Kleinen Server zusammenbauen

Thomas

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Ich möchte mir einen kleinen Server zusammenbauen. Hardware habe ich genug, wenn es auch nicht eine Mini-ITX Board o.ä. ist. Klar, ein "normaler" PC braucht mehr Strom, aber ich kann mir immer noch einen NAS kaufen oder eben einen Server zusammenbauen, mit neuer Hardware.

Ich installiere öfters Computer, ich möchte auf dem Server Daten ablege, die ich immer brauche. Also z.B. die ganzen Updates, also Update Pack, die Tools, die ich installiere, die gängisten Treiber (z.B. Realtek, AL97 Soundchip usw.,). Vor allem möchte ich es so haben, da ich dann die Sachen nicht immer downloaden muss - wenn ich es über das Netzwerk laden kann, ist es wesentlich schneller! Gerade wenn weder LAN noch W-LAN erkannt wird, ist es hilfreich, wenn die Treiber eines externen W-LAN Sticks nich terst an einem anderen Rechner geladen werden müssen.

Es soll auch gewährleistet sein, dass - sollten auf einem Computer Schadcode ausgeführt werden - die Daten NICHT befalllen werden können. Also das nur Leserechte vorhanden sind und erst bei Umstellung auch auf dem Server geschrieben werden kann.

Ferner möchte ich, dass ich auch von außerhalb darauf zugreifen kann, also per DynDNS. Ich denke, es würde sich da FreeNAS anbieten, oder? Dies kann man auch in eienr virtuellen Umgebung nutzen.

Was haltet ihr von Microsoft Windwos Server?

Ferner möchet ich auch - für den Fall der Fälle - evtl. einen Film o.ä. Tutorial streamen können - wie mache ich das am Besten? Mit FreeNAS?

Man darf auch gerne Empfehlungen für neue Hardware geben. DANEK für eure Hilfe!!!
 
1. Hardware:

Prinzipiell lässt sich mit jeder alten Hardware ein Server zusammenbauen. Zu achten ist hierbei vor allem auf den Stromverbrauch.
Die Festplatten sollten für den Dauerbetrieb ausgelegt sein, z.b. die Western Digital Red Serie. Am besten schaffst du dir zusätzlich, wenn nicht vorhanden, mindestens zwei gleich große Festplatten an um mindestens ein Raid 1 zu realisieren.



Des weiteren sollte das Board einen Raid-Controller haben, ansonsten geht natürlich auch Software Raid.
Der Server läuft 24/7 also sollte er gut gekühlt sein um nicht zu warm zu laufen.

2. Software:

Für dich wäre wohl Windows Home Server ein guter Kandidat. Bringt eine eigene "Dyndns" Adresse mit sich und läuft out of the box inklusive Webinterface zuverlässig. Auch regelmäßige Backups lassen sich per Wake on lan realisieren.
Der Nachteil hierbei ist natürlich das Alter, nach WHS 2011 wurde die Weiterentwicklung des Home Server Betriebssystems eingestellt.

Kostenlose Linux Alternativen wären wie du schon genannt hast Freenas oder Openmediavault. Die Einarbeitungszeit heirbei ist wesentlich größer und "komplizierter".
Die Kompatibilität zu Windows ist zwar gegeben aber nicht in dem Maß wie es Windows Home Server mit sich bringt.

Das Streamen lässt sich dann ganz einfach per SMB/NFS Freigabe gestalten, hast du einen Mediaplayer?
Deine restlichen Fragen bezüglich der Berechtigung etc. lassen sich mit jedem der genannten Kandidaten realisieren.

So weit erst einmal
LG
 
Also z.B. die ganzen Updates, also Update Pack, die Tools, die ich installiere, die gängisten Treiber (z.B. Realtek, AL97 Soundchip usw.,).
Willst du das dann manuell auf dem neuesten Stand halten? Dann kannstes ja auch gleich bei Bedarf runterladen, z.B. von nem anderen Rechner aus.
Aber gut, ich sehe zumindest den sportlichen Reiz, einen eigenen Server einzurichten und zu betreiben.
 
Updates lassen sich per Wsus einspielen, auch ohne Domäne und sollten die manuelle Auswahl der richtigen updates zusätzlich vereinfachen.
 
WSUS für ein Heimnetz? Hast du 30 Rechner zu Hause oder nur eine 4 mBit Leitung?
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #7
Willst du das dann manuell auf dem neuesten Stand halten?

Ich habe neben dem Wort "Update" noch andere Dinge genannt. Es geht nicht nur um Updates. Aber wenn ich dort das SP1 liegen habe, ergibt`s doch Sinn, oder?

per Wsus einspielen

Auch das wäre eine Möglichkeit.

Hast du 30 Rechner zu Hause oder nur eine 4 mBit Leitung?

