mehr geht, den Ofen anmachen.)
 
die Methode ist Quatsch, hält meist nur kurz und macht das Gerät auf Dauer noch mehr kaputt.
Lieber professionell nachlöten lassen, mit Temperaturüberwachung.
So kann man danach dann auch noch Schadstofffrei seine Pizza genießen...
 
Ich habe schon des öfteren Geräte nach der Methode Geräte repariert, die seitdem wieder ausfallslos laufen. Meistens sind Geräte mit kalten Lötstellen schon einige Jahre alt und es rechnet sich wirtschaftlich nicht immer, dort noch Geld für einen professionellen Reflowservice zu investieren. Meistens kann man sich für's selbe Geld (oder günstiger) von ebay einen defekten Ersatzteilspender schießen, der einem dann sogar evtl. bei weiteren Defekten helfen kann.

Daher fallen solche Mainboards bei mir in die Kategorie "Nichts mehr zu verlieren" und werden in den Backofen geschoben. Ich habe bisher eine Erfolgsquote von >50% hin, was bei Uralt-Notebooks (= sonst Fall für die Tonne) immerhin besser als nichts ist.


Grüße
Thomas
 
du wirst aber im Backofen nur schwer Temperaturen erreichen können bei denen die BGA Balls wirklich schmelzen.
Machst du das ganze dann auch noch ohne Flussmittel, dann ist das der größte Pfusch.
Wenn es hält, gut.
Mit wenig Pech machst du damit aber das Board, oder besser Bauteile darauf, so kaputt dass nichts mehr zu machen ist.
Klar, wenn das Gerät ansonsten eh auf den Müll fliegt...
Es gibt aber diverse Händler die bieten dir für 50€ nen wirklichen Reflow an.
Natürlich weiß man da auch nie wie lange das hält. Man hat aber zumindest Gewährleistung.

Trotzdem würde ich bei einem Gerät das man wirklich braucht und das wirklich halten soll von der Backofen-Methode Abstand nehmen.
Meist verbiegt sich da einfach nur das Board und weitere Probleme sind vorprogrammiert.
Natürlich kann und wird es auch oft funktionieren und halten.
Das hängt aber auch sehr vom Gerät ab.

Ich würde in meinen Backofen keinen Elektroschott stecken der dann was weiß ich was ausdünstet.
Gesund ist das sicher nicht...
 
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