Weniger als 30 und 100 MBit.
 
Ja, SP1 ergibt Sinn. Auch wenn das inzwischen in jedem Win 7-Image von Haus aus mit drin sein sollte. Ich redete beim aktuell Halten auch nicht in erster Linie von den Updates. Zumals die Windows Updates doch eh automatisch gibt. Wozu also - bis auf SP1 oder meinetwegen das Update-Pack von Winfuture - Updates bereit halten?
Ich meinte aber eher die Treiber. Die müsstest du dann eben aktuell halten. Und da frage ich mich, ob du so oft Rechner installierst, dass sich das zentrale bereit Halten immer aktueller Treiber wirklich lohnt.

Aber ich will dir damit nichts ausreden. Ich mein ja nur ;)
 
Bevor ich mir mit dem WSUS die Festplatte zumülle mach ich's wie Kenobi und lade mir das SP1 + Winfuture Updatepack herunter. Das mit der gecrypteten VM ist aber in meinen Augen Murks. Da hole ich mir lieber stets eine frische Ubuntu Installation per PXE Boot von der NAS runter. Da habe ich bei jeden Boot ein wirklich sicheres und sauberes System. Für den Zugriff von Außerhalb würde ich eine simple OpenVPN Verbindung nehmen.
 
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  • #11
Ich meinte aber eher die Treiber. Die müsstest du dann eben aktuell halten

Ja, aber lieber ein W-LAN Treiber, der die letzte Version ist und später geupdatet wird als gar keiner - dies bedeutet, an anderen PC, ins Netz, downloaden, auf Stick kopieren, wieder an den PC - installieren. Zeitfresser!

ob du so oft Rechner installierst

Auf jeden Fall, sonst würde ich nicht darüber nachdenken.

Das mit der gecrypteten VM ist aber in meinen Augen Murks

Meinst du wegen FreeNAS? Das war nur ein Beispiel. Ich habe FreeNAS so vor einiger Zeit getestet-
 
Nimm doch einen WHS (WindowsHomeServer 2011). Ein bisschen was habe ich schon HIER geschrieben.
Auch wenns die EULA nicht vorsieht bringt er einen WSUS mit. Externe Erreichbarkeit ist kein Thema. Gibts als Restbestände für eine schmale Mark.
 
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  • #13
Also habe mal zum Testen den WHS 2011 installiert - bisher reißt er mich aber nicht vom Hocker...finde FreeNAS übersichtlicher...oder täusche ich mich?
 
Ja, aber lieber ein W-LAN Treiber, der die letzte Version ist und später geupdatet wird als gar keiner
Und wie willst du ohne WLAN-Treiber an den auf dem Server liegenden Installer rankommen? Über Kabel? Was spräche dann dagegen, auf diesem Wege auch den WLAN-Treiber im Netz runterzuladen?
 
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  • #15
Wie ich rankommen will?? Über das Netzwerk, das interne. Und es war einfach nur ein Beispiel. Ich bitte darum, zur Ausgangsfrage zurückzukommen. Es ist schneller, 10 Tools über das interne Netzwerk zu laden, statt aus dem Internet.
 
Sorry. Wie schon gesagt, wollte dir auch gar nicht an die Wäsche oder an die Idee.

BTT
 
Als Betriebssystem würde ich entweder Windows 7 Pro oder Ultimate nehmen, je nachdem wie viele Geräte auf die Dateifreigaben losgehen. Windows Home Server wird nichtmehr weiterentwickelt und der Support läuft in zwei Jahren aus, außerdem gibt's keine kostenlosen Antivirenprogramme für Windows Server Betriebssysteme. FreeNAS schränkt sehr stark ein wenn du mehr als nur eine Dateifreigabe auf dem System benötigst. Für die Hardware würde ich zu einem kleinen embedded System auf Atom/Celeron-Basis (Zotac zBox, Intel NUC, Shuttle XS) greifen.
 
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  • #18
Ja, vielen Dank! Es können schon mal zwei oder drei Geräte parallel darauf zugreifen. Inwiefern schränkt FreeNAS ein? Wie meinst du das?
 
Bei unter zehn Geräten kann man Windows 7 Pro nehmen. Das mit den Einschränkungen war so gemeint das FreeNAS im Grunde genommen nur eine Funktion hat: Dateien im Netzwerk freigeben. Alle anderen Funktionen müssen über Third-Party Plugins hinzugefügt werden (wobei die Auswahl recht überschaubar ist). Nimmst du Windows kannst du jedes Programm auf dem Rechner installieren das du im Internet findest.
 
Alternativ - das nutze ich zuhause für mein Datengrab. Hat einige nützliche Plugins und basiert auf Debian, gibt also verdammt viel Software dafür. :beer:
 
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